Batman vs. Justice League (28) (Batman Nr. 29 & Justice League Nr. 29)

Ja, okay. Heute bin ich ganz schön spät, und so umfassend, wie sonst, sind die Reviews auch nicht. Aber heute war einfach wieder zu viel los. Abgesehen vom letzten Schultag meiner Kids, meiner beidseitigen Mittelohrentzündung und noch einigem mehr, war bisher einfach keine Zeit dafür. Aber auch wenn ich mich heute kürzer fasse, wird es deswegen nicht langweiliger …

BMVSJL

Batman Nr. 29 [Panini, Juni 2014]

Autor: John Layman
Zeichner: Jason Fabok, Jorge Lucas, Aaron Lopresti
Format: Heft
Umfang: 60 Seiten
Inhalt: Detective Comics (2011) 25-26
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Auch Kim Gordon hat seine erste Begegnung mit Batman vor sechs Jahren erlebt, und so erzählt er von einem mysteriösen Fall, der ihm selbst fast einmal das Leben kostete, nur weil er unwissentlich einem korrupten Polizisten vertraut hat, der auf Black Masks Gehaltsliste stand. Aber auch in der Gegenwart ereignet sich ein Fall, der Ähnlichkeit mit Gordons ersten Aufeinandertreffen mit Batman aufweißt. Nur ist es diesmal Man-Bat, beziehungsweise Kirk Langstroms ehemalige Partnerin Francine, die nun als Bat-Queen ihr Unwesen treibt und Menschen entführt …

Das Jahr Null von Snyder und Capullo legt eine kurze Pause ein, weil auch Layman und Fabok ei Kapitel innerhalb der Detective Comics einschieben möchten. Und wenn ich ehrlich bin, ist dieses kurze Kapitel mit Gordons altem Fall sogar recht spannend und gelungen, wohingegen die zweite Story mit der Fortsetzung der Man-Bat-Storyline nicht so recht ins Jahr Null passt. Auch wenn sie sich in den Grundzügen an die vorangegangene Story anlehnt, aber dennoch nicht wirklich mit den Anfängen Batmans zu tun hat. Die Hälfte des Hefts ist somit ein Fill-In und daher nur bedingt notwendig.
Optisch sieht die Ausgabe ganz gut aus, wobei Faboks Zeichnungen vor denen von Jorge Lucas stehen und ganz weit vor denen Aaron Lopresti, der hier am schwächsten ist.

Somit ist es gerade einmal eine halbe Ausgabe, die einigermaßen überzeugt und ich warte sehnsüchtig auf das nächste Heft, wenn ist mit dem Jahr Null weitergeht. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir der Cliffhanger der zweiten Story zusagt, weshalb ich nach dem Jahr Null, das Gothtopia-Special einschieben werde, welches in zwei dicken Sonderheften erschienen ist.

Justice League Nr. 29 [Panini, Juni 2014]

Autor: Geoff Johns, Scott Lobdell
Zeichner: Ivan Reis, Joe Prado, Scott Hanna, Scott McDaniel, Tyler Kirkham
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Justice League (2011) 28 & Teen Titans (2011) 27
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Victor Stone, alias Cyborg in seiner aktuellen Version 2.0, sucht nun Hilfe bei Dr. Will Magnus, dem Erfinder der Metal Men. Mit deren Hilfe erhofft er sich endlich, seinen alten bionischen Wirtskörper Grid, ausschalten zu können. Doch Dr. Magnus kann und will seine Metal Men nicht mehr rekrutieren. Und so muss Cyborg alle seine Überendungskünste anwenden …
Derzeit sind die Titans gespalten, über ihre Beziehung zu Kid Flash. Die einen verstehen sein Handeln, aber befürworten es und wieder andere sind einfach enttäuscht. Doch während die Titans mit sich hadern, entpuppt sich der Prozess nicht nur als Farce, sondern auch eine Chance für Bar-Tor auszubrechen und Rache zu üben …

Ich bin noch immer ganz schön überrascht, wie gut mir Forever Evil gefällt. Auch die Einbindung alter Helden, wie jetzt der Metal Men, finde ich überraschend gut. Johns macht hier wirklich einen guten Job und ja, auch wenn ich bisher nicht so ein Freund seiner Arbeit war, überzeugt er mich hier inzwischen schon. Zeichnerisch gibt es mit den Bildern von Ivan Rreis, Joe Prado und Scott Hanna auch nichts.
Die Titans ziehen sich zwar ein klein wenig, zumindest zu Beginn, aber legen ab der Hälfte dafür ordentlich zu. Auch Barts charakterliche Wandlung gefällt mir, wobei seine bisherigen Freunde sich davon nicht wirklich begeistert zeigen. Aber Lobdell erzählt souverän und glaubwürdig. Ebenso gelungen setzt Tyler Kirkham die Vorzeichnungen von Scott McDaniel um und lässt seinen eigenen Stil sehr harmonisch und dennoch deutlich einfließen.

Wieder eine sehr gelungene Ausgabe rund um das Forever Evil-Event und ich denke, ich schaue doch mal, ob ich nicht wenigstens die Hauptserie günstig bekomme. Und, wenn ich es erst im Nachhinein noch einmal reviewe, für den Fall, dass ich sie wirklich günstig bekomme. Und komplett natürlich.

Diesmal bekommt die Liga einen Punkt, weil Batman insgesamt etwas schwächer ausfällt. Aber so bleibt es wenigstens schön spannend und so viele Ausgaben habe ich nicht mehr vorliegen. Immerhin habe ich dann die Abos aus Kostengründen beendet.

Batman 18 : 18 Justice League

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