The Walking Dead Nr. 28: Der sichere Tod [Cross Cult, Oktober 2017]

Yeah, The Walking Dead geht in die 28. Runde und es bleibt ernst. Ich warte nur darauf, dass die Serie beginnt, eintönig und etwas langweilig zu werden, da sich einfach der gesamte Ablauf von Gegnern und Untoten immer und immer wieder zu wiederholen scheint. Vielleicht mag manch einer der Meinung sein, dass die TV-Serie etwas abfällt seit den letzten Staffeln. Manchmal ist es einfach besser genau dann ein Ende zu finden, wenn es am schönsten ist, oder wenn bereits alles gesagt und geschrieben ist. Wie dem auch sei, The Walking Dead geht weiter und dieser Band nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Jemand wird sterben. Ich persönlich habe damit nicht gerechnet und dieser Tod hat die Stimmung dieses Bandes sehr gedrückt.  Nicht nur der Tod ist nah, auch Negan und die Untoten bekämpfen sich auf knallharte Art und Weise. Wer überlebt und wie das alles ausgeht, das erfährt der Leser in diesem Band.

The Walking Dead Nr. 28: Der sichere Tod

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The Walking Dead Nr. 25: Unter Wölfen [Cross Cult, April 2016]

Dominik_AVAUnter Wölfen fängt genau dort an, wo Band 24 aufhört.
Nach einer niederschmetternden barbarischen Tat der Flüsterer muss Rick seiner Gruppe einen neuen Weg in Richtung Zukunft weisen. Als dann auch noch seine Autorität infrage gestellt wird, scheint die ganze Gruppe auseinanderzubrechen.
Jeder neue Band von The Walking Dead zeigt mir, dass es sich einfach lohnt, diese Serie zu lesen!

The Walking Dead Nr. 25: Unter Wölfen

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The Walking Dead Nr. 23: Dem Flüstern folgt der Schrei [Cross Cult, Juli 2015]

Band 23 macht thematisch genau dort weiter, wo Band 22 aufgehört hat.

Dominik_AVAKlappentext:

 Auf der Suche nach Nathaniel werden Jesus und seine Männer angegriffen: von flüsternden Untoten, die im Kampf Messer einsetzen. Nur wenige können entkommen, dennoch schaffen sie es, einen ihrer Angreifer gefangen zu nehmen.
Auf der Anhöhe wird Maggie als Anführerin vor ganz andere Probleme gestellt, denn Sophia und Carl werden hinterhältig von zwei Jungen überfallen, die sich für die Prügel, die Sophia ihnen beschert hatte, zu rächen. Bei Sophias Rettung verliert Carl die Beherrschung und die Jungs müssen um ihr Leben bangen. Es liegt an Maggie zu entscheiden, wie die Kinder bestraft werden sollen. Doch nicht alle sind mit ihrer Entscheidung einverstanden.
Während Carl seine Strafe absitzt, macht er Bekanntschaft mit dem neuen Häftling und stellt fest, dass der gar nicht so übel ist, wie angenommen.

The Walking Dead Nr. 23: Dem Flüstern folgt der Schrei.The Walking Dead Nr. 23: Dem Flüstern folgt der Schrei

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The Walking Dead Nr. 22: Ein neuer Anfang [Cross Cult, Febaruar 2015]

Dominik_AVAThe Walking Dead ist eine Serie, in die jeder halbwegs waschechte Comic Nerd zumindest mal reingeschaut haben sollte.
Spätestens beim Reinschauen ist man angefixt. Gibt es Menschen, die der Sucht von The Walking Dead bisher Widerstand leisten können? Falls es irgendwem gelingen sollte, dem Suchtpotenzial von The Walking Dead zu entgehen, dann ist er bereits auf der Seite der wandelnden Toten unterwegs und es wird nicht lange dauern, bis er Rick und seiner Gruppe über den Weg läuft …

The Walking Dead Nr. 22: Ein neuer Anfang

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Review Kurzüberblick (19) (The Walking Dead Nr. 10-12)

Es ist schon ein Weilchen her, dass ich mit den wandelnden Toten aus Robert Kirkmans Endzeitdramaserie gewidmet habe. Mit dieser Zusammenfassung der drei Bände 10 bis 12 habe ich meinen TWD-Stapel abgearbeitet. Abe rich habe bereits Band 13 bei meinem Stammcomicshop geordert und werde weiterhin versuchen an die aktuellen Ausgaben anzuschließen. Doch nun erst einmal zu den aktuell letzten Bänden auf meinem Stapel, auch wenn diese schon gute 6 Jahre alt sind …

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The Walking Dead bald auch als deutsche Softcover-Ausgaben

Seit 2003 schreibt Robert Kirkmans Zombie-Drama eine bis dato unaufhörliche Erfolgsgeschichte. 21 deutsche Hardcoverbände, ein Sonderband mit den Covermotiven und zwei Kompendium-Ausgaben sprechen da schon eine deutliche Sprache. Doch wenn man jetzt noch erwähnt, dass Band 1 bereits in die 13. Auflage gegangen ist und auch die TV-Serie dem noch zusätzlichen Schub verleiht, verwundert es nicht, dass man sich zusätzlich zu den Hardcovern und den Kompendiumbänden jetzt für eine kostengünstige Softcoverausgabe entschieden hat, um die originale Comicvorlage möglichst vielen Lesern zugänglich zu machen.

TWD Cover

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The Walking Dead Nr. 4 [Cross Cult, Juli 2007]

Nach einer etwas längeren Pause geht es heute mit Robert Kirkmans Meisterserie „The Walking Dead“ weiter…

The Walking Dead Nr. 4: Was das Herz begehrt

Rick hat einfach keine andere Chance, um sich und seine Gruppe von Flüchtlingen zu schützen, als Dexter während eines Zombieangriffes zu töten. Nur so konnte er die Bedrohung einer nahenden Abschiebung der Gruppe durch Dexter aus dem Weg räumen. Doch seine Entscheidung blieb nicht unbemerkt und auch die Tatsache, dass er immer wieder Entscheidungen für die Gruppe treffen muss, zehren stark an seiner Energie. Als dann auch noch Allan bei einem Streifgang gebissen wird und Rick die Entscheidung trifft, ihm das Bein abzunehmen, kommt es zum Eklat. Daraufhin beschließt die Gruppe, Rick die Führung zu entziehen und stattdessen ein Komitee zu ernennen, welches fortan die Entscheidungen gemeinsam trifft. Doch wie wird Rick auf diese Entscheidung reagieren?

Rick muss abtreten...

Rick muss abtreten…

Das Kirkman den Staffelstab der Führung seinem Hauptprotagonisten wegnimmt und ihn einer Gruppe übergibt zeugt davon, dass er verdeutlichen will, wie hoch eine solche psychische Belastung für einen einzelnen Menschen sein kann. Und Kirkman führt eine weitere Person ein, welche noch für einiges an Zündstoff sorgen wird. Denn die neue Dame in der Gruppe, Michonne, beginnt bereits nach wenigen Seiten, das Leben, in der in sich eigentlich gefestigten Gruppe, gehörig durcheinanderzuwirbeln. Auch kristallisieren sich immer weitere Aufgabenverteilungen heraus. Jeder in der Gruppe erhält, oder sucht sich Aufgaben, wie das Anpflanzen von Gemüse im Gefängnishof, oder das Schneidern neue Klamotten. Kirkman zeigt hiermit, wie wichtig es dem Menschen ist, eine Aufgabe zu haben, welche ihn beschäftigt und ausfüllt. Das Gefühl gebraucht zu werde, sozusagen.

Michonne mischt die Gruppe auf.

Michonne mischt die Gruppe auf.

Zeichnerisch bleibt auch dieser Band auf gewohnt hohem Niveau. Charlie Adlard schafft es noch immer mit seinen Schwarz/Weißen Zeichnungen und Cliff Rathburn mit seinen Grautönen eine Stimmung zu erzeugen, die den Leser von der ersten Seite an packt und bis zum Ende des Bandes nicht mehr loslässt. Dabei legte er nach wie vor keinen Fokus auf das möglichst kunstvolle und detaillierte Abschlachten der Zombies, was aber dennoch nicht zu kurz kommt, sondern vielmehr auf die Emotionen, welche er kunstvoll mit Gestik und Mimik zu transportieren weiß. Das alles, zusammen mit den gelungenen Landschaften und der außergewöhnlich visualisierten Architektur, wie eben der des aktuellen Aufenthaltsortes, des Gefängnisses, ergibt ein stimmungsvolles Gesamtwerk, das auch dem Auge gefällt.

Problemlösung der schenllen Art.

Problemlösung der schnellen Art.

FAZIT:

Auch Band 4 ist wieder rundum gelungen und begeistert von der ersten bis zur letzten Seite. Immer weiter rückt das persönliche Drama eines jeden Einzelnen in den Vordergrund, und immer weiter rücken die Zombies, als dennoch ständig präsente Gefahr in den Hintergrund. Trotzdem versucht Kirkman durch die Gedanken seiner Protagonisten auch den Zombies, wenigstens ansatzweise, ein „Leben“ oder besser gesagt, eine Vergangenheit zu geben. Dies verdeutlicht seine Bemühung, in der sich die Flüchtigen Gedanken über ihren Platz in dieser neuen Gesellschaft machen.
Nach wie vor gilt, dass man an Kirkmans „The Walking Dead“ einfach nicht vorbeikommt, wenn man eine gelungene Comicserie sucht.

Die Zombies sind eine immerwährende Bedrohung.

Die Zombies sind eine immerwährende Bedrohung.

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Hive-VerweisCopyright aller verwendeten Bilder © 2006-2013 Image Comics/Cross Cult

The Walking Dead #3: Die Zuflucht [Cross Cult, November 2006]

Nach etwas längerer Zeit begebe ich mich wieder in eine Zombieverseuchte Welt mit dem dritten Band von „The Walking Dead“…

The Walking Dead #3: Die Zuflucht

Die Gruppe von Flüchtlingen rund um Rick Grimes findet sich nach den Ereignissen der letzten Wochen vor ihrem möglichen Paradies wieder. Ein offenbar verlassenes Gefängnis soll der Gruppe neuen Schutz bieten. Doch es gibt auch noch ein paar Probleme. Denn neben einigen Zombies die sich dort niedergelassen haben finden Rick und Tyreese noch vier Häftlinge die sich in einen Zellenblock eingeschlossen haben und dort gar nicht mal so schlecht überlebt.
In den nächsten Tagen versuchen Rick und Tyreese das Gelände so einigermaßen von Zombies zu befreien und schnell haben sie es geschafft einige der Zellen bewohnbar zu machen als ein neuer Rückschlag die Gruppe erschüttert. Tyreese Tochter stirbt durch einen Selbstmordpakt mit ihren neuen Freund, was Tyreese natürlich sehr zusetzt. Doch die beiden sind nicht die einzigen Toten. Nachdem Rick es schafft Hershel, den Farmer aus dem zweiten Band, wo die Gruppe eine Zeit lang lebte, auch in das Gefängnisparadies zu holen muss der erneut zwei Familienmitglieder begraben. Hershels jüngste Töchter werden enthauptet vorgefunden und der Täter ist unter den vier Häftlingen offenbar schnell gefunden. Doch war er es auch wirklich und welches Geheimnis hat Rick noch zu erledigen weshalb er die Gruppe für ein paar Tage verlässt…?
FAZIT:
Von „The Walking Dead“ kann man wirklich denken was man will, aber Robert Kirkman schafft es einfach ein Drama zu kreieren das einen nicht mehr loslässt. Die Gruppe schafft es trotz der ständigen Bedrohung noch immer nicht wirklich eine Einheit zu Bilden. Diese diversen Einzelgänge und kleinen Grüppchenbildungen mitsamt den kleinen Intrigen machen die Serie dadurch besonders spannend. Auch wenn die Zombies hier ständig präsent sind, so sind sie doch nicht, wie in den vielen anderen Zombieserien, die Hauptakteure und die Überlebenden einfach nur deren Futter das möglichst kunstvoll abgeschlachtet wird.
Kirkmann präsentiert viel mehr ein soziales Drama darüber wie Menschen unter gewissen Situationen reagieren und dies macht er zusammen mit seinen Kollegen Charlie Adlard, der wundervoll zeichnet und Cliff Rathburn, der für die Grautöne zuständig ist, einfach perfekt.
Walking Dead ist und bleibt bisher eine Ausnahmeserie und wer bisher nur die TV-Serie kennt und jetzt denkt das er mitreden kann, den muss ich enttäuschen. Denn auch wenn es sich in beiden Fällen um die gleiche Serie handelt, so gibt es doch gravierende Unterschiede zur TV-Adaption, und die sind nicht gerade unerheblich.

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Ähnliche Artikel:
„The Walking Dead #1: Gute alte Zeit“ [Cross Cult, Januar 2006]
„The Walking Dead #2: Ein langer Weg“ [Cross Cult, Juni 2006]

The Walking Dead #2: Ein langer Weg [Cross Cult, Juni 2006]

Heute gibt es den zweiten Band von Images/Cross Cults Zombie-Überlebensdrama. Und auch dieses mal passiert wieder einiges…

The Walking Dead #2: Ein langer Weg

Shane ist tot und die Stimmung in der Gruppe ist zwiegespalten. Doch die Stimmung ist nicht das einzige Problem. Die Nahrung geht aus und das Camp ist nun auch nicht mehr sicher, nachdem sich die ersten Zombies dorthin „verlaufen“ haben. Also bleibt Rick und den anderen nichts anderes übrig als das Wohnmobil fertig zu machen und sich gemeinsam auf die Suche nach einem neuen Platz zu machen. Doch unterwegs gibt es auch andere Gefahren als nur die Zombies. Viele Strassen sind von Autowracks versperrt, und als die Männer der Gruppe gerade einmal wieder den Weg freiräumen müssen erhalten sie Besuch…
Aber ausser einem riesengroßen Schreck passiert der Gruppe nicht viel. Den die Besucher entpuppen sich als eine kleine Gruppe Überlebender die ebenfalls eine neue Zuflucht sucht. Rick freundet sich sehr schnell mit Tyreese an. Nur Lori findet es nicht so gut noch ein paar Menschen mehr mit sich herumschleppen zu müssen. Aber den wahren Grund für ihren Missmut äussert sie Rick gegenüber erst später, als sie ihm gesteht schwanger zu sein. Es dauert auch nicht lange bis eine neue offenbar verlassene Wohnsiedlung der neue Unterschlupf der Flüchtlinge wird. Was jedoch keiner ahnt ist das diese Siedlung deshalb verlassen ist, weil sie von Zombies bevölkert wird. Als die Gruppe dies entdeckt ist es fast schon zu spät und Allens Frau Donna wird ein Opfer dieses Angriffs. Schneller als gedacht ist der Rest der Gruppe aus dieser Todeshölle entkommen, jedoch haben sie keinerlei Verpflegung mehr mitnehmen können, so das sie kurze Zeit später wieder beginnen müssen zu jagen, damit sie überleben können.
Ein Waldgrundstück soll die Chance bieten mit gejagtem Wild das Überleben zu sichern. Rick und sein Sohn Carl, sowie Tyreese machen sich auf die Suche und schneller als erwartet kommt es zum Schusswaffengebrauch. Doch ist kein Tier das Opfer dieses Angriffs, sondern Ricks Sohn Carl, der versehentlich von einem anderen Überlebenden auf der Jagd angeschossen wird. Während Tyreese zu den anderen zurückeilt, ist Rick mit dem Schützen und seinem verletzten Sohn auf dem Weg zu einer Farm, wo jemand leben soll, der seinen Sohn vielleicht noch retten kann…
FAZIT:
Auch der zweite Band dieses Dramas weiß wieder vollends zu überzeugen. Nicht nur das Geheimnisse ans Licht kommen, die noch einiges an Problemen mit sich bringt und das sogar auf lange Sicht. Auch die Verluste die einige der Flüchtlinge hinnehmen müssen werden immer dramatischer. Anfangs sind es noch Freunde die sterben, später dann schon die Ehefrauen und Mütter und sogar die Kinder könnten bald das Ziel der Autoren werden. Diese Ungewissheit die die Gruppe erlebt überträgt sich auch direkt auf den Leser, und dies auch durch die gelungenen Zeichnungen von Charles Adlard, der ab sofort den Zeichenstift von Tony Moore überreicht bekommt. Anfangs noch ein wenig ungewohnt stellt sich sehr schnell die passende Stimmung ein. Doch neben all dem Drama welches Robert Kirkman, Charles Adlard und Cliff Rathburn hier präsentieren gibt es auch erfreuliches. Neue Liebe zum Beispiel. Auch durch solche Ereignisse kann man die Gruppe dezimieren. Es muss nicht immer der Tod sein.
Und in genau solchen Momenten schwingt auch immer etwas Hoffnung mit die für die Zukunft der Flüchtlingsgruppe ein Ziel darstellt. Immerhin gilt es noch immer einen Ort zu finden an dem sich die Gruppe niederlassen kann und sicher ist vor den Angriffen der Zombies.

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