Spider-Man & The Avengers (45) [Spider-Man Nr. 28 & 29]

Das heutige Review markiert auch gleichzeitig das Ende von Dan Slotts „Spider-Verse“-Event dar. Während das erste Heft („Spider-Man“ Nr. 28) das Finale und ein paar Bonuskapitel beinhaltet, gibt es in der zweiten Ausgabe einen Epilog und den Start einer neuen Storyline, oder besser gesagt, zwei Storylines, wenn man die mit Felicia Hardy, alias Black Cat, als eigenständige Geschichte zählt, auch wenn sich die Handlungen überschneiden …

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Spider-Man & The Avengers (44) [Spider-Man Nr. 26 & 27]

Nachdem ich das letzte Mal die ersten Zusatzbände, oder auch Tie-Ins besprochen habe, geht es heute mit der Hauptserie „Amazing Spider-Man“ weiter und den Kapiteln 3 und 4 von „Spider-Verse“, plus ein paar kleine Zusatzstorys aus „Spider-Verse“ und „Spider-Verse Team-Up“. Im nächsten Review am nächsten Freitag, das wäre dann der Ma-Co-Re-Mix Nr. 58, sind dann der zweite „Spider-Verse“-Sonderband an der Reihe und die erste Ausgabe der neuen „Spider-Woman“ Soloserie. Doch jetzt gibt es erst einmal das heutige Review …

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Spider-Man & The Avengers (43) [Spider-Man Nr. 25 & Avengers Nr. 25]

Im letzten Review dieser Reihe habe ich bereits den Prolog zu „Spider-Verse“ präsentiert und ab heute geht es dann so richtig los. Im heutigen Review ist außerdem die „Avengers“-Heftreihe zum letzten Mal dabei, da ich sie damals im August 2015 durch meinen privaten Schicksalsschlag aus dem Abo genommen hatte, was ich nun aber auch nicht wirklich bereue. Beim der nächsten Ausgabe dieser Review-Reihe gibt es dann bis auf Weiteres nur „Spider-Man“-Ausgaben, bis ich mit dem Neustart der beiden Serien auch wieder bei den „Avengers“ eingestiegen bin. Aber bis dahin ist noch Zeit. Des Weiteren wird es, im Zusammenhang mit „Spider-Verse“, Reihenübergreifende Reviews geben. Die Heftserie verbleibt hier in dieser Reihe, und die Sonderbände und Schwesterserien, wie „Spider-Man 2099“, „Spider-Woman“, usw., finden ihren Platz im „Ma-Co-Re-Mix“ und werden wechselnd mit dieser Reihe veröffentlicht. Oder kurz gesagt, weiter geht es dann mit „Spider-Verse“ nächste Woche im „Ma-Co-Re-Mix“ Nr. 57. Und nun geht es hier wirklich los …

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Spider-Man & The Avengers (42) [Spider-Man Nr. 24 & Avengers Nr. 24]

Weiter geht es mit den Abenteuern der Avengers und natürlich auch Spider-Man. Bei Letzterem steht das Event Spider-Verse vor der Tür, welches sich bereits in der letzten Ausgabe ankündigte und auch bei den Avengers werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus …

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Spider-Man & The Avengers (41) [Spider-Man Nr. 23 & Avengers Nr. 23]

Der Juni 2015. Eine damals noch recht schöne Zeit für mich, bevor alles durcheinandergewürfelt wurde. Langsam, aber sicher wird der Lesestapel kleiner, wenn auch nicht so wirklich spürbar, und ich komme in die Zeit, wo ich dann auch viele Serien aus dem Abo geworfen habe. So auch die Avengers. Daher wird es nicht mehr lange das Spider-Man/Avengers-Doppel geben. Eine zeitlang wird diese Rubrik dann nur noch dem Netzkopf gewidmet sein, bevor es dann im gewohnten Doppel mit den jeweils neuen Serien wieder weitergeht. Aber bis dahin wird es schon noch ein Weilchen dauern. Nun aber erst einmal zu den „aktuellen“ Ausgaben des Juni 2015 …

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Ausbeute vom Comicsalon in Erlangen 2014

Ja, ich weiß das der Comicsalon in Erlangen schon eine Weile vorbei ist und die meisten ihre Ausbeute schon glücklich präsentiert haben. Ich für meinen Teil konnte leider nicht live vor Ort sein und habe so, wie schon des Öfteren, den Mitbringdienst von Stefan Kulnik (Comicflohmarkt) in Anspruch genommen. Heute sind die drei Wunschausgaben angekommen …

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Spider-Man & The Avengers (12) (Spider-Man Nr. 110-111 & Marvel Super Hero Squad Magazin Nr. 1)

Heute gibt es das große Finale. Viele werden enttäuscht sein, andere begeistert und vermutlich den meisten, wird es ergehen wie mir. Ich habe versucht das Review zur Finalausgabe so gut wie es geht, ohne Spoiler zu verfassen. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass manche eventuell Infos erhalten könnten, die sie so nicht erwarten. Daher weiterlesen auf eigene Gefahr.

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Spider-Man Nr. 110 [Panini, Dezember 2012]

Roderick Kingsley ist zurück, und er ist nicht erfreut darüber, dass inzwischen jemand anderes, als sein Bruder unter der Maske des Hobgoblin steckt. Doch Phil Urich, der inzwischen als Hobgoblin in den Diensten des Kingpin steht, hat derweil einen anderen Auftrag. Zusammen mit einem Verräter aus Horizons Kreisen will er Spider-Mans Spinnensinn lahmlegen. Zu Peters Unglück scheint das Gerät auch zu funktionieren und verursacht bei ihm schwere Kopfschmerzen. Leider genau in dem Moment, wo Peter sich im Bugle befindet, unweit von Phil Urich. Dieser erkennt seine Chance, und entführt den „Waffen-Ausstatter“ von Spider-Man ohne zu wissen, dass Peter Spider-Man ist. Doch damit beginnt der eigentliche Kampf erst, der neue Freunde, alte Feinde und ein paar Opfer zurücklassen wird …

Wenn Slott davon spricht, es vor dem großen Finale etwas ruhiger angehen zu lassen, dann kommt so etwas, wie dieser Dreiteiler heraus. Haufenweise Action, viele alte Bekannte und Ausblicke, auf das, was den Leser bald erwarten wird. Spannung steht dabei natürlich ebenso hoch im Kurs, wie Humor und das Gedenken an frühere Abenteuer und Wegbegleiter. Man merkt sichtlich, wie eng Slott mit der Geschichte von Spider-Man verknüpft ist. Immer wieder baut er kleine Momente auf, die sich auf fast schon historische Ereignisse beziehen.
Hinzu kommt erneut das wunderbare Artwork von Giuseppe Camuncoli. welches diesmal nicht von Klaus Janson geinkt wird. Dadurch wirken auch diesmal die Gesichter einen Tick authentischer und emotionaler. Und auch die Action kommt in den dynamischen Bildern nicht zu kurz. Gerade der Kampf zwischen den beiden Hobgoblins, sorgte zumindest bei mir, immer wieder für erstaunte Blicke.

FAZIT:

Ein kurzweiliges, vorrangig actionorientiertes Abenteuer lässt einen kurz verschnaufen, bevor es in der nächsten Ausgabe zu Ende geht. Dennoch hat diese Ausgabe kaum Längen und bietet obendrein einiges an Infos, wie und was den Leser eventuell erwarten könnte. Denn immerhin gibt es Anzeichen für mindestens zwei bevorstehende Superschurkenangriffe.

Spider-Man Nr. 111 [Panini, Dezember 2012]

Die letzten Stunden von Doctor Octopus sind angebrochen. Doch irgendetwas stimmt nicht. Wieso versucht er verzweifelt, und mit aller Kraft unbedingt aus dem Raft auszubrechen und wieso will er unbedingt, dass Peter Parker in den letzten Minuten seines Lebens, an seiner Seite ist. Was für ein Geheimnis umgibt einen der ärgsten Erzfeinde Spider-Mans und schafft es Doctor Octopus am Ende siegreich aus diesem finalen und alles verändernden Kampf hervorzugehen?

Wie schreibt man ein Review, zu einem Heft, bei dem eigentlich jedes Wort ein Spoiler darstellen könnte? Eine Ausgabe, die von vorne bis hinten, so spektakulär ist, dass sie in den USA und inzwischen auch in Deutschland die Gemüter spaltet. Ein Finale, das sogar langjährige Fans dazu veranlasst hat, Spider-Man aufzugeben. Eine Geschichte di so umwälzend ist, dass Autor Dan Slott Todesdrohungen erhalten hat. Ihr merkt es schon. Diese Finalausgabe ist das, was auf dem Cover steht. Sie ist das Ende. Nicht nur einer Heftserie, nicht nur einer Comicreihe, sondern eines Helden. Doch auch Dan Slott weiß, das Einzige, was immer bestand haben wird, ist die Veränderung. Und so hat er mit dem hier enthaltenen Dreiteiler, ein Werk geschaffen, dass dem Mythos Spider-Man auf jedem Fall gerecht wird. Ja, es wird Menschen geben, die Slott hierfür hassen werden, und ja, diese Änderungen werden nicht allen gefallen. Aber ebenfalls ein ja, gibt es zu den neuen Möglichkeiten und der Tatsache, dass egal, welche Änderungen und Umbrüche man bei Marvel jemals versucht hat, keine davon je von Dauer waren. Und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch hier wieder alles rückgängig gemacht wird. Bis dahin hat Slott die Möglichkeit neue Geschichten zu erzählen, und wie ich ihn kenne, wird er dies auch tun. So wie er es bereits seit den letzten 100 Ausgaben der Serie Amazing Spider-Man getan hat.
Visuell gibt es kaum etwas auszusetzen. Immerhin ist mein aktueller Spider-Man-Lieblingszeichner Humberto Ramos für die Umsetzung dieses Abenteuers zuständig. Bis auf das erste Kapitel. Hier darf Richard Elson den Zeichenstift schwingen. Und dies macht er durchaus souverän, auch wenn ihm Ramos‘ Dynamik ein wenig fehlt.

FAZIT:

FINALE!!! OHHH-OOOHHHH!!!

Okay. Das ist Blödsinn. Ganz ehrlich. Nach diesem Heft bin ich ein wenig hin- und hergerissen. Zum einen kann ich die neuen Möglichkeiten, die sich nun bieten kaum erwarten, zum andern blutet mir das Herz. Doch egal, was die Zukunft bringt. Wenn Slott weiterhin solche Werke verfasst und diese so genial umgesetzt werden, bleibe ich dabei. Egal wie lange der aktuelle Status andauert. Und vielleicht wird es ja irgendwann so etwas wie Freundschaft …

… und das meine ich auch im Bezug auf die betroffenen Figuren. 😉

Marvel Super Hero Squad Magazin Nr. 1 (06/2011) [Panini, November 2011]

Doctor Doom hat einen Plan. Um die Fraktale des zerstörten Unendlichkeitsschwertes zu bekommen, welche sich zwischen seinem Schurken-Team und dem der Squaddies verteilt haben, muss er nur eine Zeitmaschine erschaffen. Mit ihrer Hilfe kann er in der Zeit zurückreisen, und das Schwert in seine Gewalt bekommen, bevor es zerstört wird. Aber die Squaddies haben da ihre eigenen Pläne. Doch alles geht schief und die Zeitmaschine verwandelt alle in schreiende Babys …

Marvel hat so ziemlich für jedes Alter ein passendes Heldenteam. Die Marvel Super Hero Squad ist jene, für die ganz junge Zielgruppe. Oder auch alle, die von den niedlichen Versionen der Marvel Superhelden nicht genug bekommen können. Denn neben einer TV-Serie, die bisher leider nur in Amerika zu sehen ist, und vielen Videospielen, für alle möglichen Systeme basieren die „Squaddies“ auf einer Spielzeug-Reihe von Hasbro. Als Grundlage dienten lediglich sämtliche Marvelhelden, die einfach verniedlicht wurden. Diese Art nennt man allgemeinhin auch „Super Deformed“, weil hierbei markante Körperteile unverhältnismäßig deformiert dargestellt werden.
Für die, in dieser Ausgabe, enthaltenen Geschichte, konnte Marvel sogar den Autorenveteran Todd Dezago gewinnen, der eine sehr witzige Story verfasst hat. Zeichnerisch wird er hierbei von Leonell Castellani unterstützt, der die süßen Versionen und sogar deren Baby-Inkarnationen einfach nur superniedlich und dennoch witzig und glaubhaft in Szene setzt.

FAZIT:

Eine witzige Story mit wunderbaren Bildern bilden gemeinsam ein kurzweiliges und unterhaltsames Magazin, für die kleinen, und im Herzen klein gebliebenen. Hinzu kommen Ausmalbilder, Infos, Spiele und noch vieles mehr. Da haben die Kleinen auch nach dem Vorlesen und Anschauen der Bilder, noch einiges in dem Heft zu entdecken.

Spider-Man & The Avengers (11) (Spider-Man Nr. 108-109 & Marvel Super Heroes Magazin Nr. 1)

Langsam geht es dem Ende der Spider-Man Heftserie entgegen und doe Ereignisse scheinen sich zu überschlagen. Doch auch aus der Magazinecke habe ich wieder ein paar Ausgaben ausgegraben.

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Spider-Man Nr. 108 [Panini, Dezember 2012]

Kaum, dass Doctor Octopus im Raft untergebracht ist, droht auch schon die nächste Gefahr. Denn die Nachricht, dass sich Morbius erneut im Labor 6 von Horizon einquartiert hat, sorgt für Unfrieden zwischen den Mitarbeitern von Max Modell. Aber es gibt noch ein weiteres Problem. Denn offensichtlich hat sich jemand der Leiche von Billy Connors bemächtigt. Als Spider-Man, von Carly informiert, am Ort des Verbrechens auftaucht und die Beschreibung des täter zu hören bekommt, ist ihm klar, wer dahinter steckt. Michael Morbius. Doch dieser hat den Jungen aus einem ganz bestimmten Grund zu sich geholt. Mit der DNA von Billy, will er seinen Vater, Dr. Curt Connors wieder umwandeln. Doch Michael weiß nicht, was er damit heraufbeschwört …

Das letzte Mal, dass die Echse Spider-Man in Atem gehalten hat, ist noch gar nicht so lange her. Und damals hatte es zur Folge, dass die Verwandlung, oder auch Weiterentwicklung dazu führte, dass nur noch die Echse übrig blieb. Die Seele von Dr. Connors war verschwunden und so greift Slott diesen Handlungsfaden erneut auf. Und auch Morbius wünscht sich, durch die Rückverwandlung von der Echse, dass sein Schicksal abgewendet werden kann. Mit diesen beiden, fast identischen Figuren baut Slott einen spannenden Vierteiler auf, der vor allem, aber nicht nur, langjährigen Spider-Man-Fans gefallen wird. Viele frühere Geschehnisse werden mit eingebunden und es wird ein Faden gewoben, der weit in die Zukunft zu reichen scheint.
Für die Zeichnungen ist erneut Giuseppe Camuncoli verantwortlich und auch diesmal hat er wieder Klaus Janson an seiner Seite. Zum Glück aber nicht komplett. Denn immer wieder einmal greift auch Camuncoli zum Tuschestift. Doch in den Passagen wo Janson tuscht sehen die Figuren seltsam apathisch aus und wirken geistig abwesend, was sich vor allem durch einen leeren Blick äußert. Dafür sehen die Echsenwesen umso besser aus. Dennoch stört es dadurch den Lesefluss merklich, da man immer wieder an den glasigen Augen der Figuren „hängenbleibt“.

FAZIT:

Ein spannender Vierteiler mit viel Action und Drama, sowie ein paar kleinen Schockmomenten. Sowohl handlungstechnisch als auch emotional. Denn es werden auch ein paar „Nebensächlichkeiten“ offenbart, die zukunftsträchtig sind. So macht es zumindest den Anschein. Und das gefällt mir persönlich sehr gut. Hinzu kommt eine kleine Bonusgeschichte mit den ewig undankbaren New Yorkern, die sich über Spider-Mans Hilfe so überhaupt nicht freuen können.

Spider-Man Nr. 109 [Panini, Dezember 2012]

Mit einem Experiment fing alles an. Damals wurde aus dem unscheinbaren Peter Parker, der erstaunliche Spider-Man. Und auch diesmal beginnt alles mit einem Experiment, und erneut ist Peter Parker anwesend. Doch diesmal trifft nicht ihn die alles verändernde Kraft, sondern Andy Maguire. Auch er ist ein unscheinbarer Junge. Aber anders als Peter damals ist er weder hochintelligent, noch ein Sport-As. Seine Noten sind durchschnittlich, er ist weder sportlich, noch gut aussehend. Genaugenommen ist Andy, Nichts! Bis zu diesem Tag, denn danach ist Andy Alpha! Der Junge mit den mächtigsten Kräften des Planeten. Schon alleine dadurch könnte Andy zu einer Gefahr werden, doch auch seine Persönlichkeit zeigt, dass New York und die Welt, es hier mit einer wirklichen Gefahr zu tun bekommt …

Ein unreifer Teenager mit einer Macht, der er nicht gewachsen ist. Das Thema an sich ist bereits bekannt, und hier zeigt Slott eindringlich, was zum einen aus Peter Parker hätte werden können, wenn er nicht seine fürsorglichen „Eltern“ Tante May und Onkel Ben gehabt hätte, als auch wie sehr Peter sich alle seine Taten zu Herzen nimmt. Auch nach all den Jahren schafft es Peter noch immer nicht, loszulassen. Die Schuld immer und stetig bei sich zu suchen, auch dann, wenn er nichts dafür kann. Das ist sowohl märtyrerisch, als auch egoistisch. Und von diesem Punkt aus hat man den Wandkrabbler eigentlich selten gesehen. Das Er immer und alles auf sich lädt ist normal, aber die in diesem Abenteuer geschilderte Egomanie, wirkt fast schon befremdlich, und dennoch faszinierend.
Zu einer so dynamischen Geschichte gehören natürlich auch dynamische Bilder. Und wer aus der Riege der Netzkopf-Zeichner wäre da besser geeignet, als Humberto Ramos. Im obliegt es, den Sidekick an Spider-Mans Seite so zwiespältig zu präsentieren. Denn einerseits ist Andy ein Typ Mensch, der einem leid tut. Mit seinen hängenden Schultern und dem melancholischen Blick wirkt er Hilfe suchend. Als dann jedoch die Transformation zum Helden vonstattengeht, wird aus ihm ein arroganter Schnösel, mit fiesem Blick und herausfordernder Körperhaltung. Hier zeigt Ramos sein wahres Können.

FAZIT:

Fantastisches Artwork trifft auf geniale Geschichte. Zwar ist es mit diesem Dreiteiler rund um Alpha auch erst einmal wieder vorbei, aber ich denke der Junge hat Potenzial. Wenn er denn lernt, mit seinen Kräften umzugehen. Doch ob und wann Andy wieder auftaucht, obliegt wohl dem Herrn Slott und seinen Launen, oder Marvel, wenn sie denn mal wieder einen Umbruch benötigen, um dem schwächelnden Comicmarkt einen Schub zu geben. Aber ob Alpha solch eine Macht besitzt, daran zweifle sogar ich.

Marvel Super Heroes Magazin Nr. 1 [Panini, August/September 2011]

Loki hat es wieder einmal auf die Avengers abgesehen. Und dieses Mal hat er sich eine Gruppe von Superschurken zur Unterstützung geholt. Anfangs scheint Lokis Plan auch sehr gut aufzugehen. Ein Avenger nach dem anderen fällt. Aber Captain America hat einen Plan und versucht, diesen auch konsequent durchzuziehen …

Bei den Avengers sind neben Captain America, Iron Man, Spider-Man, Wolverine und Hulk auch ein paar weniger typische Heldenkollegen an Bord. Storm und Giant Girl zum Beispiel. Gleiches gilt für die gegnerische Seite. Denn wenn man von Loki, Juggernaut und dem Wrecker absieht, ist der Rest mit Vapor, X-Ray, Vector und Ironclad eher hinterste Bankreihe. Wieso und weshalb, das kann am Ende wohl nur Autor Tony Bedard erklären. Gleiches gilt in ähnlichem Maße für das Artwork. Denn über ein zweckdienlich kommt dieses nicht heraus. Man merkt hier, dass Marvels Adventure Comics verheizt werden. Manchmal können diese Geschichten echte kleine Perlen beinhalten, aber oftmals sind sie einfach nur „kindgerechte“ Abenteuer, und mehr nicht.

FAZIT:

Schwache Geschichte mit genauso schwachen Zeichnungen. Selbst für die Kleinsten nur bedingt interessant, da auch eine Lektion mit dem Holzhammer vermittelt wird. Mit dem beiliegenden Extra hat sich Panini ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert. Denn „22 coole Action Sticker“ wirken eher billig als kaufanregend. Und das sage ich als Vater zweier Kinder, der inzwischen weiß, was Kinder reizt. Auch wenn Aufkleber genaugenommen besser sind, als jegliche Schusswaffe, die üblicherweise beiliegen.

Spider-Man & The Avengers (10) (Spider-Man: Das Ende der Welt & Avengers: Das offizielle Film-Special)

Diesmal gibt es den bereits angesprochenen Abstecher ans Ende der Welt, und das Filmmagazin zum Avengers-Kino-Hit.

Spider-Man Avengers

Spider-Man: Das Ende der Welt [Panini, März 2013]

Die letzten Tage von Doctor Octopus sind angebrochen. Doch so einfach, und vor allem sang- und klanglos, will der Schurke und langjährige Gegner von Spider-Man nicht abtreten. Stattdessen will er sich selbst ein Denkmal setzen. Der Öffentlichkeit will er sich dabei als großer Held und Gönner zeigen, indem er der Welt weismacht, dass mit seiner neuen Technik, die gesamte Menschheit gerettet werden kann. Und es scheint auch zu funktionieren. Sämtliche Staaten der Erde vertrauen dem „ehemaligen“ Bösewicht und stellen ihm sogar Mittel zur Verfügung um sein Vorhaben umzusetzen. Nur Spider-Man traut seinem Erzfeind nicht über den Weg. Wie sich zeigt, auch zu recht. Denn insgeheim will Doc Ock „nur“ 99,92% der Erdbevölkerung auslöschen, damit die restlichen 0,08 % sich an ihn als den gefährlichsten Menschen der Welt erinnern. Aber er hat seine Pläne ohne Spider-Man gemacht. So denkt zumindest Peter Parker, alias Spider-Man und fährt sein gesamtes Arsenal an technischen Erfindungen auf, die er seit seinem Beginn bei Horizon entwickelt hat. Doch der Doctor hat für alles einen Konter anzubieten. Und so droht trotz des unermüdlichen Kampfgeistes Spider-Mans alles dem Untergang geweiht …

Spider-Man hat es wirklich nicht leicht. Erst Fear Itself, ein Event, welches die Angst in das Marvel Universum brachte, dann Spider-Island, wo fast alle New Yorker Spinnenkräfte bekamen und durchdrehten, danach dann Avengers versus X-Men in dem es auch für den Netzschwinger ziemlich haarig und wurde und nun auch noch das Ende der Welt. Eigentlich lief es für Peter in den letzten Monaten richtig gut. Wenn man einmal davon absieht, dass ihn seine Freundin Carly verlassen hat, nachdem sie herausgefunden hat, dass er Spider-Man ist. Und die Tatsache, dass sein tot geglaubter Klon Kaine noch am Leben ist und nun sein eigenes Leben zu leben versucht. Oder das Jonah nach wie vor tierisch sauer auf den Wandkrabbler ist. Ganz zu schweigen davon, dass mit Morbius einer von Spideys langjährigen Gegnern auch noch bei Horizon arbeitet. Also wenn man es genau nimmt, lief in den letzten Wochen eigentlich vieles schief. Aber das, wo ihn Dan Slott jetzt hineinjagt, ist echt heftig. Einen Kampf auf Leben und Tod um die Zukunft der Menschheit. Das ist selbst für Spider-Man-Verhältnisse ein dicker Brocken. Und erst recht dann, wenn der Gegner diesmal gegen alles gewappnet zu sein scheint. Doch Slott weiß, wie man einen guten Thriller erzählt. Er baut die Spannung von Kapitel zu Kapitel weiter auf. Immer wohldosiert und ohne dabei Längen in der Erzählstruktur zu erzeugen. Auch Spideys Kollegen, die Rächer, sind dabei involviert und selbst auf alte Bekannte, wie Silver Sable greift er erneut zurück. Diese Dame durfte bereits in Ausgabe 106 der Heftserie einen kurzen Auftritt für sich verbuchen. Slott scheint ein Faible für die heldenhaften Damen des Marvel Universums zu haben. Denn wie sollte man sich sonst seine Teamzusammenstellung in Form von Silver Sable und der Black Widow erklären, die Seite an Seite mit Spider-Man das drohende Chaos verhindern sollen.

Zeichnerisch gibt es kaum etwas auszusetzen. Mit Humberto Ramos und Giuseppe Camuncoli sind die Stammzeichner der Hauptserie Amazing Spider-Man mit an Bord und leisten beide sehr gute Arbeit. Vor allem auch, weil diesmal kein Klaus Janson an den Tuschestift durfte. Nicht, dass ich etwas gegen Janson hätte. Mit Frank Miller zusammen hat er wahre Kunstwerke geschaffen und auch John Romita Jr. ist ein idealer Partner für ihn. Bei Zeichnern wie Camuncoli hingegen harmoniert sein Strich nicht so ideal. Des weiteren sind auch noch Tony Silas und Matthew Clark mit am Zeichenbrett und für die Umsetzung eines One-Shots, in dem Helden aus verschiedenen Teilen der Welt ihre Abenteuer erzählen, sowie dem Prolog zu Das Ende der Welt in dem die Nachwirkungen erzählt werden, verantwortlich. Diese sind insgesamt auch in Ordnung, kommen aber an die Klasse von Ramos und Camuncoli leider nicht heran. Aber zum Glück stören sie das Gesamtbild im Artwork des Bandes auch nicht.

FAZIT:

Ein wirklich toller Band, mit sehr viel Action und einem Spider-Man, der trotz aller Dramatik und drohenden Gefahr immer wieder in sich kehrt und nachdenkt. Sowohl über die Möglichkeiten um Doctor Octopus zu bekämpfen, als auch über die eigenen Fehler, die er im Laufe seiner Karriere gemacht hat. Zusammen mit den tollen Zeichnungen ergibt sich ein gelungenes Abenteuer, dass auch durch die Beziehung zwischen Doc Ock und Spider-Man noch einiges an Gewicht bekommt. Und für 20 Euro bekommt der Leser auch noch fast 200 Seiten bester Spider-Man-Action. Was will der geneigte Leser und Fan des Wandkrabblers mehr.
Eine kleine Anmerkung, sei mir zu diesem band am Rande noch gestattet. Weil viele Händler davon ausgingen, dass dieser Band nur Nachdrucke enthalten würde, gab es nicht so viele Vorbestellungen. Daraufhin hat Panini nicht so viele Ausgaben, wie sonst üblich, produzieren lassen. Dies führt inzwischen dazu, dass der Band auch auf Ebay nur noch für horrende Summen die Besitzer wechselt. Manchmal sollte man sich eben doch vorher besser informieren.

Avengers – Das offizielle Film-Special [Panini, Mai 2012]

Die Avengers sind das größte Team an Helden, dass die Welt aktuell besitzt. Darum sind auch eine ganze Menge an Schurkenorganisationen an Infos über die Zusammenstellung des Teams interessiert. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass SHIELD Besuch bekommt, um eben diese Infos zu stehlen. Doch der Dieb hat die Rechnung ohne Natasha Romanov, die Black Widow gemacht …

Erneut bringt Panini ein Sonderheft zu einem startenden Marvel-Film auf den Markt. Und ebenfalls erneut sind für die Umsetzung der Comicgeschichte Fred Van Lente und Ron Lim verantwortlich. Auch diesmal ist die Geschichte eher zweitrangig. Dient sie doch lediglich dazu, die Helden vorzustellen und gewisse Eigenschaften derer hervorzuheben. Visuell hat sich dagegen Ron Lim wieder sehr viel Mühe gegeben. Sein Stil passt einfach ideal zur realistischen Darstellung der Filmfiguren und deren Darsteller.

FAZIT:

Wenn man sich die gesamte Aufmachung des Magazins ansieht, erkennt man deutlich, wer das angestrebte Zielpublikum ist. Untermauert wird dies durch ein Spielzeugextra, in Form eines Bogens, des Avengers Hawkeye. Doch die Kiddies sind nicht die Einzigen, die Panini hiermit erreichen will. Auch die Fans des Filmes sollen mit reichlich Zusatzinfos begeistert werden. Unterm Strich bleiben schlussendlich nur ein nettes Goodie für Filmfans und ein nicht ganz ungefährliches Spielzeug für die Kinder.

Spider-Man & The Avengers (9) (Spider-Man 106-107 & Captain America: Offizielles Film-Special)

Weiter geht es heute mit den nächsten beiden Spider-Man Heftausgaben, sowie dem Magazin zum Captain America Kinofilm.

Spider-Man Avengers

Spider-Man Nr. 106 [Panini, Februar 2013]

Nur noch wenige Stunden trennen Spider-Man davon, das Ende von New York mitzuerleben. Doch egal, was er tut, es ändert nichts an der Situation. Menschen retten, Bomben entschärfen, Räuber aufhalten und noch vieles mehr. Nichts davon hat Auswirkungen auf die drohende Zukunft …
Aber es gibt auch noch andere Probleme. Der mysteriöse Mitarbeiter aus Labor Nummer 6 in den Horizon Labs bringt Max‘ Mitarbeiter immer mehr zum tuscheln. Allen voran Peter und den jungen Uatu. Ein kleines, minderjähriges Genie. Was Peter aber nicht ahnt, als er sich verkleidet als Spider-Man auf Nachforschungstour begibt, ist das mit Michael Morbius ein alter Bekannter dort auf ihn wartet …

Das Abenteuer um die Zeitreise geht weiter und bringt erneut Dramatik mit. Auch wenn das Finale eher unfreiwillig komisch, als logisch ist, macht es dennoch einen Riesenspaß. Ähnlich ist es mit der Geschichte um Morbius. Hier ist zwar nicht Slott der Autor, aber auch Christopher Yost weiß, wie man gute Geschichten schreibt. Trotz der guten Bilder von Matthew Clark, der Morbius-Geschichte gefällt mir persönlich Humberto Ramos besser. Seine Bilder sind einfach wesentlich dynamischer. Vor allem im direkten visuellen Vergleich. Dennoch leistet Clark gute Arbeit.

FAZIT:

Ein ordentliches und witziges Finale, plus eine tolle Geschichte um einen alten Bekannten von Spidey. Mehr braucht es diesmal nicht, um ein Heft mit spannenden Geschichten zu füllen. Einzig der sonst so typische Spider-Man-Humor bleibt ein wenig auf der Strecke.

Spider-Man Nr. 107 [Panini, März 2013]

Doctor Octopus hat weiterhin nur Blödsinn im Kopf. Und diesmal bringt er damit John Jameson, der für Horizon im Weltall unterwegs ist, in Gefahr. Denn dort haben eine ganze Menge seiner Octobots die gesamte Crew der Raumstation in ihre Gewalt bekommen, während John außerhalb unterwegs war. Dummerweise war genau zu diesem Zeitpunkt auch Jonah in der Kommandozentrale von Horizon dabei, als das Unglück passierte. Und noch jemand war anwesend. Peter Parker, alias Spider-Man. Der macht sich daraufhin natürlich sofort auf den Weg, um John zu helfen. Aber nicht ohne vorher bei den Fantastischen Vier vorbeizuschauen, und einen alten Freund einzuladen. Doch Johnny Storm, alias die Fackel, hat irgendwie so gar keine Lust dazu.

Das ist genau das, was die angeknacksten Beziehungen von Spider-Man brauchen. Sowohl die zu Jonah Jameson (okay, die war noch nie besonders gut), zu seinem Chef Max Modell und zu Johnny Storm, der ja bis vor kurzem als tot galt. Slott und Yost präsentieren ein fast schon klassisches Spider-Man-Abenteuer, wie aus guten alten Zeiten. Bösewicht hier, Heldenpartner da und eine ganze Menge Probleme dazwischen. So muss Superhelden-Action sein. Spannend und unterhaltsam zugleich. Sogar der typische Spider-Man-Humor war wieder in ausreichender Menge dabei. Zeichnerisch durfte erneut Giuseppe Camuncoli an den Bleistift und leistet gewohnt gute Arbeit. Die Tuschearbeiten übernahm der Veteran Klaus Janson, der aber nicht so wirklich zu Camuncolis Stil passt. Sein doch arg kantiger Stil beißt sich in meinen Augen mit dem sehr flinken und dynamischen Strich von Camuncoli. Auch die Gesichter wirken sehr oft starr und abwesend, mit einem beängstigend leeren Blick.

FAZIT:

Ein spannendes Abenteuer, mit fast schon klassischen Anleihen, viel Action und Humor. Nur einige Momente wirken dann doch ein wenig arg unglaubwürdig. Und auch die Zeichnungen fallen diesmal aufgrund der nicht so harmonischen Zusammenarbeit zwischen Giuseppe Camuncoli und Klaus Janson ab. Dennoch bleibt unter dem Strich ein unterhaltsames Abenteuer.

Captain America – Offizielles Film-Special [Panini, August 2011]

Captain America – Der erste Avenger. Er ist der neue Held. Und das bekommt auch Hydra zu spüren, als sie mit ihrem neuen U-Boot einen Frachter angreifen und mit Hilfe des neu entwickelten Thunder-Lance-Torpedos für ziemlich viel Chaos sorgen. Doch sie haben nicht mit Steve Rogers gerechnet. Denn der macht nicht nur die gesamte Mannschaft alleine unschädlich, sondern schafft es dann auch noch, die Basis von Hydra ausfindig zu machen, von der das U-Boot gestartet ist. Aber was ihn dort erwartet, überrascht sogar Captain America …

Passend zum Kinofilm brachte Panini 2011 ein Magazin auf den Markt, in dem eine Comicstory den Helden bereits etwas näher beleuchten sollte. Die Geschichte selber stammt aus der Feder von Fred Van Lente. Wie viele seiner letzten Comics ist auch dieses eher seicht und durchwachsen. Retten kann dieses Chaos eigentlich nur das sehr gute Artwork von Ron Lim. Denn dieser hat sich seit seiner Zeit bei Spider-Man, in den 90er Jahren, immens weiterentwickelt und weiß nun mit einem fantastischen Artwork zu überzeugen. Seine Zeichnungen haben einen etwas skizzenhaften Stil. Mir persönlich gefällt das sehr gut.

FAZIT:

Eine inhaltlich eher maue Ausgabe, die nur durch die Zeichnungen überzeugen kann. Doch zum Glück gibt es ja auch noch die ganzen Hintergrundinfos zum Film. Charakterbiografien, Setfotos und exklusive Produktionsskizzen. Das wertet das Heft dann doch noch ein bisschen auf.