Wonder Woman [DC Films/Warner Bros., Juni 2017]

Was DC uns hier auf die Leinwand bringt, ist ein richtig genialer actiongeladener Kracher mit einer Handlung, die sich Zeit für die Entwicklung von Wonder Woman nimmt. Wonder Woman taugt definitiv was, überzeugt Fans und Kritiker gleichermaßen und braucht sich überhaupt nicht hinter den aktuellen Marvel Kino Highlights zu verstecken! DC Films zeigt uns vorbildlich, wie ein gelungener Action Kracher mit weiblicher Heldin funktioniert. Wonder Woman punktet als Heldin mit Herz, starker heranwachsender Persönlichkeit, fesselndem Drehbuch, genialen Slow-Motion Action Einlagen, Kriegsszenen, interessanten Nebendarstellern, einer tiefgründigeren Message und durchaus humorvollen leicht lockeren teilweise lustigen Szenen. Ganz nebenbei ist Wonder Woman (Gal Gadot als Diana Prince bzw. Wonder Woman) äußerst attraktiv anzusehen und die männlichen Darsteller in diesem Film spielen definitiv die zweite Geige 😉 Letztendlich bietet Wonder Woman in seiner Gesamtheit ein „Rundum sorglos Paket“, welches den Zuschauer fasziniert und unterhält.

Mit über zwei Stunden Spielfilmlänge hat der Zuschauer einiges vor sich.
Wonder Woman schafft es, diese Zeit gekonnt zu füllen. Der Betrachter dieses Movies fühlt sich von Beginn an mitgenommen.
So startet der Film auf einer mystischen Insel mitten im Meer, gesondert abgeschirmt von der Menschheit. Diese Insel ist sehr idyllisch anzusehen. Auf den ersten Blick glaubt man das Paradies vor Augen zu haben. Soweit das Auge reicht, scheint alles friedlich in Harmonie und Sicherheit mit der Natur zu sein. Hier auf dieser Insel leben die leicht bekleideten Amazonen Kriegerinnen. Zeus der damalige Gott hat diese Amazonen Kriegerinnen beauftragt, die Menschen vor Ares, dem bösen Gott des Krieges zu beschützen. Das Leben der Amazonen ist beinahe gänzlich auf eine kämpferische Ausbildung zentriert. Alles scheint in bester Ordnung zu sein, das Leben auf der Insel verläuft in gewohnten Bahnen. Bis zu jenem Tag, an dem  völlig unverhofft die traumhaft anmutende Blase, welche die Insel der Amazonen Kriegerinnen vor der Menschheit im Meer versteckt und beschützt, durch einen amerikanischen Spion (Chris Pine als Steve Trevor) mit seiner abstürzenden Propellermaschine durchbrochen wird.
Wer hätte es anders gedacht, die „Deutschen kommen!“ Es sind nicht die „Russen“, nein, die „Deutschen kommen.“
Der erste Konflikt auf der Insel zwischen Menschen und Amazonen zieht den Betrachter direkt in den Bann.  Es ist vielleicht etwas merkwürdig auf den ersten Blick, wenn durch die Blase, welche die Insel zuvor geschützt hat, nun eine Brigade deutscher Soldaten mit Waffen aus dem ersten Weltkrieg gegen eine Horde von Amazonen Kriegerinnen mit Pfeil und Bogen antritt.  Slow Move Action Szenen sind sagenhaft in Szene gesetzt. Das gefällt mir besonders gut in 3D im Kino. Die Kämpfe können sich durch die Bank weg sehen lassen. Stylish, cool und dynamisch wird hier gekämpft. Da der Film eine FSK 12 erhalten hat, sind keine blutigen Szenen in den actiongeladenen Kämpfen zu erwarten. Blut gibt es an sich überhaupt nicht in diesem Film zu sehen.
Der Spion wird vorerst auf der Insel der Amazonen gefangen gehalten und mithilfe des goldenen Lasso der Wahrheit befragt. So erfahren die Amazonen Kriegerinnen die Wahrheit über die Herkunft des amerikanischen Spions.

Die Tochter der Amazonen Königin Diana Prince fühlt sich sehr stark zu dem amerikanischen Spion hingezogen und lässt sich in seine Sache und in seinen Kampf hineinziehen.
Letztendlich verlässt sie gemeinsam mit dem Spion Steve Trevor die Insel der Amazonen und zieht hinaus in die Welt der Menschen.

Ihr Anspruch:
Den Weltkrieg zu beenden

Diana vermutet niemand geringeren als Drahtzieher hinter den schrecklichen Ereignissen des Weltkrieges, als besagten Kriegsgott Ares.
Gemeinsam geht es für den nächsten Abschnitt des Films nach England.
Am liebsten würde Diana direkt an die Kriegsfront geschickt werden, damit sie besagten Kriegsgott Ares umgehend das Handwerk legen kann.
Der Zuschauer weiß jedoch noch nicht ganz, was es wirklich mit Diana und ihren wahren Eltern auf sich hat, doch dieses Geheimnis muss erst noch gelüftet werden, denn selbst Diana kennt ihre eigene  wahre Herkunftsgeschichte nicht.  Diana in der Welt der Menschen, sie fühlt sich leicht unbeholfen und aufgrund dieser Tatsache entsteht ein gewisser ehrlicher Humor in Konversationen über Liebe Sex und Zärtlichkeit sowie allgemein angemessene Kleidung in England. Diese Art von Humor zieht sich von nun an durch den gesamten Film, ohne dabei aufdringlich oder gar gekünstelt zu wirken. Ganz nebenbei kommen sich Wonder Woman und Steve Trevor etwas näher. Bis es an die Front geht, dauert es noch ein wenig, doch sobald Wonder Woman, Steve Trevor und ihre aufgegabelten Kollegen dort eintreffen, entfacht ein absolut sehenswürdiges Actionfeuerwerk.  Von nun an steht die Action im Vordergrund. Wonder Woman und ihre Kollegen sind mit coolen Sprüchen genauso gut beladen, wie Diana mit ihrem sexy Outfit.
Wer ist der wahre Feind im Krieg? Gibt es eine gute und eine böse Seite? Ist der Kriegsgott Ares wirklich am Krieg der Menschen Schuld? Am Ende der bildgewaltigen Schlacht steht die Erkenntnis!
Diese Erkenntnis ist tiefgründig, aktueller den je und kommt äußerst authentisch rüber!
DC Films schafft es, keine seiner Figuren auch nur ansatzweise lächerlich oder unglaubwürdig darzustellen! Das ist ein enormer Pluspunkt, denn alle Charaktere handeln aus ihrer Sicht der Dinge heraus plausibel und authentisch.  Wonder Woman hat eine Botschaft, Wonder Woman hat Herz! Der Film nimmt sich die Zeit, Diana ausgiebig dem Betrachter näher zu bringen. Diana und Steve Trevor könnten unterschiedlicher nicht sein und doch passen sie zueinander. Sie lernen sich zu verstehen und gehen aufeinander ein.
Wonder Woman funktioniert, die ruhigeren Szenen bleiben authentisch und für den Betrachter greifbar, die actiongeladenen Szenen können absolut überzeugen, nicht nur aufgrund der vielen Slow Motion Einlagen! Die Story an sich ist leicht nachvollziehbar und verläuft relativ geradlinig. Hier und da gibt es für den Betrachter des Films die eine oder andere Überraschung zu sehen. Diese Story Überraschungen  sind jedoch nicht so groß, dass man als Zuschauer des Films aus allen Wolken fällt.
Ich bin sehr froh, mir diesen Film im Kino angeschaut zu haben! Es lohnt sich, mich konnte er absolut überzeugen!

Gal Gadot als Diana Prince.

Gal Gadot als Diana Prince.

MOVIE DETAILS

Kinostart: 2. Juni 2017
Regie: Patty Jenkins
Darsteller: Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen, Robin Wright
Genre: Action, Sci-Fi & Fantasy
Produktionsfirma: DC Films
Verleih: Warner Bros.
FSK: PG-13
Laufzeit inkl. Abspann: 148 Minuten

Während des Abspanns und nach dem Abspann gibt es keine extra Szenen zu sehen.

Coypright aller verwendeten Bilder und Videos © 2017 DC Films/Warner Bros.
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