Spider-Man & The Avengers (44) [Spider-Man Nr. 26 & 27]

Nachdem ich das letzte Mal die ersten Zusatzbände, oder auch Tie-Ins besprochen habe, geht es heute mit der Hauptserie „Amazing Spider-Man“ weiter und den Kapiteln 3 und 4 von „Spider-Verse“, plus ein paar kleine Zusatzstorys aus „Spider-Verse“ und „Spider-Verse Team-Up“. Im nächsten Review am nächsten Freitag, das wäre dann der Ma-Co-Re-Mix Nr. 58, sind dann der zweite „Spider-Verse“-Sonderband an der Reihe und die erste Ausgabe der neuen „Spider-Woman“ Soloserie. Doch jetzt gibt es erst einmal das heutige Review …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Nr. 26 [September 2015]

Autor: Dan Slott
Zeichner: Olivier Coipel, Giuseppe Camuncoli
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: The Amazing Spider-Man (2014) 11-12
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Die Inheritors jagen sich weiter quer durch die Universen und manchmal bekommen sie auch das, was sie suchen. Ein Spinnentotem, um sich deren Lebensenergie einzuverleiben. In anderen Universen treffen sie jedoch bereits auf formierte Spinnentrupps aus unterschiedlichen Universen, um sich ihnen entgegenzustellen. Doch während sich ein Teil der verschiedenen Spider-Men auf den Weg macht weitere Kämpfer zu rekrutieren, gelangen die Inheritors in den Besitz eines wichtigen Teils ihrer Prophezeiung. Sie entführen May Parkers (Spider-Girl) Bruder Benjamin, den Spross, der sehr wichtig für ihre Zukunft ist …

So richtig den Durchblick scheint Dan Slott im Moment nicht zu haben. Denn irgendwie wirkt das alles im Moment etwas konfus. Mehr als Teams bilden, Spider-Men retten oder sterben lassen und vor den Inheritors flüchten passiert nämlich nicht. Kurz gesagt, so richtig vorwärts kommt die Story hier nicht. Wenn man bedenkt, dass hier immerhin 48 Seiten gefüllt werden wollen, bleibt unter dem Strich einfach zu wenig Substanz übrig.
Dafür sorgen Olivier Coipel und Giuseppe Camuncoli wenigstens für eine ansehnliche Bebilderung mit reichlich Action und vielen Stilwechseln. Gerade als sich Miles und der Spider-Man der „Ultimate Spider-Man“-TV Serie in der Animated-Welt des 60er Jahre Spider-Man befinden sieht das sehr stylisch und passend aus.

Ja, auch wenn hier nicht viel passiert, macht das Event durchaus noch Spaß. Doch ich würde mir wünschen, dass das Ganze auch etwas mehr Substanz hätte, da die unterschiedlichen Spider-Men einiges an Potenzial mitbringen, welches hier teilweise vergeudet wirkt.

Spider-Man Nr. 27 [Oktober 2015]

Autor: Dan Slott, Christos Gage, Robbie Thompson
Zeichner: Giuseppe Camuncoli, Dave Williams, Humberto Ramos, Denis Medri
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: The Amazing Spider-Man (2014) 13, Spider-Verse Team-Up (2015) 3 (I), Spider-Verse (2015) 1 (I, III-IV) & 2 (I)
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Endlich haben die Spider-Men eine Welt gefunden, die die Inheritors nicht betreten können. Dort haben sie endlich die Möglichkeit sich zu organisieren und gegen die Inheritors zu versammeln. Was jedoch keiner erwartet hat, am wenigstens Peter Parker der Erde 616, dass genau in dieser Welt der einzige Überlebende sein Onkel Ben ist, weil er sich, nachdem er seine Karriere als Spider-Man aufgegeben hat, in den unterirdischen Bunker des Sims-Tower zurückgezogen hat, in dem auf Erde 616 viele Jahre Cindy Moon, alias Silk lebte …

Endlich kommt die Geschichte wieder ein Stück voran, und bringt auch ein paar positive Aspekte für die verschiedensten Spider-Men mit. Naja, bis auf die Sache mit Baby Benjamin, der noch immer in der „Obhut“ der Inheritors ist. Neben dem Kapitel aus der Hauptserie „Amazing Spider-Man“ gibt es auch ein paar kleinere Zusatzkapitel, die sich einigen besonderen Spider-Men widmen, bzw. das Spider-Verse noch einmal kurz erklären. Teilweise sind dies längere Geschichten und dann auch mal wieder nur kurze Onepager, die aber insgesamt mehr als eine Art Bonus zu verstehen sind, und kaum, bis gar nichts zur eigentlichen Handlung beitragen.
Dafür sehen sie teilweise optisch sehr gut aus. Gut nicht alle, muss ich ehrlicherweise sagen, aber manche schon. Gerade die Onepager sind in meinen Augen nur unterhaltsamer Durchschnitt, bei denen es zwar ganz nett ist sie auf Deutsch zu sehen, die aber dennoch verzichtbar sind und vermutlich mehr eine Art Goodie darstellen, um das Heft auch noch zu füllen.

Nun ist es nicht mehr lange hin, bis auch dieses Event wieder sein Ende finden wird. Doch vorher wird es nächstes mal erst noch die beiden Sonderbände geben, die sich dann zusammen mit diesen beiden Heften wunderbar ergänzen. So erhoffe ich mir das zumindest.

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