Bongo Comics des Monats … März 2017 [Panini, März 2017]

… März

Heute gibt es den kompletten März und mit diesem Review enden auch zwei weitere Heftserien. Zum einen findet Bart Simpson mit der Jubelnummer 100 seinen Abschluss und auch die Simpsons-Erstausgaben, die regelmäßig verschiedene Figuren aus dem Simpsons-Universum präsentierten, wurde seitens Bongo beendet. Ich muss mal schauen, wie ich es in den nächsten Monaten handhabe, da ja nur noch eine Serie wirklich aktiv läuft (mit Ausnahme des jährlich erscheinenden Horror-Specials). Aber darüber mache ich mir das nächste Mal Gedanken …

Simpsons Comics Nr. 235 [März 2017]

Autor: Ian Boothby, Max Davison
Zeichner: Nina Matsumoto, Matt Hebb
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 232
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Mit Eis kann man fast alles erreichen. Das denkt sich zumindest Chief Wiggum und fordert im Gegenzug für Eis die beiden Helden Bartman und Houseboy auf, ihre Geheimidentität offenzulegen. Während Houseboy, alias Milhouse, sofort alles ausplaudert, ist Bartman davon überhaupt nicht begeister und weigert sich. Es kommt zum „Superheldenkrieg“ zwischen den beiden und anderen Springfielder Beschützern …
Duff bringt ein neues Getränk auf den Markt. Ein Energydrink, und um dafür zu werben, reicht Barry Duffman einfach nicht. Also wird ein neues Maskottchen gesucht. Doch Duffman sieht das nicht einfach so ein und macht unter falschem Namen an dem Wettbewerb mit, der den neuen Werbeträger ermitteln soll …

Superheldengeschichten haben es bei mir grundsätzlich einfacher. Das gilt auch für diese Parodie auf den ersten Civil War. Es ist ganz amüsant geschrieben und auch die Zeichnungen von Nina Matsumoto gefallen mir sehr gut. Natürlich lies es sich Ian Boothby nicht nehmen in einer solchen Geschichte die verschiedensten Anspielungen unterzubringen, die hier aber, nicht wie sonst, aufgesetzt und gezwungen wirken.
Die zweite Story hingegen fällt in meinen Augen stark ab. Sie ist zu vorhersehbar und auch die Handlung an sich ist kaum einen Lacher wert. Max Davison zeigt sich hier wirklich nicht von seiner besten Seite. Dazu kommen noch die Zeichnungen von Matt Hebb, die wie eine banale Kopie von Mike Kazaleh wirken.

Insgesamt ein eher durchwachsenes Heft mit wenigen Höhen, dafür um so mehr Tiefen. Die erste Geschichte überzeugt noch, was aber nur dank Superhelden funktioniert, während die Zweite eher schwierig zu lesen ist, weil sie jeglichen Reiz bereits zu Beginn verliert.

Bart Simpson Nr. 100 [März 2017]

Autor: Nathan Kane, Ian Boothby
Zeichner: Nina Matsumoto
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics Presents Bart Simpson 100
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,50 Euro

Bart wird von einem osteuropäischen Austauschschüler vorhergesagt, dass er für die Vernichtung allen Lebens verantwortlich sein wird. Und schon kurz nach dieser Aussage findet Bart zusammen mit Homer im Kernkraftwerk ein geheimes Forschungslabor von Professor Frink. Darin befindet sich auch eine Zeitmaschine, mit der Bart einen kurzen Trip in da Jahr 11.000 unternimmt und von dort Mr. Burns mitbringt, der sofort beginnt, die Gegenwart zu versklaven …

Mit einem großen Knall verabschiedet sich die Bart Simpson-Comicreihe. Nathan Kane und Ian Boothby liefern eine der besten Geschichten seit Längerem ab. Mit vielen sehr kunstvoll eingewobenen Anspielungen und Gastauftritten, Rückblicken in die TV-Serie und Comicausgaben, bildet diese überlange Geschichte mit über 40 Seiten, einen gelungenen Abschluss. Die Zeichnungen von Nina Matsumoto tragen ihr Übriges dazu bei, dass ich diese Story nicht so schnell vergessen werde.

Ich kann schon jetzt sagen, dass diese Heft mein Highlight der Veröffentlichungen in diesem Monat darstellt. Schade nur, dass diese Qualität nicht einmal annähernd in den letzten Jahren gehalten werden konnte.

Grampa Simpsons unglaubliche Abenteuer Nr. 1 [März 2017]

Autor: Max Davison
Zeichner: Hilary Barta
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons One-Shot Wonders: Grampa 1
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,50 Euro

Abe Simpson bekommt Besuch von seinen zwei großen Enkeln und damit diese sich nicht langweilen, erzählt er ihnen eine Geschichte. Oder gleich mehrere zusammen. Seine Zeit als Pirat, wie er auf den Mars geflogen ist, oder Trompete in einer Jazzbar gespielt hat. Wie er Fluchtfahrer für die Mafia war und als glamouröser Godfrey gegen Deondre den Riesen verloren hat …

Wer kennt sie nicht. Die Spielbücher, die in den 80er und 90er Jahren so angesagt waren, weil man selbst die Handlung beeinflussen konnte. Genau das macht auch dieses Heft. Leider muss ich sagen. Denn die an sich interessante Idee verkommt durch Grampas banale Geschichten einen faden Beigeschmack. Dafür sehen die Zeichnungen in dieser Ausgabe wirklich gut aus und heben sich durch angewandte Techniken mitunter deutlich voneinander, und vor allem von anderen Simpsons-Veröffentlichungen ab.

Dennoch bleibt unter dem Strich nur ein mäßiges Heft, welches keinen richtigen Spaß aufkommen lassen will. Wären da nicht die Zeichnungen, könnte ich dieser Ausgabe überhaupt nichts abgewinnen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s