Bongo Comics des Monats … Januar/Februar 2015 [Panini, Januar/Februar 2015]

… Januar/Februar

Ja, auch heute bin ich wieder etwas später. Aber dafür gibt es auch einen Grund, den ich hier und heute noch nicht nennen möchte. Wer mir auf Facebook folgt, der wird es bereits wissen, alle anderen werden es frühestens beim Jahresrückblick für 2017 erfahren. Oder auch nicht. Egal, jetzt gibt es erst einmal die Bongos für die Monate Januar und Februar 2015 …

Simpsons Comics Nr. 216 [Januar 2015]

Autor: Ian Boothby
Zeichner: Phil Ortiz
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 213
Verlag: Panini Comics
Preis: 2,99 Euro

Homer hat 60.000 Dollar schulden aus seiner Collegezeit, in der ein sein Studium für Atomphysik nachgeholt hat. Nun taucht Rex Banner auf, um das Geld einzutreiben, das Homer natürlich nicht hat. Jetzt hat er nur noch die Chance, bei den Flanders unterzukommen …

Und schon wieder Ian Boothby und erneut macht diese Geschichte nicht wirklich Spaß. Die Handlung ist flach und wenig komisch, viel zu vorhersehbar und alles in allem macht sie einfach keine Freude. Auch die Anspielungen die Boothby versteckt sind wenig unterhaltsam.
Gleiches kann man auch über die Zeichnungen von Phil Ortiz sagen, die zwar optisch in Ordnung sind, aber schon wieder einen eigenständigen Stil vermissen lassen.

Somit bleibt am Schluss wieder einmal ein durchschnittliches Heft ohne Besonderheiten und mit mäßigem Unterhaltungswert. Wenn ich ehrlich bin, finde ich Ian Boothby langsam ermüdend. Mal schauen, wie es weitergeht.

Simpsons Comics Nr. 217 [Februar 2015]

Autor: James W. Bates
Zeichner: Nina Matsumoto
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 214
Verlag: Panini Comics
Preis: 2,99 Euro

Die Simpsons gehen gemeinsam auf die zweimonatliche Bi-Mon-Sci-Fi-Con, eine Nerdmesse rund um die Themen Comics, Filme, Serien und Videospiele. Während Bart und Lisa ihren Spaß haben und Marge sich mit Maggie im Kinderparadies tummelt, will Homer eigentlich nur den Weihnachtsaffen finden. Diese Unterfangen jedoch gestaltet sich alles andere als einfach …

Comicmessen, bzw. die inzwischen zu multimedialen Ereignissen ausufernden Nerdmagneten, als Basis für eine Geschichte zu nehmen ist ehrlicherweise keine besonders einfallsreiche Idee. Doch ich muss sagen, dass mir das Ergebnis hier sehr gut gefällt. James W. Bates schafft es, aus einer eigentlich recht simplen Idee, eine unterhaltsame Geschichte zu verfassen …
… die dann auch noch von der talentierten Nina Matsumoto wunderbar in Szene gesetzt wurde. Zwar hat Ninas Artwork den typischen Simpsons-Stil und somit auch einen hohen Wiedererkennungswert, kann aber dennoch mit einem gewissen eigenen Stil aufwarten. Gerade Bart mit Wolverine-(Sorry, Marderine-)Klauen sieht einfach nur genial aus.

Eigentlich nichts Besonderes und dennoch wunderschön und unterhaltsam. So sollte ein Simpsons-Heft für mich sein. Mit der richtigen Dosis an Spannung, Humor und Anspielungen ist diese Ausgabe innerhalb dieses Reviews mein Highlight. Auch wenn ich mit dieser Aussage meiner Wertung vorweggreife.

Bart Simpson Nr. 87 [Februar 2015]

Autor: Ian Boothby, John Zakour, Dean Rankine
Zeichner: James Lloyd, Rex Lindsey, Dean Rankine
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics Presents Bart Simpson 87
Verlag: Panini Comics
Preis: 2,99 Euro

Professor Frink hat einen neuen Roboter entworfen und gerade als er dabei ist Lisas Gedankenmuster auf diesen zu übertragen kommt Bart dazwischen. Und schon bricht das Chaos los …
Und dann wäre da noch die Tatsachen, dass Milhouse durch eine Erbschaft plötzlich reich und Besitzer eines Süßigkeitenladens ist, auch wen dieser streng genommen seinem Vater gehört. Dumm nur, dass er jetzt auch beliebter als sein bester Freund Bart ist …
Wie es dagegen Tingeltangel-Bon bei seiner Fluch ergeht, zeigt die letzte Geschichte …

Drei Geschichten, die nicht nur kurz, sondern auch ziemlich langweilig sind. Egal ob Ian Boothby (schon wieder), John Zakour oder Dean Rankine, so richtig überzeugen, kann mich keine der Geschichten. Teils gute Ideen verlieren sich in sinnlosen Plattitüden und Klischees.
Wie auch bei den Zeichnungen, die bis auf Ausnahme von Dean Rankine, bleibt alles nur durchschnittlich und oberflächlich. Wie billig produzierte Massenware aus Fernost. Lieblos und schnelllebig.

Eigentlich liegen mir die kürzeren Geschichten mehr, da hier meist mit mehr Elan und Freude gearbeitet wird und die eigentliche Essenz spürbarer ist. Nicht so in dieser Ausgabe. Leider …

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