Bongo Comics des Monats … Januar/Februar 2017 [Panini, Januar/Februar 2017]

… Januar/Februar

Ja, auch heute gibt es wieder ein neues Bongo Comics des Monats-Review. Diesmal mit den Ausgaben vom Januar und Februar 2017, was zeigt, dass jetzt nur noch ein halbes Jahr Rückstand ist. Und in Einzelausgaben bin ich zusammengerechnet auch nur noch im einstelligen Bereich. Es wird also langsam knapp. Aber dann habe ich wenigstens die Möglichkeit andere Dinge aufzuholen und von Plem Plem gibt es ja auch wieder ein paar neue Sachen …

Simpsons Comics Nr. 233 [Januar 2017]

Autor: James Lloyd, Tony Digerolamo
Zeichner: James Lloyd, Jason Ho
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 230
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Bart und Milhouse warten sehnsüchtig auf den Verkaufsstart von „Blood Ops 5“ und wollen dafür die halbe Nacht in der schlange vor dem Wal-Markt verbringen. Homer hat von Marge unterdessen die Aufgabe bekommen, auf die beiden Jungs aufzupassen, was ihm natürlich überhaupt nicht gefällt. Und er ist da nicht der Einzige. Aber Bart hat bereits einen Plan seinen alten Herren loszuwerden …
Überall in der Stadt verschwinden Donuts, oder sind komplett ausverkauft. Einige wurden sogar gestohlen, was wiederum dazu führt, dass viele Bereiche Springfields ohne diese Zuckerquellen nicht mehr funktionieren. Zuerst erwischt es das Kraftwerk und auch die Polizei ist betroffen. Daher bleibt Marge nichts Weiteres übrig, als in den Polizeidienst zurückzukehren und den Dieb zu überführen …

James Lloyd und Tony Digerolamo liefern zwei recht unterhaltsame und kurzweilige Geschichten ab, die beide teilweise Bezug auf TV-Folgen nehmen. Das ist recht gut gelungen und wirkt auch nicht zu sehr konstruiert. Der Humor ist auch simpsonstypisch, wenngleich ich mir hier und da mehr Kritik und weniger Klamauk gewünscht hätte, wie es die Folgen geschafft haben, auf die man sich hier beruft.
Zeichnerisch bleibt alles gewohnt beim alten. Bereits angebrachte Kritik, der vergangenen Wochen, ist ebenso aktuell, wie eventuell vorhandenes Lob. Da bin ich einfach mal so frech und verweise auf frühere Reviews.

Es bleibt nur kurzweilig und mäßig spannend, dafür recht unterhaltsam. Dennoch ist diese Ausgabe ein kleines Stück weite besser, als die der letzten Monate.

Bart Simpson Nr. 99 [Januar 2017]

Autor: Michael Saikin, Dean Rankine, Christine Seghers
Zeichner: Rex Lindsey, Dean Rankine, Mike Kazaleh
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics Presents Bart Simpson 99
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Der jährliche Karrieretag der Springfielder Grundschule steht an, und dank der Unterstützung von Krustyburger ist es diesmal sogar möglich, dass Professor Frink einen Virtual-Reality-Berufsberater-Helm 5000 präsentiert, der den jungen Schülern ihre möglichen Karrierewege aufzeigen soll. Doch so, wie Rektor Skinner sich das vorgestellt hat, funktioniert die Sache dann doch nicht …
Zum zweiten zeigt sich Bart von seiner emotionaleren Seite, als er sich als Bösewicht im Spiel mit Lisas Malibu Stacy aufzeigt, der in bester Agentenmanier die weibliche Heldin auf alle möglichen Arten aus dem Weg zu räumen versucht …
Außerdem gibt es noch zwei Kurzgeschichten. Einmal wie Bart versucht wenigstens einen Tag brav zu bleiben und zum anderen einen Tagtraum mit Milhouse …

Die zwei längeren Geschichten sind ganz unterhaltsam und machen sogar teilweise richtig Spaß. Zukunftsvisionen sind sowieso so ein Ding für sich bei mir, und wie Bart mal mit einer Malibu Stacy spielt, ist auch sehr witzig. Dafür reißen mich die beiden Kurzgeschichten überhaupt nicht vom Hocker. Vielleicht liegt es ja daran, dass der Humor von Dean Rankine im Moment nicht so meinen Geschmack trifft. Erst recht, wenn die Erzählform der ersten Geschichte eher quälend als lesbar ist. Jedes einzelne Panel las Vorgeschichte zum vorangegangenen, sodass man die Geschichte rückwärts lesen müsste, ist nicht annähernd so witzig, wie es klingt.
Zu den Zeichnungen brauche ich, wie auch zum vorangegangenen Heft, nicht viel sagen. Das bleibt weiterhin aktuell. Bis auf die Erwähnung, dass Mike Kazalehs Stil diesmal sehr gut zur Malibu Stacy-Agentenstory passt und mir wirklich sehr gut gefällt. War ja nicht immer so.

Auch bei diesem Heft gibt es nur wenig auszusetzen. Es ist witzig und kurzweilig, aber wie so viele andere Hefte wird es kaum länger im Gedächtnis bleiben, als man es gelesen hat. Aber das erwartet man auch kaum von den Simpsons Comicadaptionen.

Simpsons Comics Nr. 234 [Februar 2017]

Autor: Tony Digerolamo, Dean Rankine, Michael Saikin
Zeichner: Phil Ortiz, Dean Rankine, Jacob Chabot
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 231
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Endlich mal ein neues Videospiel. Am besten „Bonestorm 3: Bis ins Mark“. Doch Bart und Milhouse haben einfach kein Geld. Also beginnen sie bei anderen Springfieldern den Garten vom laub zu befreien und recht schnell haben sie das notwendige Kleingeld zusammen. Leider macht Milhouse in der Werbung für ihr „Unternehmen“ Versprechungen, die nur schwer einzuhalten sind …

Eigentlich sollte es ein ereignisreicher Tag werden im Club der Junior-Wissenschaftler der Springfielder Grundschule. Alle haben ihre Raketen gebastelt und nun sollen sie gen Himmel starten. Doch irgendjemand hat Lisas Rakete sabotiert und sie explodiert. Doch wer war es? Und zu allem Überfluss hat Lisa jetzt auch noch Synästhesie, wodurch sie sämtliche Gerüche sehen kann …

Wie auch schon in der vorangegangenen Simpsons Comics-Ausgabe gibt es auch diesmal wieder zwei Geschichten in einem Heft. Und auch hier sind sie recht unterhaltsam und wissen ob ihrer Einfachheit zu überzeugen. Simple Geschichte, ein paar nette Gags und annehmbare Zeichnungen, die aber wie so oft die Eigenständigkeit der jeweiligen Künstler vermissen lassen. Zwar wird schon wieder das Thema Videospiele bei Bart und Milhouse aufgegriffen, aber manchmal lässt sich so etwas nur schwer organisieren. Schlimm ist es deswegen noch lange nicht. Würde ich die beiden Geschichten aber jetzt direkt vergleichen, so gefällt mir die Zweite ein Stück weit besser, was vielleicht auch daran liegt, dass Lisa mal im Vordergrund steht und nicht immer nur Bart oder Homer.

Diese Ausgabe ist auch wieder sehr gelungen, was mich angesichts der letzten Monate doch etwas überrascht. Allerdings muss ich sagen, dass mit jeder schlechten Ausgabe auch meine Erwartungen an die Reihen gesunken ist. Vielleicht macht sich aber auch langsam bemerkbar, dass Bongo seine Veröffentlichungen ausgedünnt hat und so die Übersättigung des Marktes auch der Qualität der Geschichten zugutekommt. Ich werde es sehen …

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