Meine Comiclieferung für September/Oktober 2017

Genaugenommen kam die Lieferung schon am Montag an, aber bisher habe ich einfach keine Zeit gefunden, das hier fertig zu machen, um meine aktuelle Lieferung aufzulisten. Dann kommt es halt ein klein wenig verspätet, aber diesmal ist es auch reichlich. Immerhin sind es fast zwei Monate, die hier abgedeckt werden. Aber was sag ich, dass seht ihr ja selbst. Und auch wenn ich absolut kein Deadpool-Liebhaber bin, ist diesmal ein Deadpool-Band in meiner Lieferung mit drin. Warum? Nun, weil Spider-Man dabei ist, und da kann man, respektive ich, sich auch mal Deadpool geben. Mein persönliches Highlight, auch wenn ich es noch nicht gelesen habe, ist aber der Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles Adventures-Band. Auf den freue ich mich wirklich sehr. Mal schauen, wie schnell ich das Review dazu hier abliefere. Ein Stück länger wird auf jeden Fall mit dem Review zu dem wunderbaren „Weihnachten mit den Marvel-Superhelden“-Hardcoverband dauern. Denn den werde ich versuchen, euch an Heiligabend zu präsentieren. Am 31. Oktober hingegen wird es das Review zur diesjährigen Bart Simpsons Horrorshow-Ausgabe geben, der dann außerhalb der Bongo Comics des Monats, sozusagen als Bongo Comics des Monats – Halloween Special, laufen wird. Da das ein Dienstag ist, wird es an diesem tag ausnahmsweise mal keinen Artikel von meinem Blogkollegen Dominik geben. Alle anderen Reviews werde ich versuchen so zeitnah, wie möglich einzubauen, bis auf die Serien, wo ich erst einmal die jeweiligen Stapel abarbeiten muss …

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Merry Christmas Review 2014 (Spider-Man Weihnachtsspecial Nr. 1)

Wie auch schon letztes Jahr, will ich euch auch dieses Jahr mit einem Merry Christmas Review beglücken. Dafür habe ich wieder einmal in meiner Comicsammlung gewühlt und das Spider-Man Weihnachtsspecial aus dem Jahr 1999 ausgegraben. Davon gab es zwar nur diese eine Ausgabe, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Mal schauen, wie die Geschichten in den 15 gealtert sind. Gut, oder schlecht und kann ich mich überhaupt noch daran erinnern? Mal sehen …

Spider-Man Weihnachtsspecial Nr. 1
[Panini, Dezember 1999]

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Weihnachtsmärkte

Dominik_AVABereits seit ein paar Jahren erfreue ich mich zusehends an den Weihnachtsmärkten in der Weihnachtszeit. Sehr gerne besuche ich die örtlichen Weihnachtsmärkte verschiedener Städte. Von Aachen und Köln über Münster, Kassel, Dortmund, Essen, Telgte und Nürnberg. Sicherlich, es gibt Unmengen an schönen und gemütlichen wirklich sehenswerten Weihnachtsmärkten, aber ebenso ein paar, für die eine weitere Anreise nicht unbedingt auf der Tagesordnung stehen sollte. All dies ist, wie so vieles im Leben, reine Geschmackssache. Für den einen ist es der kleine besinnliche Weihnachtsmarkt und für den anderen ist es der riesige Weihnachtsmarkt vollgedrängt mit Buden und Menschenmassen.  Fest steht, Weihnachtsmärkte versüßen einem die vorweihnachtliche Zeit.  In diesem Sinne, allen Lesern auf diesem Wege eine schöne besinnliche Adventszeit 😉

Weihnachtsmarkt in Kassel

Weihnachtsmarkt in Kassel

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Noerden’sche Gedanken (1)

Ab heute präsentiere ich euch in unregelmäßigen Abständen ein paar Gedichte. Diese stammen von meinem Großonkel, der seinerzeit Schauspieler, Regisseur und Autor war. Einige seiner Gedichte wurden auch schon veröffentlicht. Sowohl in einer Zeitung, als auch in Buchform. Inzwischen weilt er nicht mehr unter den Lebenden, aber seine Gedichte leben weiter. Und hier auf dem Blog erfahren sie, zusammen mit ein paar Bildern von mir, erneut eine Veröffentlichung.

(für eine größere Ansicht auf das Bild klicken)

Copyright des Textes © 1978-2013 Joseph Noerden und Angehörige
Copyright des Fotos © 2013 Thomas Mülbradt

Merry Christmas Review (2013)

Heute ist der 24. Dezember 2013 und das bedeutet, dass heute Heiligabend ist. Vielerorts gibt es deshalb Geschenke und herzliche Weihnachtsgrüße. Dieses Jahr wollte ich nicht wie die letzten Jahre ein Bild zusammenbasteln und euch damit Frohe Weihnachten wünschen. Darum habe ich meine Comicsammlung gewälzt und eine Weihnachtsausgabe ausgegraben, die ich euch nun hier präsentieren möchte …

Marvel Weihnachtsspecial 1998
[Panini, November 1998]

Wie jedes Jahr treffen sich Spider-Man und Johnny Storm, alias die Fackel, auf der Freiheitsstatue. Doch wo alle die Jahre zuvor Spider-Man auf seinen Freund warten musste, ist es diesmal Johnny, der in der Eiseskälte steht. Zeit genug, um sich an letztes Jahr zu erinnern, als plötzlich Spider-Man auftaucht und ihm eine unglaubliche Geschichte enthüllt. Auch der Silver Surfer muss erfahren, dass Weihnachten und der Glaube daran, etwas sind, dass man nicht wirklich rational erklären und belegen kann, als er versehentlich einem Waisenkind die Wahrheit über den Stern von Betlehem mitteilt. Und zwar, dass es ihn nicht gibt und er diesen auf seinen ganzen Reisen noch niemals gesehen hat. Bei den Fantastischen Vier herrscht ebenfalls Weihnachtsstimmung und Sue ist mit ihrem Sohn Franklin in der Stadt unterwegs. Dort will Franklin ein Geschenk für seinen Vater kaufen, und lernt dabei eine wichtige Lektion zum weihnachtlichen Glauben und dem eigentlichen Sinn des Festes. Daredevil hingegen ist überhaupt nicht nach Weihnachten zumute. Er sitzt in einer Bar und lässt sich regelrecht zulaufen. Bis sich eine Dame neben ihn setzt, welche sich kurz darauf als Mephisto entpuppt. Ein Kampf um sein innertes Selbst entbrennt, dass der Teufel von Hells Kitchen zu verlieren droht. Und das ausgerechnet an Heiligabend. Aber er ist nicht der Einzige, der Weihnachten um sein Leben bangen muss. Wolverine wird von Lady Deathstrike und drei weiteren Kriegern verfolgt, die allesamt seinen Tod wollen. Und sie hätten auch sehr gute Chancen, wenn da nicht Katie Power vom Power pack wäre. Das kleine fünfjährige Mädchen hilft ihrem Freund Logan wieder auf die Beine. Einen ganz anderen Kampf muss derweil Captain America ausfechten. Während er als Steve Rogers in einer Armenküche für Kriegsveteranen aushilft, lernt er Rebecca kennen. Wie sich herausstellt, ist die über 70-jährige Dame die Schwester seines Kameraden Bucky Barnes. Nur leider weiß sie nicht, was mit ihrem Bruder im Krieg geschah, da das Militär sämtliche Informationen geheim hält. Also sucht Cap sie am Heiligabend auf, um ihr ein ganz besonderes Geschenk zu machen. Geschenke verteilt auch der Ghost Rider. Nur, dass diese eigentlich keiner haben möchte. Er bestraft eine Gruppe von Männern, die ausgerechnet am heiligen Abend einen kleinen blinden Jungen entführen wollen.

Das alljährliche Treffen von Spidey und der Fackel auf der Freiheitsstatue.

Das alljährliche Treffen von Spidey und der Fackel auf der Freiheitsstatue.

Das 1998er Weihnachtsspecial von Panini sammelt eine Menge an weihnachtlichen Abenteuern aus dem gesamten Marvel-Universum. Dabei geht es sowohl rasant und actionreich zu, als auch besinnlich und friedlich. Aber eines haben alle Geschichten gemeinsam. Sie versprühen den Charme des Festes, auch wenn es hie rund da ein wenig simpler ausfällt. Das Abenteuer von Spider-Man und der Fackel zeigt die damaligen Entwicklungen sehr deutlich. Die Klonsaga führte zu einem Wechsel unter der Maske von Spider-Man und dies ist auch der Grund, weshalb Johnny so lange warten muss. Als Autor wird Sholly Fish angegeben, wobei ich gestehen muss, dass mir dieser Name bisher gänzlich unbekannt war. Auch kenne ich keine nennenswerten Storys aus der Feder dieses Herrn. Das liegt wohl auch daran, dass diese Geschichte selbst nicht wirklich gut ist. Sie wirkt eher wie ein Lückenfüller und Zusatz, um die damals schon ausufernde Klonsaga noch ein wenig aufzublähen. Ähnlich ist es mit den Zeichnungen von Robert E. Brown, die wie eine billige und schlechte Kopie von Todd McFarlane aussehen. Verschobene Gesichter abstruse Posen und wirklich sehr schmerzhafte anatomische Eigenheiten zerstören fast den gesamten Spaß daran. Einzig die kleinen visuellen Gags um die Seiten herum machen etwas Spaß. Aber insgesamt ist die Geschichte mehr als nur ein Totalausfall. Und das sage ich als Spider-Man-Fan aus tiefstem Herzen. Der Silver Surfer hat es da schon besser. Für sein Weihnachtsabenteuer haben sich nicht nur George Perez als Autor und Rick Leonardi als Zeichner mächtig ins Zeug gelegt. Auch Stan Lee hat etwas beigesteuert. In diesem Fall stammen die Dialoge aus seiner Feder. Wenn auch der Surfer oftmals ein echt weinerlicher Jammerlappen und irgendwie fast immer die tragische Figur des Marvel Universum ist, so hat er diesmal recht wenig zu jammern. Vielmehr macht er sich auf die Suche nach seinem eigenen Fehler und versucht diesen wiedergutzumachen. Dabei trifft er auf viele kosmische Wesen, die ihm nicht nur eine Antwort geben, sondern noch viel mehr Fragen. Diese Art der Erzählweise ist fast schon typisch für Stan Lee. Sehr emotional, ein wenig mysteriös und auch Perez schwingt gelegentlich auf dieser Welle mit. Dennoch ist die Geschichte sehr glaubhaft (für Comicverhältnisse) und die Zeichnungen von Rick Leonardi sehen wunderschön aus. Ich bewundere Leonardi seit seiner Arbeit an Cloak & Dagger (auf Deutsch in Basteis „Licht & Schatten“).

Der Silver Surfer bringt den Stern von Betlehem zum leuchten.

Der Silver Surfer bringt den Stern von Betlehem zum leuchten.

Die Geschichte um Franklin Richards erinnert ein klein wenig wenig an Dickens Weihnachtsgeschichte. Auch wenn hier lediglich ein Geist vorkommt. Autor Walter Simonson hat sich mit Sicherheit ein klitzekleines Bisschen davon inspirieren lassen. Umgesetzt wurde das Skript dann von Arthur Adams und Al Milgrom, die beide sehr gute, aber auch typische 90er-Jahre-Arbeiten abliefern. Bei Daredevil handelt es sich nicht, wie bei den anderen Storys, um ein Abenteuer aus einem sogenannten Holiday Special, wie sie Marvel immer wieder mal auf den Markt warf und gelegentlich noch wirft, sondern um eine reguläre Ausgabe der Daredevil-Serie. Dies spürt man auch merklich. Es fehlt ein gewisser Zusammenhang und die Erklärung, warum DD so verzweifelt sich dem Alkohol in einer Bar hingibt. Und auch wenn die Geschichte von Autorin Ann Nocenti und Zeichner John Romita Jr. durchaus gefällt, passt sie trotz der Weihnachtsthematik nicht so recht in dieses Heft. Ähnlich verhält es sich mit Wolverines Abenteuer, das ebenfalls eine normale Ausgabe, diesmal aus Uncanny X-Men, ist. Der einzige wirkliche Weihnachtsbezug findet durch Katie Power statt, die sich in den festlich geschmückten Strassen der Lower East Side von Manhatten aufhält. Zwar geben sich X-Autor Chris Claremont und Co-Autor und Wolverine-Urgestein Barry Windsor Smith alle Mühe weihnachtliche Gefühle aufkommen zu lassen, aber so recht will das nicht gelingen. Dafür gibt es bei Captain America wieder die volle Dosis Weihnachtsfeeling. Len Kaminski schreibt ein sehr einfühlsames Abenteuer, welches von Ron Lim auch sehr gut dargestellt wird. Zwar stören mich bei ihm noch immer die überdimensionalen Kinnpartien seiner Figuren, aber wenn man davon einmal absieht, finde ich es sehr gelungen, wie Cap der Schwester seines Partners, eine lange Sorge nimmt. Das letzte und abschließende Abenteuer mit Ghost Rider wirkt wieder wie ein Fill-Inn. Es ist zwar schon irgendwie witzig, wie der kleine blinde Junge denkt, dass Ghost Rider der Weihnachtsmann sein könnte, nur weil dessen klimpernde Ketten wie Glöckchen klingeln und er Stiefel trägt. Visuell ist die Geschichte ebenfalls kein Ausreißer. Weder nach oben noch nach unten. Durchschnittlicher Kost der 90er Jahre eben. Wobei ich auch sagen muss, dass Detailreichtum und Qualität mit jeder Seite abzunehmen scheinen.

Captain America im Kreise der Familie von Buckys Schwester.

Captain America im Kreise der Familie von Buckys Schwester.

FAZIT:

Auch wenn alle Geschichten so ihren Reiz haben, so richtig passen sie nicht alle zusammen. Dennoch hat Panini damals eine gute Auswahl getroffen und sich vor allem um Geschichten gekümmert, die bis dato noch keine deutsche Übersetzung erfahren hatten. Aber gerade aus dem jetzigen Blickwinkel, 15 Jahre später, will sich nicht überall Weihnachtsstimmung einstellen. Aber gute Comicunterhaltung gibt es, abgesehen von Spidey und der Fackel, auf den fast 100 Seiten immer noch genug. Nicht nur zur Weihnachtszeit.

Selbst der Weihnachtsmann kommt von Marvel Comics nicht los.

Selbst der Weihnachtsmann kommt von Marvel Comics nicht los.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1991-2013 Marvel & Subs. / Panini

Mit diesem doch sehr ausführlichen Review wünsche ich euch nun Frohe und besinnliche Weihnachten im Kreise eurer Familien und Freunde.

Neuheiten und Infos von Reprodukt im Dezember 2013

Drei neue Comics kommen im Dezember in den Handel. Alle erscheinen bis zum 15. Dezember und sind somit vor Weihnachten erhältlich. Leseproben finden sich jeweils unter dem Link zum Titel:

„Liebe ist die Hölle“ von Matt Groening

Mit den Simpsons hat Matt Groening die wohl bekannteste Familie Amerikas erschaffen. Ihre Vorfahren waren drei scheue, vom Leben überforderte Hasen – Binky, Bongo und Sheba –, die ihr Dasein in der Hölle fristeten. So nämlich sah der junge Matt Groening seinen Alltag, als er Ende der Siebzigerjahre nach Los Angeles zog. Mit dem Comic-Strip “Life in Hell” wollte er dieses “Leben in der Hölle” ursprünglich nur seinen Freunden nahebringen. Am Ende begeisterte sein gezeichnetes Inferno aus Jungsein, Liebesmüh und Arbeit Zeitungsleser auf der ganzen Welt.

Der schwarze und gesellschaftskritische Humor seiner Alltagssatiren war für viele nachfolgende Künstler eine Offenbarung. Vor allem aber waren die bald wortgewaltigen, bald verspielten “Life in Hell”-Seiten stets Matt Groenings ganz persönliche Spielwiese, auf der er sich ungehindert auslebte und so einen der lustigsten und tiefsinnigsten Comics unserer Zeit schuf.

ISBN 978-3-943143-47-8, 48 Seiten, schwarzweiß, 22,5 x 22,5 cm, Hardcover, 12 EUR
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„Mumins“ 6 von Lars Jansson

Als die “Mumins”-Erfinderin Tove Jansson die Arbeit an dem von ihr geschaffenen täglichen Zeitungsstrip niederlegte, um sich anderen Aufgaben zu widmen, sprang ihr jüngerer Bruder Lars in die Bresche, um die “Mumins”-Comics fortzuführen. Ihm gelang das Kunststück, die Arbeit seiner berühmten Schwester nahtlos und in ihrem Geist fortzusetzen. Lars Jansson schrieb und zeichnete den Strip um die charmanten Trolle von 1961 bis 1974.

Auch unter der Feder von Lars Jansson bleibt “Mumins” ein liebevolles und anarchisches Abbild unserer Welt. In diesem Band wird Mumin Vegetarier, die Bahnstrecke durch Mumintal verwandelt sich in eine Achterbahn und schließlich müssen sich die Mumins der Ränke internationaler Spione erwehren.

ISBN 978-3-943143-68-3, 88 Seiten, schwarzweiß, 23,5 x 31 cm, Hardcover mit Leinenrücken, 24 EUR
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Kindercomics

„Kleiner Strubbel – Ein strubbeliges Geschenk“ von Lars Jansson

Strubbel gerät einem verwöhnten Mädchen in die Finger, für die er nur eins ihrer vielen Spielzeuge ist. Und wehe, wenn der kleinen Prinzessin langweilig wird!

“Liebevolle Alltagsgeschichten zum Selbstentdecken, aber auch zum gemeinsamen Erleben mit den Eltern.” – Mechthild Wiesner, Eselsohr

ISBN 978-3-943143-63-8, 32 Seiten, farbig, 19,5 x 25,5 cm, Hardcover, 10 EUR
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Neuheiten im November 2013

Zwei neue Comics sind im November erschienen.

„Pablo 2 – Apollinaire“ von Julie Brimant & Clément Oubrerie

ISBN 978-3-943143-73-7, 84 Seiten, farbig, 22 x 29 cm, Klappenbroschur, 20 EUR
http://www.reprodukt.com/produkt/graphicnovels/pablo-2-apollinaire/
„Ariol 2 – Hengst Heldenhuf“ von Emmanuel Guibert & Marc Boutavant
ISBN 978-3-943143-65-2, 134 Seiten, farbig, 16 x 20 cm, Klappenbroschur, 14 EUR
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TERMINE

Holy.Shit.Shopping in Berlin, Köln und StuttgartAltbekannte Reprodukt-Tradition sind die an den Adventswochenenden stattfindenden Holy.Shit.Shopping-Weihnachtsmärkte. Reprodukt wird auf den kommenden Märkten in Köln, Berlin und Stuttgart vertreten sein:

07. + 08.12.2013: Sartory Säle, Friesenstr. 44-48, D-50670 Köln
14. + 15.12.2013: Postbahnhof am Ostbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, D-10243 Berlin
21. + 22.12.2013: Phoenixhalle am Römerkastell, Naststr. 29, D-70376 Stuttgart

Öffnungszeiten: Sa12-22 Uhr, So 12-20 Uhr
http://holyshitshopping.de/

Designachten Hannover

Auch in diesem Jahr findet mit dem “Designachten” ein Design-Weihnachtsmarkt in Hannover statt, bei dem Reprodukt mit einem Tisch präsent sein wird.

Am Samstag, dem 14. Dezember und am Sonntag, dem 15. Dezember, öffnet das SofaLoft in der Jordanstraße seine Pforten für die inzwischen vierte Ausgabe der charmanten Verkaufsaktion. Über 60 Aussteller präsentieren Kunst- und Designartikel, Bücher, Stofftiere und vieles Weitere, auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Designachten Hannover, SofaLoft Hannover, Jordanstr. 26, D-30173 Hannover
http://www.designachten.com
Öffnungszeiten: Sa 12-20 Uhr, So 11-19 Uhr

Ausstellung “comicleben_comiclife” im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Vom 20. Dezember 2013 bis zum 4. Mai 2014 zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg die vom Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin entwickelte Ausstellung “comicleben_comiclife”. Verlagsgeschichte und -präsentation von Reprodukt sind Teil der Ausstellung.

Ergänzt wird die Berliner Ausstellung um eine Dokumentation zum Comicstandort Hamburg, die sich vor allem der Arbeit von Anke Feuchtenberger und ihren Studenten an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften widmen wird.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Steintorplatz, D-20099 Hamburg
Tel. +49 (0)40 428134-880 | Fax +49 (0)40 428134-999
email: service[at]mkg-hamburg[dot]de, http://www.mkg-hamburg.de

Reprodukt auf dem Charlottenburger Weihnachtsmarkt, Berlin

Bis zum 27. Dezember ist Reprodukt zusammen mit Transit, Tulipan, Jacoby&Stuart und edition ebersbach Teil des Charlottenburger Weihnachtsmarkts. Anzutreffen ist der abwechslungsreich bunt gemischte Büchertisch vor dem Schloss Charlottenburg (zwischen Luisenplatz und Klausenerplatz) in der Woche von 14 bis 22 Uhr und am Wochenende von 12 bis 22 Uhr.

Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg 2013, Spandauer Damm 20-25, D-14059 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-Do 14-22 Uhr, Fr-So 12-22 Uhr, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag 12-20 Uhr

Weitere Informationen zu den Comics von Reprodukt finden sich unter www.reprodukt.com.

DC Premium #81: Batman – Noël [Panini, Oktober 2012]

Heute wird es, passend zum dritten Advent morgen, weihnachtlich. Mit Batman: Noël möchte ich auch auf meinem Blog die Weihnachtszeit einläuten.

DC Premium #81: Batman – Noël

Gotham an Weihnachten ohne den dunklen Ritter?

Gotham an Weihnachten ohne den dunklen Ritter?

Nachdem Batman einen kleinen Gauner, der nur aus Sorge um seinen Sohn und dessen Wohlergehen gehandelt, und sich mit dem Joker eingelassen hat, unter Druck setzt und ihn als Lockvogel missbraucht, erwischt es ihn eiskalt. Bruce Wayne, Batman, bekommt eine Erkältung. Aber keine einfache, normale Erkältung, sondern eine die ihn so richtig mitnimmt. Das führt sogar so weit, dass er bei der Jagd auf Catwoman über Gothams Dächer, viele Meter in die Tiefe stürzt und sich verletzt. Als dann auch noch Superman auftaucht, um seinem Freund zu helfen, ist es für Bruce fast schon zu spät. Aber der dunkle Ritter lässt sich nicht unterkriegen und will alleine weitermachen. Das nutzt der Joker eiskalt aus und lässt seinen Erzfeind in eine gefährliche Falle tappen …

Die Fledermaus kommt geflogen.

Die Fledermaus kommt geflogen.

Charles Dickens Weihnachtsgeschichte ist, wie man so schön sagt, gerade zu Weihnachten eine Kuh, welche sich erfolgreich melken lässt. Die Grundidee ist weltweit bekannt, und durch die einfachen, aber dennoch sehr gut ausgearbeiteten Charaktere lässt sie sich schnell und einfach auf so gut wie jede andere Figur anwenden. Warum also hat sich Bermejo ausgerechnet diese Geschichte als Basis genommen? Nicht missverstehen. Ich liebe Dickens Weihnachtsgeschichte, zumindest im Original. Aber viele der nachgemachten Storys sind einfach nur grottenschlecht und versuchen eine grandiose Story sinnlos auszuschlachten. Dementsprechend skeptisch war ich auch bei Batman: Noël. Doch Bermejo hat mich eines Besseren belehrt. Seine Adaption ist keine einfache Kopie des Originals, sondern sie ist wie eine Erzählung aufgebaut. So, als würde ein Vater seinem Sohn eine Geschichte erzählen. Passend dazu liefert Bermejo Ereignisse, die Batman in der Rolle des bösen Scrooge mit einbeziehen, und bildet daraus eine rundum gelungene Geschichte.

Batman ist sehr gut im Einschüchtern.

Batman ist sehr gut im Einschüchtern.

Noch etwas anderes hat Bermejo sehr gut gemacht. Und zwar die visuelle Umsetzung seiner Adaption. Seine Bilder sind einfach nur überwältigend und wunderschön. Sie sind detailliert und dennoch von einfacher Leichtigkeit, sie sind frisch und modern und trotzdem von klassischer Eleganz. Es ist eine wahre Freude, die Gemälde zu betrachten und selbst in den hintersten Ecken, kleinste Details zu entdecken. Außerdem schafft es der Künstler die Gesichter seiner Figuren so gut mit Emotionen auszustatten, dass diese extrem glaubhaft und vor allem schon fast lebendig wirken. Auch die Darstellung der verschiedenen Eigenschaften unterschiedlicher Oberflächenstrukturen scheint eine besondere Fähigkeit von Bermejo zu sein. Sein Outfit für Catwoman ist einfach nur ein Hingucker.

Sexy Catsuit. :D

Sexy Catsuit. 😀

FAZIT:

Frohe Weihnachten aus Gotham.

Frohe Weihnachten aus Gotham.

Lee Bermejo hat sich für seine erste Arbeit, für die er als Autor und Zeichner verantwortlich zeichnet, die wohl bekannteste Weihnachtsgeschichte schlechthin vorgenommen, und sie dem Mitternachtsdetektiv neu auf den Leib geschneidert. Dabei bleibt er nah am Original indem er die Namen von Dickens verwendet und bewegt sich trotzdem sehr weit weg, um der Geschichte eine ganz besondere Eigenständigkeit zu verschaffen. Zusammen mit seinen aparten Zeichnungen ergibt sich, in meinen Augen, die Neufassung schlechthin einer klassischen und beliebten Weihnachtserzählung. Wer also keine zwingende Abneigung gegen den dunklen Ritter und Dickens Weihnachtsgeschichte hat, muss sich diesen Band einfach zu Gemüte führen, da einem sonst eines der besten Comics der letzten Jahre durch die Lappen geht. Und in diesem Fall wäre das ein Verbrechen, was nicht ungesühnt bleiben darf. Sonst besuchen einen die drei heiligen Comicgeister, Bob Kane, Neal Adams und Lee Bermejo und zeigen einem die traurige Zukunft ohne Batman: Noël.

Das ist wahre Bildkomposition.

Das ist wahre Bildkomposition.

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Hive-VerweisCopyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 DC Comics / Panini