Spider-Man & The Avengers (37) [Avengers Nr. 19 & 20]

Heute gibt es, wie angekündigt, die ersten beiden Tie In-Heftausgaben, in Form der Avenegers-Hefte 19 und 20. Diese sind während der ersten Hälfte von „Original Sin“ angesiedelt und beleuchten die Hintergründe ein den Reihen der „Avengers“ und „New Avengers“ etwas genauer …

Spider-Man Avengers

Avengers Nr. 19 [Febuar 2015]

Autor: Jonathan Hickman
Zeichner: Leinil Francis Yu
Format: Heft
Umfang: 60 Seiten
Inhalt: Avengers (2013) 29-30
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Nachdem der Beobachter ermordet wurde, tauchen auch bei Steve Rogers, alias Captain America, längst verschüttet geglaubte Erinnerungen wieder auf. In diesen Erinnerungen erkennt Steve einen Verrat seiner eigenen Freunde und Heldenkollegen, den Illuminati, an seiner Person. Als Captain America daraufhin Tony mit den Avengers zur Rede stellt, taucht plötzlich „Der Stein der Zeit“ wieder auf und reißt die Avengers fast 50 Jahre in die Zukunft. Doch dies ist erst der Anfang …

Ich muss zugeben, dass mich Jonathan Hickman nach längerer Zeit wieder in seinen Bann gezogen hat. Die letzten Stories waren mir zu verschachtelt und zu wirr, als dass richtige Freude daran hätte aufkommen können. Doch dieses Mal entwickelt sich bisher alles ganz spannend und ich hoffe, dass es auch dabei bleibt. Die erneute Einbindung der von Bendis und McNiven kreierten geheimen Gruppe (damals in US-New Avengers #7) eingeführten Illuminati in das Marvel Universum wirkt im ersten Moment nur wie ein weiterer Versuch ein monumentales Epos zu schaffen, welches ohne solche umfassenden Figuren nur halb soviel Substanz hätte. Sprich, ich war eigentlich erst enttäuscht, dass man es ma wieder mit der geheimen Heldenorganisation versucht. Doch schnell zeigte sich, dass meine Befürchtungen umsonst waren. Denn diesmal hat es wirklich Auswirkungen, die weit länger anhalten sollten. Zumindest wenn man diese Zeitreise-Handlung als Zeitstrahl sieht.
Mit Leinil Francis Yu hat Hickman erneut einen Veteranen an seiner Seite, der mit seinem detailreichen und leicht kantigen Stil sehr gut passt. Das erste Mal fiel er mir Ende der 90er Jahre durch seine Arbeiten an Wolverine auf, und seitdem hat sich sein Stil merklich weiterentwickelt. Sehr zum Positiven, wie ich finde. Dennoch stört mich an seinen Zeichnungen, dass seine Figuren immer grimmig dreinschauen. Irgendwie schafft er es nicht freundliche Gesichter zu zeichnen. Und wenn er es doch einmal versucht, wirkt es künstlich und bizarr.

Die ersten beiden Kapitel dieses Tie Ins gefallen mir noch sehr gut. Ich hoffe, dass sich daran erst einmal nichts ändert und die Geschichte spannend weitergeht, wenn ab der nächsten Ausgabe die New Avengers dazustoßen und sich mit der adjektivlosen Avengers-Serie das Heft teilen.

Avengers Nr. 20 [März 2015]

Autor: Jonathan Hickman
Zeichner: Leinil Francis Yu, Rags Morales
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Avengers (2013) 31, New Avengers (2013) 16
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Der erste Aufenthalt der Avengers, 50 Jahre in der Zukunft, nach dem Verrat an Captain America, währt nicht lange. Schnell geht es weiter fast 500 Jahre in die Zukunft nur um dort auf weitere Probleme zu stoße, derer es einer Lösung bedarf …
Doch auch die verbliebenen Illuminaten um Black Panther und Namor, sind nicht tatenlos. Nach den Ereignissen um die Builder und die Inkursion ihrer Welt beobachten sie ähnliche Ereignisse in den verschiedensten Paralleluniversen, nur um eine Lösung zu finden. Denn offenbar gibt es Welten, die den Buildern entkommen konnten, auf eine gänzlich andere Art, als es die Helden der Erde taten …

Der Handlungsbogen um den Verrat ist weiterhin spannend und gefällt mir ehr gut, sodass ich das nächste Kapitel kaum erwarten kann. Vermutlich liegt es aber unter anderem auch daran, dass ich Zeitreisegeschichten zugetan bin. Die zweite Hefthälfte, die den New Avengers gewidmet ist, kann dafür nicht so punkten, weil es wieder dieses unnötig verschachtelte mitbringt, dem ich nur schwer folgen kann. Das bedeutet jetzt nicht, dass mir die Geschichte zu hoch oder kompliziert ist, es ist einfach so, dass kaum Faszination aufkommt, weswegen es mir schwer fällt, die Handlung und deren Verlauf wahrzunehmen. Es zündet einfach nicht, um es kurz zu sagen.
Das können auch die Zeichnungen von Rags Morales nicht wettmachen, der hier irgendwie unbeholfen wirkt. Seine Arbeit an Superman (eigentlich US-Action Comics) gefiel mir da weitaus besser, als das, was er hier abliefert. Wobei es hier speziell Gestik und Mimik der Figuren sind, die mir persönlich sauer aufstoßen, während die Actionsequenzen durchaus ansehnlich aussehen.

Naja, Fünfzig/Fünfzig ist immerhin noch eine akzeptable Quote, wobei es sich mir nur schwerlich erschließt, weshalb diese New Avengers-Ausgabe hier ihren Abdruck findet. Zum einen hat sie bisher nicht wirklich etwas mit dem aktuellen Arc zu tun, und zum anderen erschien sie auch fast ein halbes Jahr zuvor und hat auch keine Anzeichen darauf, als eine Art Prolog zu dienen. Vielleicht ergibt sich das ja auch in einer der nächsten Ausgaben.

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