Tank Nr. 3 [SD Comics, November 2016]

Schon wieder Mittwoch und das heißt, es gibt ein neues Review von Sebastian Drewnioks Tank, mit der bereits dritten Ausgabe. Das bedeutet aber auch, dass nächste Woche bereist die vorerst letzte Ausgabe an der Reihe ist. Aber okay, ist ja noch eine Woche hin und heute gibt es erst einmal das dritte Heft …

Tank Nr. 3

Es gab eine Zeit in der Tank noch keinen Gedächtnisverlust hatte. Eine Zeit, in der sie Teil einer Sondereinsatzgruppe war. Doch jetzt kämpft sie sich durch eine unwirkliche Welt, ohne zu wissen wer sie ist, mit immer wiederkehrenden Flashbacks über ihre Vergangenheit, in der sie auch gemordet hat …

Mit dieser Ausgabe erfährt man ein wenig mehr über Tank. Nicht nur, dass ihre Fähigkeiten sehr wohl eine Herkunft haben, sondern auch, dass sie wohl schon eine ganze Zeit lang am leben zu sein scheint. Und so spielt knapp ein Drittel dieser Ausgabe in Tanks Vergangenheit, während sie auch in der Zukunft, dank ihres neuen Freundes Jerome, viel Neues lernt. Sebastian Drewniok hat diese Ausgabe so angelegt, dass man mehr über die Hauptperson erfährt, versucht aber dabei die aktuellen Ereignisse nicht aus den Augen zu lassen, und auch diese etwas vorwärts zu bringen, was ihm auch sehr gut gelingt.

Auch optisch hat sich seit der letzten Ausgabe einiges getan. Hat Drewniok in den ersten beiden Heften noch eine Art Rastermuster, ähnlich den Rasterfolien, wie sie bei Manga genutzt werden, eingesetzt, so verzichtet er in dieser Ausgabe gänzlich darauf. Grundsätzlich sind die Zeichnungen ein Stück weit detaillierter geworden, was vor allem bei den Rückblenden auffällt, die im gegensatz zu den aktuellen Ereignissen mit etwas dünneren Linien gezeichnet wurden. Zumindest wirkt es auf den ersten Blick so. Farblich bleibt Drewniok dem letzten Heft treu. Vorrangig dominieren Erdfarben das Heft. Brau, Rot, Grün und Grau sind vorherrschend. Auffälligere leuchtende Farben sind eher selten und wenn, werden sie auch nur dezent eingesetzt.

Tank Nr. 3 ist sowohl inhaltlich als auch optisch eine konsequente Weiterentwicklung und in meinen Augen die bisher beste Ausgabe der noch jungen Serie. Als Bonus hat Autor und Zeichner Sebastian Drewniok erneut ein paar Charakterentwürfe an den Schluss des Heftes gestellt, und so kann man als Leser trotzdem ein bisschen am kreativen Entstehungsprozess teilnehmen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2016-2018 Sebastian Drewniok

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