Batman vs. Justice League (25) (Batman Nr. 26 & Justice League Nr. 26)

Nach den vielen Marvel-Reviews der letzten Zeit gibt es ab heute mal wieder eine Dosis DC. Mit diesem Review möchte ich gerne beginnen, den DC-Stapel etwas zu verkleinern. Dabei habe ich es mir als Ziel gesetzt, das Batman-Event „Jahr Null“ relativ konstant zu reviewen, am besten wöchentlich. Immerhin erstreckt es sich über 9-Batman-Hefte. Unterdessen läuft aber auch in der Justice League-Reihe das „Forever Evil“-Event, welches aber bereits etwas früher beendet sein wird. Dies erst einmal zur Einstimmung …

BMVSJL

Batman Nr. 26 [Panini, August 2014]

Autor: Scott Snyder
Zeichner: Greg Capullo
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Batman (2011) 21 (I) & 22 (I)
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Noch darf niemand wissen, dass Bruce Wayne wieder zurück in Gotham City ist. Doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bleibt es nicht unentdeckt. Erst recht nicht, nachdem Bruces Onkel Philip Kane auftaucht. Er möchte Bruces Popularität und Namen gerne nutzen, um Kane Chemical und Wayne Enterprise zu neuen Höhen zu führen. Unterdessen terrorisiert der Red Hood ganz Gotham. Und so muss Bruce Wayne eingreifen, um seine Stadt zu schützen. Mithilfe verschiedener Masken kann er somit Gutes tun und seine Identität verschleiern …

Scott Snyder beginnt seine neue große Saga, die er bereits mit dem Special Batman #0 andeutete. Nun setzt er diese geschichte endlich fort und beginnt in einer Zeit, zu der Bruce Wayne zwar bereits wieder zurück in Gotham City, aber noch nicht als Batman unterwegs ist. Auch spätere Gegner wie Edward Nigma (Der Riddler) oder Oswald Cobblepot (Der Pinguin) sind zwar schon Teil dieser Welt, aber noch lange nicht in der Funktion, die sie später bekleiden werden. So beginnt Snyder langsam, die Spannung aufzubauen. Querverweise zu früheren Ereignissen, wie dem Mord an Thomas und Martha Wayne, zu ziehen und konstruiert so eine Handlung, die dennoch in Kontinuität mit den bereits existierenden Geschichten steht.
Mit Greg Capullos Zeichnungen sieht Bruce Wayne auch ohne sein späteres Alter Ego sehr gut aus. Capullos einziges Manko sind die Gesichter, die durch ihre Augen leider nur allzu oft leblos wirken. Manchmal erinnert mich das an die frühen CGI-Menschen aus Computerspielen, die zwar grundsätzlich sehr gut aussahen, aber denen in den Augen das Leben fehlte. Ähnlich verhält es sich bei Capullo.

Snyder und Capullo sind einfach DAS Dream-Team an Batman schlechthin und mit dem Start von „Jahr Null“ beweisen sie es erneut. Schon jetzt freue ich mich darauf, zu erfahren, wie es mit Bruce weitergeht.

Justice League Nr. 26 [Panini, August 2014]

Autor: Geoff Johns, Scott Lobdell
Zeichner: Doug Mahnke, Barry Kitson
Format: Heft
Umfang: 68 Seiten
Inhalt: Justice League (2011) 25 & Teen Titans Annual (2012) 2
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Das Crime Syndicate hat die Justice League und ihre Ableger America und Dark besiegt. Nun wollen sie die Erde unterjochen. Allen voran Ultraman. Doch auch innerhalb des Syndicate gibt es Unstimmigkeiten, weil Owlman seine eigenen Pläne verfolgt und stattdessen lieber gegen Ultraman intrigiert …
Unterdessen haben die Teen Titans ganz andere Probleme, nachdem sie von Johnny Quick durch ein zeitportal in unterschiedliche Zeitebenen verschlagen wurden. Nur langsam konnten sich bisher Red Robin, Superboy und Wonder Girl mithilfe von Raven wieder vereinen und treffen kurz darauf auf die Reste der Justice League, bestehend aus einem sehr jungen Teen Titans Team (bestehend aus Blur, Irony, Stonehenge und Red) und Garfield Logan, alias Beast Boy …

Ich muss gestehen, dass mich Forever Evil bisher nicht wirklich gereizt hat. Zumal ich auch nicht der größte Fan von Geoff Johns bin, da ich denke, dass er, wie viele andere auch, zu sehr overhyped ist. Doch mit dieser Ausgabe hat er mich wirklich gefesselt, und wenn das so bleibt, muss ich mir vielleicht doch noch die zusätzlichen Hefte und Bände zum Event holen. Denn beide Handlungsstränge, sowohl die der Liga, als auch der Titans entwickeln sich im Moment recht spannend und ich würde gerne wissen, was außerhalb der Serien passiert, zumal es genug Querverweise gibt. Doch bevor ich jetzt voreilig alles Zugehörige zusammenkaufe, werde ich mir erst einmal noch die weiteren Ausgaben ansehen.
Ansehen ist auch gleich ein gutes Stichwort. Denn sowohl Mahnke als auch Kitson liefern gute Arbeit ab, wobei mir Mahnkes Artwork ein Stück weit besser gefällt.

Insgesamt ist diese Ausgabe um einiges besser, als noch die vorangegangene Ausgabe und das äußert sich auch in der Punktevergabe. Denn ich kann mich diesmal nicht wirklich entscheiden, welches Heft mir besser gefällt und das will gegen Snyder/Capullo schon etwas heißen. Deshalb bekommen einfach beide Ausgaben einen Punkt.

Batman 16 : 15 Justice League

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