Bongo Comics des Monats … November/Dezember 2016 [Panini, November/Dezember 2016]

… November/Dezember

Für das heutige Review muss ich aus Mangel an Veröffentlichungen, wieder zwei Monate zusammen. Und mit diesen beiden Monaten schließe ich dann auch gleich das Jahr 2016 ab und nähere mich mit großen Schritten dem aktuellen Jahr 2017 …

Simpsons Comics Nr. 232 [November 2016]

Autor: Ian Boothby, Tony Digerolamo
Zeichner: Rex Lindsey, Mike Kazaleh
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 229
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Durch einen außergewöhnlichen Zufall gewinnt Bart einen Wettbewerb von Krusty, der es ihm ermöglicht die Hauptrolle des Itchy im „Itchy & Scratchy Live“-Spektakel zu übernehmen. Bart ist außer sich vor Freude, nichts ahnend, das ein alter „Bekannter“ hinter diesen Ereignissen steckt …
Otto hat keine Lust mehr als Busfahrer durch die Gegend zu tingeln und tauscht deshalb mit dem ebenso unglücklichen Moe die Berufe. Zu Beginn ist ja alles noch ganz toll und spannend, aber dann kommen auf beiden Seiten gewisse Zweifel …

Meh …
So richtig ist das beides nichts. Recht kurzweilig zwar, aber doch sehr inhaltsarm. Hier werden wieder einmal sämtliche Klischees fast schon mit dem Holzhammer bedient und das ist nur bedingt lesbar. Die erste Geschichte bedient sich ausnahmsweise Mal nicht den üblichen popkulturellen Anspielungen, wie es bei Boothby sonst der Fall ist, aber dennoch schafft er es nicht, eine spannende Geschichte abzuliefern. Ähnlich verhält es sich mit Geschichte Nummero Zwei, weswegen es mir nur schwerfällt, hier positive Worte zu finden. Obwohl …
Sie hat ein Ende. Ich denke das kann man als positiv werten.
Zeichnerisch verhält es sich ganz ähnlich. Mike Kazalehs Stil nutzt sich so langsam ab und entwickelt sich kein Stück weiter und Rex Lindsey ist austauschbar, wie immer. Bei diesem Stil ist es eigentlich egal, welcher Name darunter steht. Auseinanderhalten kann man, respektive ich, sie sowieso nicht.

Oh, ich habe noch etwas Positives gefunden. Es lies sich zügig und flüssig lesen. Okay, das wären dann zwei Sachen und die redaktionelle Betreuung ist auch noch in Ordnung. Damit hört es aber auch schon wieder auf …

Bart Simpson Nr. 98 [November 2016]

Autor: James W. Bates, Dean Rankine, Tony Digerolamo
Zeichner: Nina Matsumoto, Dean Rankine, Make Kazaleh
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics Presents Bart Simpson 98
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Bart hat zu Hause nur noch Reste von verschiedenen Brettspielen und irgendwie macht das Spiel, was er sich mit Milhouse aus diesen resten ausgedacht hat, keinen Spaß. Es muss unbedingt Geld her und da kommt der Wettbewerb von Channel 6 gerade recht …
Milhouse und seine Radioactive Man-Actionfigur. Sie sind wie Freunde. Kameraden. Und dennoch können sie sich nicht wirklich riechen …
Die bösen, bösen Videospiele. Sie sind schuld an der Verrohung unserer Kinder. Das muss auch Marge aus einer Fernsehsendung erfahren. Als Konsequenz darf Bart ab sofort keine Videospiele mehr spielen. Dem gefällt dies naturgemäß überhaupt nicht und so macht er sich auf den Weg eine „Ersatzdroge“ zu finden …

Die Geschichten, so muss ich sagen, hauen mich jetzt wirklich nicht vom Hocker. Aber sie sind in teilen besser, als die Storys die Hauptserie. Auch wenn man sich erneut diverser Vorlagen, vor allem aus dem Film- und Videospielbereich bedient, aber auch auf die eigene Simpsons-TV Serie wird hin und wieder Bezug genommen.
Bei den Zeichnungen ist es ähnlich wie beim Simpsons Comics-Heft. Bis auf Dean Rankine, der schon recht überzogen und witzig zeichnet, gibt es sehr wenig Abwechslung. In der dritten Geschichte ist mal wieder Mike Kazaleh der Künstler und auch die erste Geschichte zeigt nicht die beste Arbeit von Nina Matsumoto, die hier zu durchschnittlich wirkt.

Nicht toll, aber doch ganz okay. Mit diesen wenigen Worten ist so gut wie alles zu diesem Heft zusammenfassend gesagt.

Simpsons Winter Wirbel Nr. 10 [Dezember 2016]

Autor: Max Davison, Ian Boothby, Chris Yambar, Dean Rankine
Zeichner: Jacob Chabot, Make Kazaleh, James Lloyd, Phil Ortiz, Dean Rankine
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: The Simpsons Winter Wingding 10
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,50 Euro

Flanders hat sämtliche Angestellte des Springfielder Atomkraftwerks als Geiseln, um sie zu Kirchenspenden zu überreden. Doch Homer will dem nicht tatenlos zusehen …
Chief Wiggum braucht dringend Homers Hilfe. Dadurch, dass ganz Springfield zugeschneit ist, und er mit seinem Streifenwagen ebenfalls festsitzt, muss Homer als Mr. Schneepflug den Polizeichef von einem Verbrechen zum nächsten chauffieren …
Kang und Kodos werden auf die Erde geschickt, um die Menschheit zu beobachten und zu bewerten. Was die beiden Aliens jedoch nicht wissen, ist das gerade ein Film in Springfield gedreht wird, an dem so gut wie alle Einwohner beteiligt sind …
Die Simpsons wollen Campen fahren. Doch leider spielt das Wetter nicht so recht mit und plötzlich findet sich die Familie im schlimmsten Schneegestöber wieder. Nun müssen sie irgendwie überleben …

Diese Ausgabe stellt die letzte Ausgabe der Winter Wirbel-Reihe dar. Doch nicht weil Panini nichts mehr davon veröffentlichen will, sondern weil Bongo bisher keine weiteren Ausgaben veröffentlicht hat. Daher kann man durchaus davon ausgehen, dass diese Reihe ebenso eingestellt wurde, wie es schon beim Super Spektakel und der Sommer Sause der Fall war.
Besser werden die Geschichten dadurch aber leider auch nicht. Es bleibt ermüdend sich durch diese teils arg konstruierten Handlungen zu kämpfen und so richtiger Spaß will dabei einfach nicht aufkommen.
Wer jetzt aber denkt, dass das Artwork der verschiedenen Zeichner wenigstens eine Entschädigung darstellt, den muss ich enttäuschen. Schon am oben aufgezählten Line-Up sieht man die üblichen Verdächtigen und deshalb gibt es auch nichts Außergewöhnliches zu sehen. Wieder einmal.

Ende, Finito, Schluss, Aus, Vorbei. Zumindest für diese Heftreihe und das Jahr 2016. Ab nächsten Freitag gibt es dann die 2017er Jahrgänge und ich nähere mich der nächsten Finalausgabe mit Bart Simpson Nr. 100. Doch bis dahin vergeht noch ein klein wenig Zeit. Diese Ausgabe jedoch wird sie nicht überbrücken können und ich zweifele stark daran, dass ich sie mir noch einmal zur Hand nehme und lesen werde.

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