Bongo Comics des Monats … Oktober 2016 [Panini, Oktober 2016]

… Oktober

Eigentlich sollte dieses Review schon letzte Woche erscheinen, aber irgendwas ist mit der Planung schiefgelaufen, sodass es auf heute verschoben wurde. Das heutige Review zum Monat Oktober liefert neben der regulären Simpsons Comics-Heftausgabe auch das jährlich erscheinende Halloween-Sonderheft. Und so nähere ich mich mit großen Schritten dem Ende des Jahres 2016 …

Simpsons Comics Nr. 231 [Oktober 2016]

Autor: James W. Bates, Shane Houghton, Dean Rankine
Zeichner: Rex Lindsey, Phil Ortiz, Dean Rankine
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt:
Simpsons Comics 228
Verlag:
Panini Comics
Preis: 3,20 Euro

Was die Menschen nicht so alles wegwerfen. Da kommt doch tatsächlich eines Tages Ralph mit einem fast nagelneuen funkferngesteuerten Auto in die Schule und behauptet, dass sein Vater es im Müll gefunden hat. Natürlich machen sich Bart und sein Freund Milhouse sofort auf den Weg, um ihrerseits ihr Glück zu versuchen …
Durch Zufall erfährt Homer, dass es bei Krusty Burger eine geheime Speisekarte gibt. Doch leider weiß er nur von einem einzigen Gericht und keiner will ihm verraten, was noch alles auf dieser Karte steht. Also hat er keine Wahl und muss sich so allerlei Tricks ausdenken, um an diese Infos kommen …

Neben einer zweiseitigen Itchy & Scratchy Kurzgeschichte, die ganz typisch und dennoch recht unspektakulär ist, bilden die zwei oben zusammengefassten Geschichten den Hauptkern dieses Heftes. Doch eines kann ich schon vorwegsagen. Mehr als den reinen Unterhaltungswert haben diese beiden Storys nicht zu bieten. Es ist zwar ganz witzig, was die Jungs so alles im Müll finden und dann die Dinge zu entdecken, die in früheren Folgen bereits Verwendung fanden, aber das alleine reicht für eine gute Geschichte leider nicht aus.
Ähnlich verhält es sich mit den Zeichnungen. In beiden Fällen sind die Zeichnungen zwar, wie immer grundsolide und nicht schlecht, aber auch wie zu oft austauschbar und eintönig.

Mehr als Kurzweil bleibt nicht und so fällt diese Ausgabe wieder etwas schlechter aus, als die vorangegangenen. Wobei ich auch zugeben muss, dass bei so dermaßen geballter Simpsons-Power in den letzten Wochen schon eine gewisse Ermüdung festzustellen ist.

Simpsons Comics Sonderheft: Bart Simpsons Horrorshow Nr. 20 [Oktober 2016]

Autor: Arie Kaplan, Ian Boothby, Batton Lash
Zeichner: Ryan Rivette, James Lloyd, Bill Galvan
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt:
Treehouse of Horror 21
Verlag:
Panini Comics
Preis: 3,50 Euro

Eines Nachts kommt Apu in den Besitz eines geheimnisvollen Paketes, welches mehrere Gremlins beinhaltet. Wie auch in dem ihm bekannten Film gibt es gewisse Verhaltensregeln, die aber, wie ebenfalls im gleichnamigen Film, alle nicht eingehalten werden. Und so nimmt das Unglück seinen Lauf …
Auf einmal ist halb Springfield leer und viele Bürger sind auf geheimnisvolle Weise gen Himmel verschwunden. Dass aber auch Ned auf der Erde zurückbleibt und nicht, wie seine Söhne, hinauf durften macht den Linkshänder ganz schön verrückt. Doch auf einmal erkennt er die Wahrheit. Alle Linkshänder sind zurückgeblieben. Aber warum …?
Mr. Burns regiert die Stadt Springopolis, in der zwei Schichten der Gesellschaft, strickt voneinander getrennt leben. Die Arbeiter, welche die Stadt am Laufen halten, und die betuchteren, die das Leben in vollen Zügen auskosten. Wäre da nicht Marge, die diesem System entgegenzuwirken versucht. Aber Burns hat seine eigenen Methoden, dem Einhalt zu gebieten …

Ja, ne. So richtig ist das alles nichts. Die Geschichten haben teils gute Ansätze und zu anderen Teilen sind es laue Aufgüsse von wirklich guten Klassikern, denen es hier aber ganz gehörig an einer adäquaten Umsetzung mangelt.
Hinzu kommen die 08/15-Zeichnungen der allseits bekannten Bongo-Comic-Künstler und fertig ist eine ebenso mäßige 08/15-Ausgabe eines jährlichen Heftes, dass in dieser Aufmachung eigentlich keiner mehr wirklich braucht.

Ich vermisse die Zeiten, in denen die Horror-Specials noch wirklich etwas Besonderes waren. Außergewöhnliche Autoren und imposante Zeichner. Kein Einheitsbrei sondern Experimente, die auf den ersten Blick zwar ungewohnt, aber dennoch sehr erfrischend waren. Doch diese Zeiten sind vorbei. Zeiten in den Comicgrößen, Musikerlegenden und andere Künstler sich an den Simpsons austoben durften. Willkommen in der Mittelmäßigkeit!

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