WHOA! Comics Nr. 9 [Plem Plem Productions, Dezember 2016]

Bevor ich nächste Woche zu einem WHOA!-Klassiker schlechthin komme, gibt es heute erst einmal die aktuellste WHOA!-Ausgabe, welche bereits die Neunte und die Fünfte seit dem Reboot ist. Immerhin ganze vier Ausgaben gab es dadurch auch im Jahr 2016. Das ursprünglich gesetzte Ziel haben die Jungs also erreich. Warum sollte man dies nicht feiern. Und das macht Plem Plem mit diesem Heft auch ein bisschen …

WHOA! Comics Nr. 9

Autor: Andreas Butzbach, Daniel Glutz, Kristina Gehrmann, Metal Snail, Nic Klein
Zeichner: Andreas Butzbach, Denis Klook, Kristina Gehrmann, Metal Snail, Nic Klein
Format: Heft
Umfang: 32 Seiten
Verlag: Plem Plem Productions
Preis: 4,90 Euro

Ein einsamer Fremder mit Hut und ohne Hose, mitten in der Wüste…
Ein dämonischer Praktikant als Anwärter auf einen Ausbildungsplatz …
Ein Alien inmitten von Zombie-Aliens …
Ein Hase der gegen sein Gewissen agiert …
Zwei Hunde die einer etwas anderen Ess-Kultur fröhnen …
Ein Hahn mit Geiz und schlechtem Gewissen …
… und das tragische Schicksal eines Tauchers, von dem keiner weiß.

Das alles steckt in dieser aktuellen Ausgabe der WHOA! Comics und wieder ist ein bunter Reigen an Künstlern angetreten. Neben dem bereits in der letzten Ausgabe enthaltenen Andreas Butzbach, sind diesmal eine Reihe neuer Künstler vertreten. Außerdem gibt es mit Kristina Gehrmanns „Generation Praktikum“ zum ersten Mal eine Fortsetzungsgeschichte und einen Manga in WHOA!. Und dann wären da noch die One-Pager von Klook & Glutz, die sich aberwitzigen Situationen des Alltags annehmen, und sie in eine antropomorphe Tierwelt verlagern. Ganz zu Schweigen von einem Top-Künstler, der bereits bei den großen US-Verlagen Spuren hinterlassen hat und derzeit seine aktuelle Serie „Drifter“, die in den Staaten bei Image und auf deutsch bei Cross Cult erscheint, beendet. Nic Klein!
Genauso abwechslungsreich wie die Ausgabe inhaltlich ist, ist sie es auch optisch. Am hervorstechendsten sind jedoch die Beiträge von Andreas Butzbach und Christina Gehrmann für mich, da sie beide einen jeweils sehr eigenständigen Stil aufweisen, der so bisher nicht in WHOA! Zu sehen war, wenn man von Butzbachs Beitrag aus WHOA! einmal absieht. Das wiederum bedeutet allerdings nicht, dass die anderen Beiträge schlechter wären, jedoch hinterlassen sie bei mir einen weniger starken Eindruck, als die beiden genannten.

Wie ich bereits zur letzten Ausgabe erwähnte, steigert sich WHOA! weiterhin mit jedem neuen Heft. Es ist schon erstaunlich, wie viel Potenzial hier noch drin steckt und wie gut und stark diese Anthologiereihe noch wachsen kann. Ich für meinen Teil freu mich schon sehr auf die Jubelnummer 10 und die darin enthaltenen Fortsetzungen sowie das sicherlich tolle Material, an dem derzeit noch gearbeitet wird.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2016-2017 Plem Plem Productions

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