Bongo Comics des Monats … Juli-September 2017 [Panini, Juli/September 2017]

… Juli-September

Na, dann wollen wir mal heute mit den doch recht aktuellen Bongo-Comics des Monats weitermachen. Diesmal sind die beiden Ausgaben vom Juli und September an der Reihe. Mehr als diese Zwei sind in dem genannten Zeitraum nicht erschienen. Das nächste „Bongo Comics des Monats“ wird ein Halloween Special und passend zum 31. Oktober hier auf dem Blog online gehen, mit dem Review zum diesjährigen Horrorshow-Heft. Doch bis dahin ist noch etwas Zeit …

Simpsons Comics Nr. 238 [Juli 2017]

Autor: Max Davison, Michael Saikin
Zeichner: James Lloyd, Rex Lindsey
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 236
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Bärenpatrouille, die Dritte. Erneut müssen Homer und seine Freunde Lenny, Carl und Barney als Bärenpatrouille aktiv werden, nachdem ein paar Ninja-Pandas Uran aus Mr. Burns Kernkraftwerk gestohlen haben er jetzt damit erpresst wird. Hinter diesem teuflischen Akt steckt aber niemand geringerer als Homers ehemaliger Chef und Freund Hank Scorpio …
Eigentlich wollte Marge ihrem Homer nur eine Freude machen, als sie mit ihm und den Kindern nach Altdammberg gefahren sind. Doch Homer verbindet ein furchtbares Geheimnis mit dieser Stadt, die jetzt auf den Namen Homerberg hört …

Wenn ich ehrlich bin, und wie ihr alle wisst, bin ich das auch ziemlich konsequent, dann muss ich sagen, dass bereits der zweite Auftritt der Bärenpatrouille ziemlich langweilig war. So ist es zwar ganz schön Hank mal wiederzusehen, aber insgesamt ist die Geschichte fade und inhaltslos. Auch zeichnerisch kann sie nicht wirklich überzeugen.
Ein Stück weit besser ist da schon die Geschichte mit der Reise in Homers Vergangenheit. Zwar ist auch diese ziemlich vorhersehbar, kann aber insgesamt mit einer unterhaltsameren Story überzeugen. Das Artwork ist aber ähnlich der ersten Geschichte und lässt sich auch nicht wirklich voneinander unterscheiden, wenn man nicht in die Credits schaut. So gibt es zwar minimale Unterschiede, aber die lassen sich nur ausmachen, wenn man wirklich sehr genau hinsieht und die Zeichnungen miteinander vergleicht.

Alles in allem ist das Heft okay, aber auch nur, weil die zweite Geschichte noch einiges rettet, was die erste Story kaputt macht. Die am Ende der ersten Geschichte angekündigte Fortsetzung der Bärenpatrouille brauche ich nicht und kann getrost darauf verzichten. Dann doch lieber eine Story ähnlich der zweiten Geschichte. Ansonsten ist die redaktionelle Betreuung wieder hervorragend und die Zusatzinfos sehr spannend.

Simpsons Comics Nr. 239 [September 2017]

Autor: Ian Boothby
Zeichner: Tone Rodriguez
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 237
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Das hat Bart, alias Bartman, nun davon. Bei einer seiner Missionen ist ihm doch tatsächlich eines seiner Zeugnisse aus der Tasche gefallen und prompt Sherry und Terry in die Hände gefallen. Das ist besonders tragisch, da die beiden als Mitarbeiter der Schülerzeitung dies gerne veröffentlichen wollen. Also bleibt Bart nichts weiter übrig, als Lisa zu bitten vorübergehend als Bartman einzuspringen, damit er beweisen kann, das er eben doch nicht Bartman ist. Das wäre auch alles soweit kein Problem, wenn Lisa die Aufgabe nicht besser erledigen und beliebter werden würde als er …

Da ist er wieder, Ian Boothby mit einer neuen Superheldencomicbasierten Story. Und er greift das Thema der Verwundbarkeit von Geheimidentitäten auf. Aber Moment mal. Hatten wir das nicht schon einmal? Ja? Nein? Oh, wartet. Doch. Beim Tortenmann wurde das glaube ich schon einmal thematisiert. Naja, auch egal. Boothby liefert eine grundsolide und recht unterhaltsame Geschichte ab, ohne sich zu sehr auf Anspielungen zu konzentrieren. Es gibt zwar ein paar Anspielungen, gerade auf den Batman-Kosmos, aber sie halten sich in Grenzen und auch andere Elemente, wie Milhouse italienische Wurzeln, die bereits ind er TV-Serie erwähnt wurden, finden erneut Verwendung.
Optisch gibt es auch nichts auszusetzen. Tone Rodriguez leistet gewohnt souveräne Arbeit und lässt ein klein wenig des typischen US-Superhelden-Comicstils einfließen, ohne dabei jedoch den bekannten Simsponscharme zu vernachlässigen. Allerdings könnte es nach meinem Geschmack hin und wieder etwas mehr Superhelden-Comicstyle und etwas weniger Simpsons-Animatedstyle sein.

Diese, endlich mal wieder heftlange Geschichte überzeugt dank ihrer Comicthematik, den ordentlichen Zeichnungen und einer etwas besseren Leistung von Ian Boothby. Und das von mir bedeutet schon etwas. Immerhin ist Boothby in letzter Zeit nicht gerade mein Lieblings-Simpsons-Autor gewesen. Aber vielleicht bessert sich das mit der Zeit ja wieder …

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