Asterix Review Special (51): Asterix & Obelix (SNES)

Nach der Jubiläumsausgabe vom letzten Monat mit dem wirklich großartigen Nachschlagewerk über Albert Uderzos Leben und Schaffen, geht es heute spielerisch weiter, mit der Super Nintendo-Version von „Asterix & Obelix“. Die Gameboy-Version habe ich bereits in Nummer 42 des monatlichen Review-Specials vorgestellt. Wie so oft ist die SNES-Version etwas aufwändiger und umfangreicher, als ihr Pendant für Gameboy oder NES. Inwiefern dies auch hier zutrifft und ob es Besonderheiten gibt, versuche ich mit diesem Special ergründen … Weiterlesen

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Asterix Review Special (40): Asterix (SNES)

Ich habe euch bereits vor einiger Zeit das Asterix-Spiel für GameBoy und NES vorgestellt und möchte mich heute der zeitgleich erschienenen Version für das Super Nintendo widmen. Weil ich bereits zu den anderen Versionen ausführliche Infos geliefert habe, fällt das heutige Review etwas kürzer aus und lenkt seinen Blick hauptsächlich auf die Unterschiede zur GameBoy/NES-Version.

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Gon #7 [Carlsen, September 2011]

Mit dem heutigen Artikel endet Gons Reise quer durch die Welt mit diesem siebten Band. Viel Spaß hat sie gemacht diese Reise und ebenfalls sehr viel Spaß macht auch noch der letzte Band. Ich verabschiede mich hiermit von dem kleinen Saurier mit den ganz großen Herzen und hoffe, dass er noch sehr viele Freunde und Anhänger finden wird…

Gon #7

Gons letzte Abenteuer brechen an und es beginnt damit das sich Gon als Vogelpapa verdingt indem er sich um einen kleinen Albatros kümmert und ihn großzieht. Dabei wendet Gon seine nicht ganz „üblichen Methoden“ an, was zur Folge hat das aus dem Albatros kein normaler Vogel wird…
Danach zieht Gon mit seinem „Sprössling“ weiter und landet bei einer Orang Utan-Familie wo er sich auch sogleich mit einquartiert und versorgen lässt…
Nicht lange und Gon zieht weiter, aber nicht alleine. Zusammen mit dem Orang Utan-Vater begibt sich Gon auf eine „spirituelle Reise“ und lernt dabei auch die Abgründe des Lebens kennen…
Zu guter letzt will sich Gon noch ein absolutes Leckerchen besorgen. Dafür hat es der kleine Saurier auf Honig abgesehen, aber die Herren über die süße Leckerei, die Bienen, wollen ihr Hab und Gut nicht so einfach hergeben und wehren sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln…
FAZIT:
Das letzte Abenteuer…
Eine wirklich tolle Serie geht zu Ende…
…und sie findet ein würdiges Ende. Bevor das Ganze in Langeweile abdriftet oder am Qualitätsmangel zugrunde geht, sind Gons Abenteuer vorbei. Wieder einmal hat Masashi Tanaka eine Riesenportion an Emotionen, Humor, Action und Spannung aufgefahren um den kleinen Saurier gebührend zu verabschieden. Dabei liefert er auch wieder seine bestmöglichen künstlerischen Fähigkeiten ab. Gons letzte Abenteuer sind wieder ein visueller Leckerbissen der wie schon die Bände zuvor mit einem tollen Setting, aufregenden „Kameraposen“ und wie immer ganz ohne Text, Soundwords oder ähnliches auskommt um dennoch eine fantastische Geschichte zu erzählen.

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Gon #6 [Carlsen, Juli 2011]

Mit dem heutigen sechsten Band der Manga-Reihe „Gon“ biegen wir auch gleichzeitig auf die Zielgerade ein, denn mit dem nächsten siebten Band ist Gons „kleine“ Reise um die Welt und durch die Tier- und Pflanzenwelt auch schon beendet. Dennoch wollen wir heute noch einmal die vorletzten Abenteuer des kleinen Dinosaurierers, mit dem ganz großen Herzen, genießen…

Gon #6

Gon zieht weiter…
Diesmal trifft Gon auf ein Trio junger Vögel, welche mitsamt ihrem Nest auf seinem Kopf landen und von nun an zusammen mit Gon einige aufregende Abenteuer erleben…
Danach hat sich Gon eine Schaar ramponierter Einzelkämpfer um sich versammelt und als Team ziehen sie durch die Lande, verbreiten dabei Angst und Schrecken und erleben auch glückliche Momente…
In der vorletzten Geschichte stürmt Gon einen riesigen Berg und trifft dabei auf Steinböcke und Schneeleoparden bevor er am eisigen Gipfel im Schnee versinkt…
Zuletzt schließt sich Gon einem alten gebrechlichen und verstossenen Elefanten an um diesen auf seinem letzten Weg zu begleiten und zu helfen…
FAZIT:
Die Reiseabenteuer von Gon neigen sich dem Ende und das ist auch irgendwie gut so. Langsam fällt das Ganze etwas ab, bleibt aber immer noch auf einem überdurchschnittlichem Niveau. Gerade das letzte Abenteuer mit dem Elefanten weiß auf voller Linie zu überzeugen. Anders als in den ersten drei Geschichten steht nicht der typische Humor im Vordergrund, sondern das Tragische.
Auch zeichnerisch bleibt alles beim gewohnt sehr guten Niveau und so bleibt auch die Serie weiterhin eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Gon #5 [Carlsen, Mai 2011]

Heute folgt der fünfte Band der Manga-Reihe Gon und langsam nähern wir uns dem Ende von Gons Reise quer durch die Tierwelt. Nur noch zwei Bände liegen vor uns, und ob Gon sein bisheriges Niveau halten kann, könnt Ihr hier lesen…

Gon #5

Im fünften Band mit Gons Abenteuern verschlägt es ihn in den Untergrund. In einer Extra-Extra-Extra-langen Geschichte trifft er dort auf neue Freunde wie den Schwarzschwanz Präriehund, den Koyoten und die Schweinsnasen- oder auch Hummelfledermaus. Zusammen erleben sie eine ganze Menge an Abenteuern. Begegnen gefährlichen Feinden wie einer riesengroßen Kugelassel, einem chinesischen Riesensalamander und einer extrem gefährlichen und monströs großen nahezu gigantischen Riesenspinne, sowie sehr vielen interessanten Lebewesen wie der großen Eintagsfliege, dem blinden Höhlensammler und dem Grottenolm. Und so „wandert“ Gon von Nordamerika quer durch den Erdkern bis nach Afrika, und hat dabei wie immer eine Menge Spaß…
FAZIT:
Gons Abenteuer sind nach wie vor ein grandioses Meisterwerk der Erzählkunst. Auch wenn es immer wieder mal Aussagen gibt die besagen das man Gons Erlebnisse nicht liesst sondern „nur“ anschaut, ist es schon umwerfend wie es Tanaka Masashi immer wieder schafft all die Abenteuer, Action und Dramatik in dermaßen aussagekräftigen Bildern darzustellen, das einem die Texte und Soundwords überhaupt nicht fehlen. Vielmehr versinkt man immer wieder in den fantastischen Welten und Abenteuern die Gon von Band zu Band bestreitet.
Gon ist und bleibt ganz klar eine Leseempfehlung nicht nur für Fans von „Manga“-typischer Lektüre.

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Gon #4 [Carlsen, März 2011]

Weiter geht es heute mit den Abenteuern von Gon…

Gon #4

Gon geht wieder auf die Pirsch und erlebt neue Abenteuer in der Tierwelt…
Als erstes entdeckt der kleine Saurier eine verstorbene Riesenschildkröte und macht sich sofort deren Panzer zueigen. Anfangs noch etwas tollpatschig und behäbig, gewöhnt er sich dann sehr schnell an sein neues Schutzschild. Als er dann auch noch eine ganze Horde junge Schildkröten beobachtet die gen Meer kriechen schließt er sich diesen an und begleitet sie auf ihren harten und schweren Weg des Erwachsenwerdens…
Danach gerät Gon in einen Wirbelsturm und landet mit einem Impala, einer äthiopischen Grünmeerkatze und einem Strauss mitten in der Wüste. Ab sofort sind die 4 ein Gespann…
Zuletzt schart Gon noch ein paar junge Wildkatzen wie Karakal, Serval usw. um sich um mit denen eine Spur des Schreckens nach sich zu ziehen. Dies wird auch von einem anderen jungen Wildkätzchen, einem Geparden, beobachten und so folgt dieser dem doch etwas ungleichen Gespann…
FAZIT:
Noch immer machen Gons wortlose Abenteuer einen Riesenspaß. Auch nach inzwischen 4 Bänden, 15 Kapiteln und über 500 Seiten bilden sich noch keine Abnutzungserscheinungen. Was auch endlich mal lobend erwähnt werden muss, sind die wirklich sehr schönen redaktionellen Beiträge und Informationen zu den Tieren denen Gon im laufe seiner Reise begegnet.

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Gon #3 [Carlsen, Januar 2011]

Heute geht es weiter mit dem dritten Band der Reihe „Gon“ und auch diesmal hat der kleine Saurier einiges zu erleben…

Gon #3

Als erstes treibt Gon den Amazonas entlang. Dabei macht er Bekanntschaft mit vielen Bewohnern dieses großen Flusses. Von Alligatoren, Piranhas über Schlangen, diversen Fisch und Vogelarten bis hin zu den Tümmlern und einem Finnwal am Ende seiner Reise den Amazonas entlang bis zum offenen Meer…
Danach treibt sich Gon in Australien herum und mobbt eine Hundemutter die eigentlich nur ihre Kinder ernähren möchte. Er hindert sie daran ein kleines Koalabärchen zu fangen, das gleiche macht er bei einem kleinen Känguruh und auch bei Straußeneier. Als er dann aber erkennt das die Mutter nur ihre Kinder füttern will, bietet er ihnen etwas zu essen an…
Das nächste Abenteuer führt in die tiefen Wälder, wo er sich an vielen Pilzen satt isst. Dabei sind neben ein paar Freunden wie Bären, Hirsche, Eichhörnchen und Hasen auch viele andere typische Waldbewohner. Zusammen streifen sie nun durch den Wald und essen dabei nicht nur bekömmliche Pilze, was bei dem ein oder anderen Begleiter zu Problemen führt…
Zum guten Schluss mutiert Gon zu einer Art Ziehmutter für ein paar verwaiste Wolfskinder. Nachdem ein sibirischer Tiger die Mutter von 4 kleinen Wolfsjungen tötet kümmert sich Gon rührend um die Kleinen. Leider kann er es aber nicht verhindern das noch einer von ihnen durch den Tiger getötet wird, aber ab dann wird Gon zur Übermutter und streift so lange mit ihnen umher bis sie erwachsen sind…
FAZIT:
Gon macht auch mit dem dritten Band noch immer einen Heidenspaß. Seine Abenteuer sind spannend und vor allem eines, Lustig. Dies geschieht vor allem durch die grandiose Mimik der Protagonisten, die in bestimmten Situationen zwar vom allgemeinen möglichst realen Gesamtbild abweichen und eine doch sehr starke Überzeichnung darstellen, aber dies dennoch geschieht ohne das ganze lächerlich wirken zu lassen. So bleibt Gon auf weiterhin hohem Niveau, sehr unterhaltsam und dank der zusätzlichen Informationen auch sehr lehrreich.

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Gon #2 [Carlsen, November 2010]

Heute geht es weiter mit dem zweiten Band von Gons Reise rund um die ganze Welt…

Gon #2

4 neue Abenteuer warten auf den neugierigen Saurier Gon.
Als erstes findet sich Gon nach einem kleinen Missgeschick im Maul eines Sandtigerhais wieder. Doch verspeisen lassen kommt für ihn nicht in Frage. Stattdessen setzt er sich in seinem Maul nieder und steuert den Hai kurzerhand mit seinen Beinen, indem er im je nach Richtung und Geschwindigkeit gegen den Kiefer tritt. Dabei erhascht er auf seiner Jagd durch die Gewässer ein paar leckere Fische, bevor er wieder satt und glücklich sein Reittier ans Land lenken kann…
Als nächstes ist Gon das Ziel eines Angriffes, als eine Zecke sich in seiner Nasenhöhle festbeisst. Das macht Gon so rasend, das er durch den halben amerikanischen Kontinent rast und sich an allem was ihm über den Weg läuft reibt und schabt um das elende Biest loszuwerden. Schlussendlich liegt dann die letzte Hoffnung in einem kleinen Vogel…
Danach jagt Gon einem kleinen Dieb hinterher der sich an seinem Essen zu schaffen gemacht hat. Dabei verwüstet er halb Südamerika und macht dabei vor keiner Wüste, keiner Steppe und keinem Urwald halt um dieses kleine Biest endlich zu fassen. Dabei trifft er unter anderem auf Faultiere, Ameisenbären, Totenkopfäffchen, Anakondas, Ozelots und diverse Spinnen…
Das vierte Abenteuer führt Gon in die eisigen Weiten der Antarktis. Dort schliesst er sich einer Gruppe von Pinguinen an, erlebt Abenteuer lernt das schwimmen, springen und jagen und muss auch miterleben wie einer seiner neuen Stiefbrüder von einem Albatros entführt wird. Daraufhin entsinnt der kleine Saurier einen Racheplan um es dem Räuber zu zeigen, und zeigt dabei auch einmal wie viel man erreichen kann, wenn man zusammenarbeitet…
FAZIT:
Gons famose Abenteuer werden immer besser. Die Geschichten sind rasant, detailliert und lustig. Gon ist fast kindlich naiv und dennoch stark und gewitzt, mit einem fast schon starren Willen. Und auch wenn es sich bei Gon fast immer nur um das Thema Essen dreht, sind die Geschichten an sich doch sehr abwechslungsreich und gelungen erzählt und machen auch nach dem wiederholten „Lesen“ noch immer einen Riesenspaß. Wobei lesen hier eine etwas falsche Bezeichnung ist, da es wieder keinerlei Text gibt um man einfach nur in die Bilderwelten hinabtaucht und sich treiben lässt, aber auch das glückt dem Autor und Zeichner wieder hervorragend.

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Gon #1 [Carlsen, September 2010]

Heute stelle ich eine ganz besondere Mangaserie vor. Es handelt sich um die Reihe „Gon“ vom Manga-ka Tanaka Masashi. Den meisten ist der kleine Saurier Gon vielleicht noch aus dem Beat’em-Up Spiel „Tekken 3“ bekannt in welchem er 1997 seinen Debüt im Prügelspielsektor gab. Weniger bekannt ist das bereits 1994 ein SNES-Plattformer mit dem kleinen Saurier erschien.
Doch schon 1992 erblickte Gon das Licht der Welt in seinem eigenen Manga. Und dieser ist durchaus etwas besonderes. Bereits zwei Jahre nach seinem Debüt in Japan im dortigen Manga-Magazin Morning erschienen auch hier in Deutschland bei „Edition Kunst der Comics“ die ersten vier Bände. Doch Gon war leider kein Erfolg beschienen. Wenig später versuchte es der Thomas Tilsner Verlag Speed, doch auch dieser Versuch stockte schon in der Planungsphase. Nach über 15 Jahren erhielt Gon nun doch noch eine Chance beim Carlsen Verlag…

Gon #1

Gon ist ein Saurier. Genaugenommen ein Tyrannosaurus Rex. Für seine Gattung ist er jedoch ziemlich klein geraten, doch dies gleicht er mit Kraft und Intelligenz aus. Auf seiner Safari begegnet er als erstes dem Rotlachs, dem amerikanischen Schwarzbär und dem Kodiakbär. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück einen ausgewachsenen Schwarzbären, der gerade einem Kodiakbären seinen Tagesfang an Rotlachsen abspenstig gemacht hat, in die Schranken zu verweisen. Und nicht nur das er ihm sein Essen stiehlt, Nein er benutzt eben jenen sogar noch als kuscheligen Schlafplatz…
Seine zweite Etappe führt Gon nach Afrika, wo er einem ausgewachsenen Löwen bei der Jagd nach einem Streifengnu behilflich ist, indem er ihn wie ein Pferd reitet und lenkt. Dabei nutzt Gon nicht nur wie bei Reitern üblich die Beine zum dirigieren und anspornen, sondern auch seinen Schwanz, mit dem er auf den Rücken des Löwen einschlägt, seine Arme um ihn schmerzhaft an der Mähne zu ziehen, und sein Maul um den Löwen besondere Aktionen ausführen zu lassen…
An seinem dritten Reiseziel sieht Gon wie ein Biber einen Damm und eine Behausung baut, und muss dies natürlich auch sofort selber ausprobieren. Der Biber den Gon zuerst beobachtet hat, sieht was Gon vorhat und fühlt sich in seiner Ehre gekränkt und startet somit einen direkten Zweikampf im Damm bauen mit dem kleinen Saurier. Doch so klein wie Gon ist, so gigantisch sind seine Ambitionen. Am Ende muss sich nicht nur der Biber geschlagen geben, sondern auch ein ganzes Tal, welches Gon unter Wasser gesetzt hat, inklusive der dort lebenden Bewohner…
Gons letzter Aufenthaltsort im ersten Band seiner Reise, führt ihn in die Nordamerikanischen Hochgebirge, wo er sich in einem Nest von einer Steinadlermama eingenistet hat, und sich von ihr zusammen mit ihren Jungen durchfüttern lässt. Alles ist friedlich und in Ordnung, bis ein Rotluchs auftaucht, der es auf die Adlerbabys agbesehen hat. Doch Gon weiß sich zu wehren, und seine „Familie“ zu beschützen. Doch irgendwann kommt der Punkt an dem auch die Babys flügge werden müssen, und ab da bekommt Gon ein paar kleine Probleme…
FAZIT:
Die Abenteuer von Gon sind einfach nur fantastisch und genial. Warum hat es so lange gedauert dieses Werk in Deutschland zu veröffentlichen? Schon Speed hat sich ja daran versucht, woraus aber leider nichts wurde. Gons Reise funktioniert gänzlich ohne Text. Das bedeutet, keine Sprechblasen, keine Textboxen, ja nicht einmal Soundwords werden genutzt. Die ganzen Geschichten funktionieren einzig nur durch ihre grandiosen, detaillierten und dynamischen Bilder. Masashi Tanaka hat hier ein wahres Meisterwerk kreiert, das dank der Zeichnungen und dem irrsinnig komischen Geschichten einen Wahnsinnsspaß macht.
Wer es gerne lustig mag, nichts gegen Mangas hat, und gerne mal etwas „lesen“ möchte ohne sich dabei von Texten führen zu lassen, der sollte bei Gon auf jeden Fall einen Blick riskieren.
Selten hat mich ein Comic so sehr beeindruckt wie dieser. Fast möchte man sagen das Gon mit minimalsten Mitteln ein Maximum an Geschichte erzählt, aber das wäre eine Beleidigung für die detailreichen und filigranen Zeichnungen.

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