Avengers Nr. 19 [Panini Comics, Januar 2018]

Ich bin ehrlich gesagt etwas erleichtert, nachdem in Heft Nr. 18 die Storyline um Kang den Eroberer so weit erst mal beendet worden ist. Meines Erachtens nach hat sich die Kang Storyline zu lange hingezogen und sie konnte mich beim besten Willen auch nicht wirklich mitreißen und überzeugen. Zu verwirrend und durcheinander haben die Avengers in teils auch gewöhnungsbedürftigen Zeichnungen und Farbgebungen Kang vorerst besiegt. Ich bin sehr froh darüber, dass die Champions das Heft mit den Avengers teilen und so etwas Abwechslung aufkommt. In dieser Ausgabe arbeiten die Avengers von nun an für den neuen Iron Man. Wer mag das wohl sein, ist es doch nicht Tony Stark! Wer dies sein mag und welche neuen Herausforderungen auf das Team der Avengers in diesem Heft und den nächsten warten werden, das lässt sich in dieser Ausgabe nachlesen. Die Champions bekommen es erneut mit den Freelancers zu tun, auch wenn die Sache scheinbar gut ausgehen mag, haben die Freelancers noch ein Ass im Ärmel …
Dieses Heft macht wieder Lust auf mehr, mehr Qualität, neue Herausforderungen, mehr Spannung und letztendlich einfach gute heldenhafte Unterhaltung

Avengers Nr. 19

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Avengers Nr. 16 [Panini, Oktober 2017]

Auch in der 16. Ausgabe geht es um Kang den Eroberer und in einer weiteren Story um die Champions, welche auf der Heimreise über dem Atlantik von einer Boden-Luft-Rakete getroffen worden sind. Der Zeitreisende Kang der Eroberer ist einer der stärksten und gefährlichsten Gegner der Avengers. In verschiedenen Inkarnationen manipulierte und bekämpfte er die Avengers und veränderte so den Lauf der Dinge. Durch die zeitlichen Veränderungen entstanden mehrere Paradoxe von Kang dem Eroberer. In den letzten Ausgaben ging es darum, dass Vision Kang den Eroberer endgültig ein für alle Mal stoppen wollte, indem er Kang als Baby aus der Zukunft entführt hat.
In diesem Heft geht es um die Lebensgeschichte von Kang dem Eroberer.

Avengers Nr. 16

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Avengers Nr. 15 [Panini, September 2017]

Weiter geht’s mit der monatlichen Heftausgabe Avengers Nr. 15. Auf 60 Seiten begeben sich die Avengers auf eine Odyssee durch die Zeit, während der Rest des Heftes die Champions auf  eine Friedensmission nach Pakistan schickt. Die Leseprobe in diesem Heft befasst sich mit Rocket Raccoon auf der Erde, jenem Planeten, auf dem die Menschen ihn als pelzigen Waschbären bezeichnen. Wie in jeder Ausgabe bieten dem Leser die einleitenden Worte zu den Storys und die informativen Avengers-Akten am Schluss jeweils die Möglichkeit, das komplexe Marvel-Universum besser zu verstehen.
Viel Spaß mit den Avengers und den Champions 😉

Avengers Nr. 15

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Iron Man/Hulk Nr. 1 (Marvel NOW!) [Panini, August 2013]

Heute gibt es ein weiteres Marvel NOW!-Review zur morgen erscheinenden Heftserie Iron Man/Hulk. Wie gut schlagen sich die beiden Rächer in einem Heft?

Iron Man/Hulk Nr. 1 (Marvel NOW!)

Eigentlich wollte Tony Stark ein bisschen entspannen. Auch wenn ihm seine Partnerin Pepper Potts einen Strich durch die Rechnung machen will, als er ein vermeintlich dummes Blondchen abschleppen will. Dich ausgerechnet jetzt bekommt Tony eine SMS von May Hansen. Diese hatte damals Extremis entwickelt, welche Tony Stark und seine Rüstung auf die nächste Stufe gehoben hatte. Nun wurde sie aber ermordet und Extremis geraubt. Jetzt kann nur noch Tony Stark, alias Iron Man, das Schlimmste verhindern.
Ganz andere Probleme hat indessen der Hulk. Oder eben auch nicht. Denn Bruce Banner schafft es Maria Hill, ihres Zeichens S.H.I.E.L.D.-Direktorin, zu überzeugen, den Hulk aufzunehmen und ihm selbst unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Mit diesen will er während der Phasen, in denen er nicht das grüne Gammamonster ist, der Menschheit Gutes zu tun. Hierfür legt er Maria Hill einen Reinigungsfilter für Wasseranlagen vor mit dessen Hilfe innerhalb von fünf Jahren alle durch Wasser verursachten Krankheiten ausgerottet werden könnten. Doch wird S.H.I.E.L.D. auf diese Forderungen eingehen und Hulk zu einem S.H.I.E.L.D.-Agenten machen?

Hulk Smash! Aber diesmal eben nicht nur.

Hulk Smash! Aber diesmal eben nicht nur.

Kieron Gillen tritt bei Iron Man ein schweres Erbe an. Immerhin hat Matt Fraction in seinem langen Wirken an der Serie etwas vorgelegt, dass schwer zu erreichen und noch schwerer zu halten sein wird. Dennoch gab es Hoffnung. Diese jedoch wurde bereits nach den ersten Seiten zerstört und gnadenlos auf dem Boden zerschmettert. Nicht nur dass die Story belanglos wirkt, auch die Zeichnungen von Greg Land sind kaum zu ertragen. Fotohintergründe, die mit einfachsten Bildbearbeitungsprogrammen angepasst wurden, sind dabei noch das harmloseste. Hinzu kommen Posen der Figuren, wie man sie in Hunderten von Modeillustrierten tausendfach gesehen hat. Auch hier schafft es „Copy-Man“ Land seine „Talent“ darzustellen. Da helfen auch die bonbonbunten Farben von Guru eFX nicht mehr weiter. Insgesamt ist das Artwork bei Iron Man zwar durchaus realistisch, aber insgesamt auch seelenlos und platt.

Iron Man über der Stadt. Richtig malerisch. Dank Photoshop ist alles möglich.

Iron Man über der Stadt. Richtig malerisch. Dank Photoshop ist alles möglich.

Was bei Iron Man noch wortwörtlich vor den Baum gefahren wird, klappt bei Hulk um so besser. Mark Waid kreiert eine faszinierende und spannende Geschichte, die Hulk neu definiert. Nicht mehr nur das Monster steht nun im Vordergrund, sondern auch Banner. Und dieser will ab sofort mit seinem Geist überzeugen und seinen Freunden, wie Reed Richards und Tony Stark, nacheifern. Unterstützt wird Waid hierbei von Leinil Francis Yu. Dieser ist ein Zeichner, der mir persönlich nicht immer zusagt. Vor allem wenn es darum geht, Gesichter und deren Mimik darzustellen. Hier macht er aber trotzt dieser persönlichen Unzulänglichkeit seine Arbeit sehr gut und schaffte es die Handlung stimmungsvoll in Bildern umzusetzen. Zusammen mit den gedeckten Farben von Sunny Gho wirkt das Gesamtbild sehr ernsthaft und gediegen. Eben auch passend zum Charakter von Bruce Banner.

Bruce und Maria Hill im intensiven Gespräch.

Bruce und Maria Hill im intensiven Gespräch.

FAZIT:

Eigentlich bin ich seit meiner Jugend gewohnt in Deutschland Comicserien zu lesen, die immer und irgendwie Zweitserien enthielten. Oftmals waren richtige Perlen darunter, die sonst alleine niemals den Weg über den großen Teich geschafft hätten. Dass Panini bei einigen Serien dieses Format weiterführt, ist unter gewissen Punkten verständlich. Schade ist es eigentlich nur dann, wenn die Hauptserie so eine Gurke ist, wie es hier der Fall ist, und die Zweitserie der eigentliche Diamant. Dies könnte der Heftserie sonst ziemlich schnell einen Gnadenstoß versetzen. Vor allem, wenn viele Leser, so wie ich persönlich auch, lieber auf eine Tradeveröffentlichung des grünen Monsters mit dem hellen Köpfchen warten werden. Andererseits muss ich gestehen, dass Iron Man aufgrund der Kinofilme wohl die bessere Zugkraft haben wird, und mit seinem Artwork wohl auch eher die Kinogänger anspricht, wohingegen Hulk die langjährigen Comicleser schneller überzeugen wird.

Ein Bild wie es aus jedem x-beliebigen Werbeprospekt hätte stammen können.

Ein Bild wie es aus jedem x-beliebigen Werbeprospekt hätte stammen können.

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