Ma-Co-Re-Mix (Vol. 54) (Die neuen X-Men Nr. 23 & 24)

Beim letzten Mal gab es ja die beiden Filmspecials, die nicht wirklich berauschend waren und heute gibt es die Ausgaben 23 und 24 der „Die neuen X-Men“-Heftreihe. Eine Ausgabe dann noch, die 25 nämlich, und ich habe die Serie abgeschlossen. Denn diese Serie flog damals nach den schwierigen Ereignissen im August 2015 aus dem Abo. Aber die 25 hebe ich mir noch ein wenig auf. Die gibt es dann zusammen mit einer anderen Ausgabe …

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 52) (Die neuen X-Men Nr. 21 & 22)

Ich arbeite weiter fleißig meinen Lesestapel ab und bin jetzt nur noch knapp zwei Jahre zurück bei den neuen X-Men. Viel ist es hier bei der Serie aber nicht mehr, da ich die Reihe nur noch so lange im Abo hatte, wie Miles bei den X-Men dabei war. Also ist das Ende schon recht nah. Und nun geht es los, mit seinem Zusammentreffen und den neuen X-Men …

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 49) (Scarlet Spider Nr. 4 & Venom Nr. 10)

Das ich mit meinen Reviews massiv im Rückstand bin zeigt sich heute mit den beiden Finalausgaben von Scarlet Spider (vom Juli 2014) und Venom (vom Januar 2015). Doch irgendwann hole ich auf. Vielleicht, vermutlich, oder-auch-nicht. 😀 Aber jetzt gibt es erstmal die beiden angesprochenen Reviews …

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 47) (Venom Nr. 8 & 9)

Heute etwas später als gewohnt, aber Agent Venom treibt sich ja sowieso mehr in der Dunkelheit herum. Von daher passt das ganz gut …

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Gratis Comic Tag 2015 – Die Reviews (17): Die Sechste Waffe [All Verlag]

GCT 2015 LogoMit dem heutigen Review ist ein Verlag an der Reihe, der bisher noch überhaupt nicht vertreten war. Der All Verlag ist dabei aber bei Weitem kein unbeschriebenes Blatt, auch wenn er noch relativ jung ist. Neben dem heute vorgestellten „Die Sechste Waffe“ ´hat der Verlag auch Serien wie Himmel in Trümmern“ (bisher vier Ausgaben), „Schritte ins Licht“ (aktuell drei Ausgaben), „Wunderwaffen“ (bisher zwei Ausgaben, die dritte folgt im September) und noch vieles mehr im Sortiment. Eine komplette Übersicht findet ihr hier.

Die sechste Waffe
[All Verlag, Mai 2015]

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Spider-Man: Season One [Panini, Juli 2012]

In regelmäßigen Abständen ist es fast schon Tradition bei den beiden großen amerikanischen Comicverlagen, die Origins ihrer Helden aufzufrischen. Gerade dann wenn neue Verfilmungen anstehen, die neue Käufer für die Comics generieren könnten.
So legt auch Marvel dieses Jahr mit dem „Season One“-Projekt eine solche Frischzellenkur vor. Den Auftakt macht hierbei der beliebte Netzschwinger von nebenan, der zufälligerweise dieses Jahr auch sein fünfzigstes Comicjubiläum feiert.
Für diesen Band haben sich der Autor Cullen Bunn mit dem Zeichner Neil Edwards und der Unterstützung von Karl Kesel (Tusche) und David Curiel (Farben) zusammengetan um Spider-Mans Entstehung in einem neuen und modernen Gewand zu präsentieren ohne dabei die klassische Origin umzukrempeln.

Spider-Man: Sesaon One

Wie schon in Amazing Fantasy Nummer 15 vom August 1962 beginnt auch Spider-Man: Season One damit das Ben Parker seinen Neffen weckt, der daraufhin zur Schule muss. Dort wird der „Streber“ Peter Parker natürlich zum wiederholten Ziel von Hänseleien und Angriffen. Kurze Zeit später besucht Peter eine Vorstellung über Kernenergie bei der ihn eine radioaktive Spinne beißt ihm somit einige ihrer Fähigkeiten übereignet.
Von diesem Moment ab ändert sich Peters Leben massiv. Nach anfänglichen Zweifeln entscheidet er sich dann aber für eine Zukunft als Prominenter. Er bastelt Netzdüsen, entwickelt eine Netzflüssigkeit und schneidert sich ein Kostüm. Schnell,  vielleicht sogar ein wenig zu schnell, erlangt Spider-Man einen Bekanntheitsgrad, der Peter auf Wolke 7 schweben und träumen lässt.

Doch wer hoch hinaus will, kann tief falln und diese Erfahrung muss auch Peter machen, nachdem er einen Räuber im Fernsehstudio nicht aufhält, und wenige Tage später entsetzt feststellt, dass ausgerechnet diese Person bei Tante May und Onkel Ben eingebrochen ist, was auch den Tod vom jenem zur Folge hat. Sofort macht sich Spider-Man auf den Weg, den Täter dingfest zu machen, der bereits von der Polizei ausfindig gemacht wurde. Als er den Mörder seines Onkels endlich fassen kann und feststellen muss, dass Ben Parker nur durch den Egoismus und die Untätigkeit seines eigenen Neffen gestorben ist, fällt er eine Entscheidung, die sein restliches Leben verändern wird.

Ab diesem Tag will Peter von Spider-Man zuerst nichts mehr wissen. Keiner will mehr Spider-Man buchen, nachdem der Daily Bugle ihn zur Gefahr für die Gesellschaft erklärt hat. Und so will Peter seiner Tante mit dem Verkauf von ein paar Fotos, von dem neuen Schurken „Geier“ finanziell unter die Arme greifen. Doch der erste Einsatz mit Digitalkamera und Spider-Man Kostüm verläuft alles andere als erfolgreich.
Spidey landet nach einem kurzen aber heftigen Aufeinandertreffen mit dem Geier in einem Wasserturm. Von diesem kleinen Rückschlag lässt sich Peter jedoch nicht entmutigen. Und schon beim nächsten Treffen gelingen nicht nur bessere Bilder, sondern er rettet auch viele Menschenleben.

Von diesem Ereignis an verschreibt Spider-Man sein Leben und seine Fähigkeiten der Aufgabe als Superheld um allen anderen zu helfen und sie zu beschützen.
Denn aus großer Kraft, folgt große Verantwortung…

FAZIT:

Pencils von Neil Edwards

Mit der Graphic Novel Spider-Man: Season One haben Cullen Bunn und Neil Edwards zwar keinen solchen Meilenstein geschaffen wie seinerzeit Stan Lee und Steve Ditko, aber es ist eine würdige Modernisierung, die sich hinter dem Original in keinster Weise verstecken muss. Dabei wurden fast unmerkliche Änderungen vorgenommen um Spider-Man auch für die nächsten 50 Jahre fit zu machen.

Viele Storyelemente wurden dabei erweitert, entscheidende Handlungselemente gerafft und alles in eindrucksvollen Bildern präsentiert. Gerade Fans und Kenner von Marvel und insbesondere Spider-Man werden die ein oder andere Anspielung entdecken die auf die Geschichte von Marvel und Spider-Man hinweist. Sei es der Timely Industrie Park in dem sich der Mörder versteckt (Timely nannte sich Marvel früher) oder der Priester, der die Grabrede bei Bens Beerdigung hält und auf den Namen Romita hört (John Romita Sr. hat Spider-Man mit seinen Zeichnungen maßgeblich mitgeprägt). Immer wieder sind über den ganzen Band solche kleinen Hommagen versteckt und entlocken Euch somit das ein oder andere Mal ein leichtes Schmunzeln.

Pencils von Neil Edwards
Inks von Karl Kesel

Spider-Man: Season One ist eine gelungene Neuinterpretation mit einem angemessenen Maß an Anerkennung für das, was Stan Lee, Steve Ditko und John Romita Sr. in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts für Marvel geschaffen haben, präsentiert in einem modernen und zeitgemäßen Gewand.

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