Deadpool Nr. 14 [Panini, März 2013]

Dominik_AVAMit der Deadpool Heftserie wollte ich damals im Januar 2011 den Einstieg in das Marvel Superhelden Universum starten. Als Neuling in diesem Bereich habe ich mir einen Helden auserkoren und mich für Deadpool entschieden. Heft 1 bis 5 habe ich mir gekauft, dann habe ich irgendwie damit aufgehört und mir vor Kurzem erst die Hefte 14 – 17 ergattern können.
Ich weiß auch ehrlich gesagt immer noch nicht so richtig, ob Deadpool jetzt cool für mich ist oder nicht. Ich finde ihn einerseits gut, andererseits auch einfach abgedreht und irgendwie kann ich mich nicht immer mit Deadpool anfreunden. Ich weiß einfach nicht so recht, ob Deadpool der richtige Held für mich ist, aktuell versuche ich mich ja an den Avengers und an Iron Man.
Ich versuche nun, mir dennoch nach und nach die Hefte der damaligen Serie zu kaufen, wobei nicht alle Hefte mehr verfügbar sind in ausgewählten Comic Geschäften und man durchaus ein wenig Geduld aufbringen sollte.

Deadpool Nr. 14

Auf der ersten Seite gibt es einleitende Sätze von Deadpool. Mit dieser Einleitung ist es sehr einfach, die Geschichte zu verfolgen.
Das Heft enthält Evil Deadpool Teil 3, Teil 4 und das Finale. Teil 1 und Teil 2 habe ich bisher noch nicht gelesen. Aufgrund der einleitenden Sätze ist dies jedoch wahrlich kein Umstand.
Evil Deadpool hat mir an sich auch ganz gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, gut gemacht, hat Ironie und die gewisse Würze. Captain America hat Deadpool im Blick. Was mag Deadpool als nächstes anstellen? Wer zur Hölle ist Evil Deadpool, gibt es ihn überhaupt? Wer wird die Konsequenzen tragen, wenn einer von den beiden wieder Blödsinn macht? Um Evil Deadpool näherzukommen, entführt Deadpool ein unschuldiges Kind in einem Taxi, doch Evil Deadpool entführt ebenfalls auf Befehl eines mysteriösen Auftraggebers zwei unschuldige junge Menschen. Natürlich kommt es zum Chaos. Die Polizei, Captain America und Interpol mischen sich ein. Wer sorgt hier eigentlich für die Sicherheit der Bürger? Bis hierin ist alles in bester Ordnung, die Story, die Zeichnungen und die Farbgebung gefallen mir gut.
Sehr schade ist jedoch meiner Meinung, dass die Story sehr abgehackt endet. Natürlich kommt es zu einem actiongeladenen Showdown, doch so schnell der auch vorbei ist, endet auch die Geschichte.
Nicht nur das, der Leser wird auch noch verwirrend mit einer Seite zurückgelassen, welche es für mich schwierig macht einzuordnen. Das hat für mich zur Folge, dass dieses Ende der Geschichte sehr unbefriedigend ist. Vielleicht muss man auch erst die nächsten (oder vorherigen) Ausgaben gelesen haben, um das Ende richtig zu verstehen.
Bis auf dieses merkwürdige Ende haben mir aber Teil 3 und 4 sowie das Finale in diesem Heft gut gefallen.

Captain America sorgt für Recht und Ordnung ...

Captain America sorgt für Recht und Ordnung …

Die nächste Geschichte in diesem Heft präsentiert Deadpool als Musical.
Nun, für mich nichts Halbes und nichts Ganzes. Von Szene zu Szene dümpelt jede Zeichnung nahtlos aneinandergereiht. Ehe man sich versieht, ist das Deadpool Musical auch schon wieder vorbei.
Textlich auch nicht sonderlich lustig, wie vielleicht erwünscht.

Anbei folgender Auszug:

Heh …
Gibs mir Spidey …
… noch einmal*

* Jetzt nehmt den alten Britney Spears-Hit Baby, One More Time. Oh, Mikey Mikey.

Hmmm also ich weiß nicht.

Die letzte Geschichte hat mir dann schon wieder besser gefallen.
In „Immer der Coolste“ zeigt Deadpool ein paar jungen Teenies Kampfsportübungen. Leider finden die Kiddies Kampfsport nicht so cool wie Roboter.
Roboter sind scheinbar viel cooler.
Kurzerhand kommt Deadpool auf eine absurde Idee und entführt Jet Falchion. Dieser Roboter wird mit Abstand der coolste sein, den die Teenies je zu Gesicht bekommen werden.
Es dauert nicht lange, dann wird Deadpool auch schon als Terrorist verdächtigt. Die US-Army ist schnell am Start und Deadpool kommt nicht drum herum, die geballte Kampfkraft des Jet Falchion zu demonstrieren. Dabei gestaltet sich die Steuerung dieses Roboters durchaus schwierig.
Kurz und knapp eine unterhaltsame vorhersehbare Geschichte.

Es gibt Ärger ...

Es gibt Ärger …

Die Zeichnungen und die Farbgebung hingegen haben mir durchgehend gefallen. Deutlich, klar definiert und kräftige Farben. Selbst in den dunklen Ecken der Geschichten wirkt die Farbe kräftig.
Typischer amerikanischer Mainstream lässt grüßen.

Auf den letzten Seiten findet der Leser einen kurzen Hinweis, dass diese und folgende Ausgaben deutlich mehr Seiten aufweisen als die bisherigen (Ausgabe 13 – 68 Seiten, Ausgabe 14 – 100 Seiten) und eine kurze Info zu dem mysteriösen Auftraggeber von Evil Deadpool.
Neben Eigenwerbung gibt es in Tach Post noch Leserbriefe und Meinungen der Leser kommentiert von der Redaktion.

Und Action ...

Und Action …

Wie gesagt, ich finde dieses Heft nicht schlecht und auch nicht supergenial, aber es hat mich gut unterhalten.
Wäre das Ende der Evil Deadpool Story nicht so merkwürdig, wäre die Welt bestens in Ordnung.
Mit Deadpool als Musical kann ich leider nicht wirklich etwas anfangen, jedoch könnte das bei anderen Lesern schon wieder ganz anders aussehen.
Die letzte Geschichte geht in Ordnung, der Roboter Jet Falchion erinnert mich irgendwie an die japanische Anime Serie Mobile Suit Gundam.

Copyright by Marvel/ Panini Comics

Dieses Heft ist in jedem gut sortierten Comicfachgeschäft erhältlich.

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Ein Kommentar zu “Deadpool Nr. 14 [Panini, März 2013]

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