Ma-Co-Re-Mix (Vol. 58) [Spider-Man: Spider-Verse Sonderband Nr. 2 & Spider-Woman Nr. 1]

Der heutige Ma-Co-Re-Mix befasst sich erneut mit dem Spider-Verse und präsentiert die letzten Tie-Ins vor dem großen Finale im nächsten „Spider-Man & The Avengers“-Review, welche sich dann mit den Spider-Man-Ausgaben Nr. 28 und 29 und dem Spider-Verse-Finale befassen. Doch heute kommt erst einmal der Spider-Verse Sonderband Nr. 2 und die erste Ausgabe der neuen Spider-Woman Soloserie an die Reihe …

MaCoReMix

Spider-Man: Spider-Verse Sonderband Nr. 2 [September 2015]

Autor: Skottie Young, Christos Gage, Roger Stern, Gerry Conway, Tom DeFalco, Ron Frenz, Mike Costa
Zeichner: Jake Parker, Dave Williams, Dexter Vines, Bob McLeod, Steven Sanders, Ron Frenz, Sal Buscema, Paco Diaz
Format: Softcover
Umfang: 132 Seiten
Inhalt: Spider-Verse (2015) 1 (II), Spider-Verse Team-Up (2015) 1-2, 3 (II), Scarlet Spiders (2015) 1-3
Verlag: Panini Comics
Preis: 14,99 Euro

Inzwischen sind viele Welten von Spider-Verse betroffen, denn die Inheritors suchen nach und nach jede Welt mit einem Spinnentotem auf, um sich an dessen Lebensenergie zu bereichern. Während ein Teil der Spiders in den verschiedenen Welten unterwegs sind, um andere Spinnentotems zu retten und als Mitkämpfer gegen die Inheritors zu gewinnen, kämpfen andere wiederum direkt gegen den Feind, wie die ultimative Black Widow (Jessica Drew), Scarlet Spider, alias Kaine und Ben Reilly (von Erde 94), die sich derweil um Jennix Klonfabrik kümmern …

Anders als der erste Spider-Verse Sonderband, der eigentlich nur eine Art Neuvorstellung und Abgesang einiger Spiders darstellte und, wenn man es ganz genau nimmt, eher einen Zusatz darstellte, ist dieser band schon fast essenziell für den Fortgang des Events. Hier geschieht einiges, was für den weiteren Verlauf der Handlung wichtig ist. Um dies zu bewerkstelligen, hat sich neben den aktuellen Comicschaffenden (Christos Gage, Skottie Young, usw.) auch einige der besten Künstler aus Spider-Mans Vergangenheit eingefunden. Dazu zählen Tom DeFalco, Ron frenz Gerry Conway und Sal Buscema, die mit ihren Geschichten einen teils nostalgischen Flair auf die Seiten zaubern.
Der interessante Wechsel an Stilen trägt seinen teil dazu bei, damit es einfach nicht langweilig wird. Ob Manga-Style, klassische TV-Animationsserie, 80er und 90er Jahre Comicstil, oder die aktuellen Zeichnungen des neuen Jahrtausends. Und trotz dieser Vielfalt ergibt sich ein in sich stimmiger Band.

In großen Teilen ist dieser Band besser, als der erste Sonderband, da hier nicht nur wichtige Ereignisse thematisiert werden, sondern auch das Artwork von der ersten bis zur letzten Seite passt. Selbst wenn es Verluste in den Reihen der Spiders gibt, die auch beim zweiten Mal noch ziemlich weh tun.

Spider-Woman Nr. 1: Im Netz der Spinnenjäger [Monat Jahr]

Autor: Dennis Hopeless
Zeichner: Greg Land
Format: Softcover
Umfang: 116 Seiten
Inhalt: Spider-Woman (2014) 1-4 & Marvel Spotlight (1971) 32
Verlag: Panini Comics
Preis: 14,99 Euro

Auch Spider-Woman Jessica Drew wird mit in die Ereignisse von Spider-Verse gezogen. Immerhin stellt sie trotz der etwas anderen Entstehungsgeschichte (die als Bonus in diesem Band enthalten ist) ein Spinnentotem dar, welches von den Inheritors gejagt wird. Aber sie hat einen Vorteil, den die clevere Ex-HYDRA-Agentin auch zu nutzen weiß. Denn auf Loomworld, der Heimatwelt der Inheritors, ist ihr anderes Ich die Geliebte von Morlun, dem ältesten Bruder der Inheritors. So kommt sie an wichtige Informationen während Silk derzeit eine Welt findet, wo die Spiders sich sammeln und zum Gegenschlag ausholen können …

Der Beginn von Spider-Womans neuer Soloserie unter der Federführung von Autor Dennis Hopeless und Zeichner Greg Land verschlägt die toughe Heldin nicht nur in das aktuelle Event Spider-Verse, sondern auch gleich in ein ziemlich gefährliches Abenteuer in einer nicht gerade freundlichen Welt. Dabei bleibt sie aber bisher relativ blass und kann ihre charakterlichen Stärken si gut wie überhaupt nicht ausbauen. Dennis Hopeless scheint, in meinen Augen zumindest, auch etwas mit der Figur der Jessica Drew überfordert zu sein. Zwar sind die Kapitel als Zusatz zum Spider-Verse durchaus unterhaltsam, weisen aber sonst keinen wirklichen Mehrwert auf. Versuche Spider-Woman näher zu definieren wirken stattdessen hilflos.
Tja, und dann wären da noch die Zeichnungen von C&P-King Greg Land. Ja, ich mag ihn einfach nicht. Auch wenn seine Zeichnungen technisch sauber sind, wirken sie leblos und unkreativ. Gerade Frauen wirken in seinen Bildern immer, als würden sie Mode für einen Katalog präsentieren, was vor allem durch die steifen Posen deutlich wird, die krampfhaft versuchen Dynamik zu erzeugen.

Der Band an sich ist ja nicht schlecht, aber vollends überzeugen kann er mich auch nicht. Ein wirkliches Highlight stellt aber der erste Auftritt von Jessica Drew, alias Spider-Woman, aus Marvel Spotlight Nr. 32 Februar 1977 dar. Als Zusatz zum Spider-Verse und wegen diese Erstauftritts hat der Band gerade noch eine Daseinsberechtigung.

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