Meine Comiclieferung für September/Oktober 2017

Genaugenommen kam die Lieferung schon am Montag an, aber bisher habe ich einfach keine Zeit gefunden, das hier fertig zu machen, um meine aktuelle Lieferung aufzulisten. Dann kommt es halt ein klein wenig verspätet, aber diesmal ist es auch reichlich. Immerhin sind es fast zwei Monate, die hier abgedeckt werden. Aber was sag ich, dass seht ihr ja selbst. Und auch wenn ich absolut kein Deadpool-Liebhaber bin, ist diesmal ein Deadpool-Band in meiner Lieferung mit drin. Warum? Nun, weil Spider-Man dabei ist, und da kann man, respektive ich, sich auch mal Deadpool geben. Mein persönliches Highlight, auch wenn ich es noch nicht gelesen habe, ist aber der Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles Adventures-Band. Auf den freue ich mich wirklich sehr. Mal schauen, wie schnell ich das Review dazu hier abliefere. Ein Stück länger wird auf jeden Fall mit dem Review zu dem wunderbaren „Weihnachten mit den Marvel-Superhelden“-Hardcoverband dauern. Denn den werde ich versuchen, euch an Heiligabend zu präsentieren. Am 31. Oktober hingegen wird es das Review zur diesjährigen Bart Simpsons Horrorshow-Ausgabe geben, der dann außerhalb der Bongo Comics des Monats, sozusagen als Bongo Comics des Monats – Halloween Special, laufen wird. Da das ein Dienstag ist, wird es an diesem tag ausnahmsweise mal keinen Artikel von meinem Blogkollegen Dominik geben. Alle anderen Reviews werde ich versuchen so zeitnah, wie möglich einzubauen, bis auf die Serien, wo ich erst einmal die jeweiligen Stapel abarbeiten muss …

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 55) (Miles Morales: Ultimate Spider-Man Nr. 1 & 2)

Der heutige Ma-Co-Re-Mix ist ein weiterer Versuch meinen Lesestapel zu verkleinern und zielsicher auf eine Reviewreihe zuzusteuern, innerhalb derer ich euch bald das Spider-Verse-Event vorstellen möchte, welches viele der Spider-Serien in den USA und auch hier in Deutschland durchzogen hat. Doch um an diesen Punkt zu kommen, muss ich noch etwas chronologische Vorarbeit leisten, wie mit den heutigen „Miles Morales: Ultimate Spider-Man“-Bänden. Das Special wird sich dann übrigens auch bei mir durch mehrere Reviewreihen ziehen. Zum einen das „Spider-Man & Die Avengers“-Review und zum anderen den „Ma-Co-Re-Mix“.

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Avengers Nr. 13 [Panini, Juli 2017]

In diesem Heft gibt es neue Abenteuer mit dem brandneuen Team auf 76 Seiten zu lesen. Das Heft spielt nach den Ereignissen des zweiten Superheldenkrieges Civil War II.
Die Nachwuchshelden Miles Morales, Ms. Marvel und Nova haben die Avengers verlassen und legen den Gründungsstein für ein neues Team. Hier kommen die Champions, auch der neue Hulk Amadeus Cho und Vision seine Tochter Viv schließen sich den Champions an. Diese Story gab es bereits schon zu lesen in der Panini Jubiläums-Special Ausgabe der Avengers, doch in Avengers Nr. 13 wird der daraus entstandene Cliffhanger bereits aufgelöst. Eine weitere Storyline dreht sich um die Avengers und den zeitreisenden  Eroberer Kang.

Avengers Nr. 13

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Meine Comiclieferung für Juni/Juli 2015

Nächste Woche Mittwoch ist zum ersten Mal ein Comickünstler zum Signieren im Comic Attack in Erfurt. Es ist der Zeichner Miguel Angel Sepulveda, der bereits für Spider-Man und Red Lanterns gezeichnet hat. Ich werde leider nicht vor Ort sein können, aber wenn alles klappt bekomme ich trotzdem eine Signatur und einen Sketch. Heute kam auf jeden Fall schon einmal meine aktuelle Lieferung an. Zwei bestellte Paperbacks sind zwar leider nicht mit dabei (Spider-Man 2099 Nr. 1 & Rocket Raccoon Nr. 2) aber vielleicht waren die auch gerade nicht lieferbar. Dann sind sie halt im nächsten Paket dabei, zusammen mit dem Sketch und der Signatur.

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 31) (Ultimate Comics: Spider-Man Nr. 3-5)

Nach etwas längerer Zeit geht es auch mit dem Ma-Co-Re-Mix weiter. Diesmal sammeln sich hier die drei letzten Bände der Ultimate Comics: Spider-Man-Paperbacks, wodurch ich bei dieser Serie wieder aktuell auf wäre. Langsam aber sicher arbeite ich meinen Lesestapel ab. Dumm nur, dass monatlich mehr dazu kommt, als ich runterlese. Aber das sind eben erste Welt-Probleme.

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 18) (Spider-Man: 50 Jahre, 100% Marvel Nr. 67: Spider-Men)

Im heutigen Ma-Co-Re-Mix gibt es wieder einmal die doppelte Spinnen-Dosis. Einmal den 50 Jahre Spider-Man Band, in dem eine Reise durch die Zeit und Spider-Mans Comicgeschichte ansteht, und im 100% Marvel Nr. 67 treffen die beiden Spider-Man aus dem 616-er Marvel Universum und dem ultimativen Universum aufeinander …

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Ultimate Comics Spider-Man Nr. 2 [Panini, Oktober 2012]

Lang, lang ist es her, dass ich euch den neuen Spider-Man, Miles Morales vorgestellt habe. Aber heute geht es mit dem zweiten Band weiter …

Ultimate Comics Spider-Man Nr. 2

Miles Morales ist der neue Spider-Man. Er ist der Nachfolger von Peter Parker. Und Nick Fury will ihm helfen ein besserer Spider-Man zu werden. Der Junge kann es noch gar nicht so recht glauben, als sich bereits die nächsten Probleme auftun. Zwar schafft er es zuerst eine Gruppe von kleinen Handtaschenräubern aufzuhalten, dann Omega Red dingfest zu machen und auch der Polizei zu entkommen, die aus irgendeinem Grund schlecht auf ihn zu sprechen ist. Aber als sich sein Onkel Aaron, der auch gleichzeitig der Prowler ist, offenbart und ihm klarmacht, dass er weiß, wer der neue Spider-Man in Wirklichkeit ist, wird es knifflig. Wenn er nicht tut, was sein Onkel sagt, droht sein Leben noch chaotischer zu werden, und wenn er es tut, könnte es sein Leben kosten. Was ist nun schlimmer …?

Der neue Scorpion ist kein Leichtgewicht.

Der neue Scorpion ist kein Leichtgewicht.

Das Chaos geht weiter. Auch im zweiten Band ist von normaler Superhelden-Action nur wenig zu spüren. Stattdessen gibt es Soap satt. Miles, der im Clinch mit seinen Eltern liegt, in der Schule nur dank seines Freundes Ganke herausschleichen kann und vor allem die Probleme mit Onkel Aaron. Der wiederum Probleme mit dem Scorpion hat. Doch dieser hat mit dem klassischen Spider-Man Gegner nicht mehr viel gemein. Statt eines lächerlichen Anzugs mit Skorpionstachel am verlängerten Rücken, erwartet den Leser ein muskelbepackter Knastbruder mit Tätowierungen am ganzen Körper und einer Stahlkette mit Haken am Ende. Und mit dem, kann er ganz schön zulangen. Bendis schafft so, einen ganz neuen, und dennoch ein klein wenig bekannten Gegner in das Rampenlicht zu rücken. Hier wird wieder einmal das Credo des ultimativen Universums, welches Anfangs so groß propagiert wurde, umgesetzt. Keine simple Neuerzählung sondern, alternative Möglichkeiten um neue und frische Geschichten zu erzählen. Keine simplen Hommagen sondern eigene Kreationen, die dennoch auf Altbekanntem basieren.

Tante May und Gwen sind geschockt, als sie in Paris vom neuen Spider-Man erfahren.

Tante May und Gwen sind geschockt, als sie in Paris vom neuen Spider-Man erfahren.

Bei drei Zeichnern innerhalb dieses Bandes, könnte man meinen, dass es ziemlich bunt zugeht. Aber dem ist nicht so, was vor allem daran liegt, dass der Stil von David Marquez, der die US-Nummern 9 und 10, und somit zwei Fünftel des Bandes, dem von Sara Pichelli zu verwechseln ähnelt. Pichelli ist mit nur einer US-Ausgabe diesmal recht spärlich vertreten, was aber daran liegt, dass sie zu der Zeit mit der Miniserie Spider-Men ausgelastet war. Der Dritte, oder eigentlich Erste, da er die US-Ausgaben 6 und 7 übernimmt, Zeichner ist Chris Samnee. Sein Stil ist wesentlich stärker von dominanten und kräftigen Outlines geprägt als der von Pichelli/Marquez. Dennoch ergibt sich durch den ganzen Band ein stimmiges Gesamtbild, wofür aber in erster Linie Justin Ponsor mit seinen Farben verantwortlich ist. Er gibt der Ausgabe damit eine Gleichmäßigkeit, die mir persönlich sehr willkommen ist, da die Geschichte einen kompletten Storybogen darstellt.

Miles gegen seinen Onkel Aaron.

Miles gegen seinen Onkel Aaron.

FAZIT:

Der neue, kleine und dennoch charmante Spider-Man, Miles Morales, ist den Netzstrümpfen, welche ihm Peter Parker hinterlassen hat, gewachsen. Und das meine ich nicht im Heldensinne. Vielmehr ist es das Gesamtpaket aus Geschichten, Zeichnungen und Figuren, das hier einfach stimmt. Genau die richtige Dosis aus Soap, Drama, Action und Humor bringt frischen Wind in das ultimative Universum. Und es bringt einen neuen unerfahrenen Spider-Man, der aus ganz anderen Beweggründen das Kostüm überstreift und dennoch dem Grundtenor des Charakters von Stan Lee und Steve Ditko treu bleibt.
Ultimate Comics: Spider-Man Nr. 2 ist ein gelungener Band für alle, die frische Superhelden-Comics lieben. Auch wenn die Handlung eher der eine Daily-Action-Soap gleicht, kann man nicht viel falsch machen. Aufschlagen, lesen und in einer spannenden Fantasiewelt versinken.

Eines hat er schon drauf, der Neue. Er ist "genauso witzig" wie der Alte.

Eines hat er schon drauf, der Neue. Er ist „genauso witzig“ wie der Alte.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / Panini

Ultimate Comics: Spider-Man #1 [Panini, Juni 2012]

Nachdem ich nun in den letzten Tagen nochmal die zweite Ultimative Spider-Man-Serie, welche Panini in fünf Trades aufgelegt hat, zusammengefasst habe, widme ich mich heute der nagelneuen Serie. Wer also weder Ultimate Spider-Man #4 und #5, sowie Ultimate Fallout gelesen hat, sollte jetzt vorsichtig sein, denn es werden mit Sicherheit Begebenheiten genannt die euch spoilern werden. Deshalb, lesen nur auf eigene Verantwortung. 😉

Ultimate Comics: Spider-Man #1

Eigentlich ist Miles Morales ein ganz normaler Junge, oder wenigstens möchte er dies sein. Doch wie so oft hat das Schicksal andere Pläne. Denn Miles Onkel Aaron ist niemand anderes als der Kleinkriminelle Dieb namens Prowler und dieser hat nichts besseres zu tun als bei Oscorp einzubrechen um ein wenig Beute zu machen. Doch was Aaron nicht weiß, ist das er neben der Beute auch noch einen kleinen blinden Passagier mit an Bord hat.

Aber auch Miles hat es nicht einfach. Um in seinem Leben weiterzukommen hat er die Chance auf die ultimative Schullaufbahn an der Brooklyn Visions Academy. Das einzige Problem ist das hierfür keine Leistungen zählen, sondern Glück. Denn die Plätze werden nach dem Losverfahren ermittelt. Wie es das Schicksal nunmal will, ist Miles der allerletzte der ein Ticket hierfür lösen darf, was den jungen Schüler aber nicht wirklich glücklich stimmt.

Natürlich will Miles dies auch seinem Onkel Aaron erzählen, doch dann passiert es. Der kleine blinde Passagier aus dem Raubzug der letzten Nacht erwählt Miles als neues Opfer und beisst den Jungen, der daraufhin zusammenbricht. Als Aaron dann Miles Vater (der auch Aarons Bruder ist) kontaktiert damit dieser Miles abholt, kommt es zwischen den beiden Brüdern zum Streit, woraufhin Miles flieht…

Schnell bemerkt Miles aber das etwas nicht stimmen kann. Er fühlt sich anders und seine neuen Fähigkeiten zeigen sich in ein paar kritischen Situationen. Miles kann natürlich auch nicht anders als seinem besten Freund Ganke davon zu erzählen, der dies natürlich „Voll Cool!“ findet. Doch Miles will diese Kräfte nicht, vor allem weil es bereits einen Spider-Man gibt und diesem sein Job wohl auch Spaß macht. Aber Miles lernt sehr schnell das er sich dieser Verantwortung nicht entziehen kann.

Miles beginnt ein neues Kapitel in seinem Leben, als er mit Ganke endlich das neue Schuljahr an der Brooklyn Visions Academy beginnt. Aber eines Nachts gibt es eine Notfallübung die immer abgehalten wird, wenn Superwesen in der Nähe kämpfen. Als Miles erfährt das Spider-Man dabei schwer verletzt wurde, kann er nicht anders und muss einfach zum Schauplatz nur um dort vor Ort den Tod von Peter Parker live mitzuerleben. Ab sofort weiß er das er eine Bestimmung hat, und das auch weil Gwen Stacy im Peters Beweggründe für sein Handeln mitgeteilt hat.

Schon in den nächsten Nächten geht Miles auf Streife auch um seine Fähigkeiten zu trainieren und trifft dabei auf alte Bekannte, neue Freunde, neue Feinde und die Möglichkeit sich zu beweisen um die schwere und verantwortungsvolle Erbschaft von Peter Parker anzutreten. Mitsamt neuem Kostüm…

FAZIT:

Brian Michael Bendis macht auch beim dritten Start vom ultimativen Spider-Man irgendwie alles richtig. Die Verankerung von Miles in die Geschehnisse um die letzten Tage von Peter Parker, sowie die Charakterisierung des Hauptprotagonisten und seines persönlichen Umfeldes. Zuerst wird man sich fragen, warum überhaupt ein schwarzer Spider-Man und dazu noch aus so ärmlichen Verhältnissen. Und die Antwort ist klar und deutlich. Warum nicht?
Die damit einhergehende Designantwort in Form des schwarzen Kostümes welches ein wenig die Hautfarbe des Helden nauch aussen trägt finde ich fast schon ein wenig übertrieben und gewagt, aber vom Designstandpunkt sieht das neue „kleine Schwarze“ einfach nur elegant aus.
Nicht ganz unbeteiligt an dem tollen Auftreten von Miles als Spider-Man ist die italienische Zeichnerin Sara Pichelli. Ihr Stil ist dem von David Lafuente nicht ganz unähnlich, aber dennoch frisch und neu. Fast schon wie eine Mischung aus Lafuente und Bagley. Wunderschön und vor allem dynamisch. Denn auch wenn Comics in erster Linie stille Momentaufnahmen von Ereignissen sind, da ihnen die sanften Bewegungen einer Animation fehlen, so sind Bilder mit eigener Dynamik inzwischen sehr wichtig geworden. Pichelli vereint dies sehr gut, und auch die Farbgebung von Ponsor weiß wieder zu überzeugen und führt zu einem Gefühl der Bekanntheit, des „sich heimisch fühlens“.
Die neueste Inkarnation vom ultimativen Spider-Man ist wieder rundum gelungen und macht einfach einen Riesenspaß. Es ist frisch, es ist spannend und es ist witzig, woran vor allem die kleinen Seitenhiebe und Gags schuld sind, wie Miles Freund Ganke und seine immer wechselnden Marvel-Hommagen in Form von T-Shirts oder Internetavataren.

Alternativ gab und gibt es auch noch dieses wunderschöne Variantcover des Bandes, welches ich auch mein eigen nennen darf. Sara Pichellis wunderbare und dynamische Zeichnung gefällt mir einfach einen Tick weit besser als Kaare Andrews (ebenfalls nicht schlechtes) Covermotiv.

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