Mueli77s persönlicher Jahresrückblick 2016 (2)

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Leider bin ich heute um einiges später, aber wie gestern versprochen folgt heute der zweite Teil meines Jahresrückblicks, auf ein sehr trauriges und düsteres Jahr 2016. Aber es gab auch schöne Momente, die ich nicht verschweigen möchte. Das zweite Halbjahr hatte auch seine Tücken und Freuden, und diesen möchte ich mich nun widmen …

Juli

  • Im Juli habe ich viel erlebt. Vor allem viel Schönes und besonders viel davon mit meinen Kindern. Das liegt zum einen an der Ferien- und Urlaubszeit, aber auch daran, dass es mir emotional inzwischen recht gut geht. So bin ich mit meinen Kindern unter anderem nach Sonneberg in das Spieleugmuseum gefahren, nach Oberhof an die Skischanze, nach Eisenach auf die Wartburg und in das Automobilmuseum. Außerdem waren wir noch im Tirica-Park. Alles in allem recht viel, für zwei Wochen, aber dennoch eine sehr schöne Zeit. Aber auch zu Hause hatten wir Spaß. Unter anderem dank Pokémon GO, das uns regelmäßig nach draußen in die Natur trieb, um gemeinsam die kleinen Pocket Monster zu fangen. Und so kam es, dass wir jeden Abend einen kleinen, oder auch größeren Spaziergang unternahmen. Aber es gab noch mehr Schönes im Juni für uns. Tolle Filme und Serien zum Beispiel. Zoomania auf DVD oder die spektakuläre erste Staffel von Stranger Things auf Netflix. Und auch für den Blog bedeutete es eine gute Zeit. Mit den Gratis Comic Tag Reviews gab es täglich mindestens 2 neue Artikel, und dank des Splitter Verlags und eines ganz tollen Mitarbeiters dort, konnte ich euch auch über den Juli hinaus ein paar sehr schöne Reviews präsentieren, deren Anfang aber in den Gratis Comic Tag-Reviews nahm. Und es gab auch einiges an Ärger, vor allem mit der Post. So habe ich zum Beispiel von Panini das Rezensionsexemplar zum „Jessica Jones Megaband“ Nr. 1 erhalten, die diesen aber richtig schön kräftig in den Briefkasten gestopft hatten, sodass er einen heftigen Schaden am Cover und Buchrücken davontrug.

  • Der Juli war wieder etwas gefüllter. Nicht ganz so schlimm wie manch anderer Monat, aber deswegen kann ich hier trotzdem nicht alle auflisten, sondern widme mich den bekannteren. Den Anfang macht in dieser Auflistung am 2. Juli der amerikanische Filmregisseur Michael Cimino (†77). Auf sein Konto gehen unter anderem Klassiker wie „Die Letzten beißen die Hunde“ und „Die durch die Hölle gehen“. Zwei Tage später, am 4. Juli, verstarb der iranische Regisseur Abbas Kiarostami (†76) der mit Filmen wie „Quer durch den Olivenhain“ und „Der Wind wird uns tragen“ den iranischen Film prägte, wie kaum ein anderer. Nach weiteren vier Tagen, am 8. Juli, starb der unter anderem als „Engel er Barmherzigkeit“ und „Vater Teresa“ bekannte pakistanische Aktivist und Wohltäter Abdul Sattar Edhi (†88). Nur einen Tag später, am 9. Juli, starb der deutsche Comicautor Lothar Dräger (†89), der zusammen mit der Grafikerin Lona Rietschel die Abrafaxe (Abrax, Brabrax und Califax) für die beliebte ostdeutsche Comicserie „Mosaik“ erfand. Nach nur weiteren drei Tagen, am 12. Juli, verstarb überraschend die deutsche TV-Moderatorin Miriam Pielhau (†41). Am 19. Juli starb dann der US-Regisseur Garry Marshall (†81), dessen bekanntestes Werk der Film „Pretty Woman“ ist. Das Schlusslicht markiert der US-Comiczeichner Jack Davis (†91), der am 27. Juli den Zeichenstift für immer ablegte und dessen Arbeiten, für das MAD-Magazine für immer unvergessen bleiben.

  • Wie bereits erwähnt sorgten die Gratis Comic Tag-Reviews für reichlich Material und auch sonst habe ich die freie Zeit, die ich am Abend hatte, für den Blog genutzt, viel gelesen und niedergeschrieben. Mein Lieblingsartikel ist aber der bereist erwähnte „Jessica Jones – Alias“ Megaband Nr. 1, weil mich die Story und die Zeichnungen einfach nur begeistert haben.

  • Die Nachrichten im Juli waren vor allem durch den Terror bestimmt. In Nizza furh ein Lastwagen in eine Menschenmenge und tötete 84 Menschen. In Saudi Arabien gab e seinen Selbstmordanschlag auf die Prophetenmoschee in Medina, in Nigeria wüteten die Boko Haram und in Syrien war es ein Anschlag vor einer Bäckerei im Kurdenviertel. Hinzu kam der Putschversuch in der Türkei, der letztendlich Erdogans Machtposition weiter stärkte. Durch diese Meldungen gerieten die Rettungsarbeiten von über 4000 Bootsflüchtlingen der italienischen Küstenwache im Mittelmeer fast schon in den Hintergrund. Auch der Sieg Portugals bei der Anfang Juli beendeten Europameisterschaft waren dadurch eher unwichtig geworden.

August

  • Der August war für mich von viel Stress geprägt. Neben der Schuleinführung meines Sohnes, bei der ich nach über 8 Monaten zum ersten Mal wieder meiner Ex persönlich gegenüberstand, und das auch nur für einen kurzen Satz, gab es auch noch den Wechsel von der Grundschule in die Regelschule für meine Tochter. Auf Arbeit war auch viel zu erledigen und dennoch hatte ich erstaunlich viel Kraft in diesem Monat. Und das, obwohl sich die Entdeckung des Fremdgehens meiner jetzigen Ex-Partnerin zum ersten Mal jährte. Aber dem entging ich mit meinen Kindern im Freibad und viel gemeinsamer Freizeit. Allerdings gab es auch einiges an Ärger. Bedingt durch Rezensionsexemplare und andere Bestellungen, hatte ich sehr viele Probleme mit fast allen Paketdienstleistern. Naja, oder zumindest den großen Drei, DHL, Hermes und DPD. Das ging von beschädigten Sendungen, über Benachrichtigungskarten im Briefkasten, obwohl ich zu Hause war, oder auch Karten die komplett ausgefüllt, und ich meine hier war wirklich alles angekreuzt, was man ankreuzen konnte, und der eigenmächtigen Umleitung in einen Paketshop, mit dem ich überhaupt nichts anfangen konnte, durch den Zusteller.

  • Keine Postprobleme haben die Personen, welche im August gestorben sind, und das waren auch wieder einige. Den Anfang machte am 2. August der amerikanische Schauspieler David Huddleston (†87), dessen bekannteste Rolle im Film „The Big Lebowski“ zu finden ist. Elf Tage später, am 13. August, verstarb der britische Schauspieler Kenny Baker (†81) der in seiner Rolle als R2D2 aus den ersten 6 Star Wars-Filmen unvergessen bleibt. Nach weiteren vier Tagen musste der kanadische Regisseur Arthur Miller (†92), der unter anderem bei „Love Story“ Regie führte, diese Welt verlassen. Am 19. August starb dann der amerikanische Musikmanager Lou Perlman (†62), dem wir Bands wie die Backstreet Boys oder NSYNC verdanken. Drei tage später, am 22. August verstarb der Jazzmusiker Jean-Baptiste Frédéric Isidor Thielemans (†94), alias Toots Thielemans, der als Meister der Mundharmonika mit Größen wie Benny Goodman und Ella Fitzgerald auf der Bühne stand. Nach weiteren 2 Tagen, am 24. August, starb der große deutsche Politiker und ehemalige Bundespräsident Walter Scheel (†97), dem wir auch den Hit „Hoch auf dem gelben Wagen“ verdanken. Ein weiterer Schauspieler verstarb am 28. August. Gene Wilder (†83), der mit bürgerlichem Namen Jerome Silberman hieß, verkörperte unter anderem Willy Wonka in dem Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“.

  • Auf dem Blog tat sich dank der Unterstützung des Splitter Verlages einiges. Durch das Gratis Comic Tag-Review zu „Fight Club 2“, versuchte ich den ersten Band zu rezensieren, was danke eines sehr netten Mitarbeiters auch recht schnell möglich war. Bei Splitter war man erfreut, wie ich von dem Band übrigens auch, sodass bereits zum Ende des Monats der zweite Band folgte. Diese beiden Reviews stellen auch gleichzeitig meine Highlights im August dar.

  • Weltweit gab es weiterhin Terrormeldungen über Anschläge, allen voran aus der Türkei, Syrien und Afghanistan. Aber auch Nordkorea sorgte mit einem Langstreckenraketentest für beunruhigende Nachrichten. Durch ein Erdbeben mit der Stärke 6,2 nahe der Stadt Rom, starben in Italien im August mehr als 290 Menschen. Doch es gab auch positive Meldungen, wie die Erfolge der XXXI. Olympischen Sommerspiele in Brasilien, die jedoch von einer ganze Menge an Pannen überschattet wurden.

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September

  • Der September bot erneut viele schöne Tage, die ich vorrangig mit meinen Kindern verbrachte. Eine neue Partnerin ist weiterhin nicht in Sicht und ich beginne, auch mein Leben als alleinerziehender Vater zu genießen. Auch wenn es oft stressig ist, Arzttermine und andere Verpflichtungen die Zeit für mich sehr einschränken, klappt es immer besser und das Wichtigste ist, das es meinen Kindern bei mir sehr gut geht und sie glücklich sind. Außergewöhnliches gab es im September kaum, sodass ich ein wenig durchatmen konnte. Meine wenige Freizeit füllte ich mich lesen, Musik hören, Serien und Filmen schauen, sowie viel Sport. Das führte dazu, dass ich unter mein zuerst gestecktes Ziel von 95 Kilo kam (von ursprünglich 117kg), was mir auch persönlich sehr gut tat. Seit meiner Trennung habe ich konsequent versucht, meine Ernährung leicht zu ändern und mich mehr zu bewegen. Nicht unbedingt, wegen der Trennung, sondern vielmehr, weil ich es für mich wollte. Außerdem entdeckte ich diverse Entspannungsmethoden für mich, die ich in ruhigen Momenten genieße, wie die Meditation.

  • Selbst im September gab es viele, viel zu viele, Meldungen über verstorbene Prominente, wenngleich der Monat noch recht ruhig begann. Am 10. September machte Jutta Limbach (†82) den Anfang. Sie war unter anderem die erste Frau, die das Bundesverfassungsgericht als Präsidentin anführte. Wenige Tage später, am 14. September, verstarb der deutsche Schauspieler Hilmar Thate (†85), der nach der Wende das TV-Publikum als „Der König von St. Pauli“ begeisterte. Schon am 16. September ging die Nachricht um die Welt, dass der amerikanische Schriftsteller Edward Albee (†88), der dreimal mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und für sein Werk „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ gefeiert wurde. Etwas mehr als eine Woche später, am 25. September, starb der wohl erfolgreichste Golfspieler der Geschichte. Der Amerikaner Arnold Palmer (†87) war der erste Superstar des Golfsports und machte die Sportart populär. Ein weiterer deutscher Schauspieler starb noch am gleichen Tag mit Hans Korte (†87), der unter anderem durch TV-Mehrteiler wie „Der große Bellheim“ und „Der König von St. Pauli“ bekannt war. Nur drei Tage später starb der mit einem Friedensnobelpreis ausgezeichnete ehemalige Präsident Israels Schimon Perez (†93), der eigentlich Szymon Perski hieß und zusammen mit Jassir Arafat den Friedensprozess zwischen Israel und Palästina maßgeblich positiv beeinflusste. Der letzte im Monat September war der französische Comiczeichner Ted Benoît (†69), der am 30. September verstarb.

  • Mit sehr vielen Artikeln habe ich im September auch den Blog bedacht, sodass mir eine Wahl sehr schwer fällt. So ziemlich gleichauf sind allerdings Nils Oskamps Werk „Drei Steine“, als auch Tomppas „Der Engel“, welcher mit Ausgabe 5.1 aufwartete. Aber es gab auch ein Fotospecial zu meinen erworbenen drei verschiedenen Ghostbusters Ecto 1-Fahrzeugen.

  • Beunruhigende Nachrichten kamen im September aus der deutschen Politik, als die AfD sich mit 20,8 Prozent als zweitstärkste Kraft hinter der SPD zur Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern etablierte. In Brasilien begannen die Paralympischen Spiele, während sich in Amerika Donald Trump und Hilary Clinton heftige Duelle zur 45. Präsidentschaftswahl lieferten. Unterdessen tötete die USA bei Luftangriffen in Syrien versehentlich mindestens 62 Soldaten der regierungstreuen syrischen Armee. Doch auch Großbritannien sorgte für Schlagzeilen, als die Briten und Nordirland nach einer Volksabstimmung beschlossen Anfang 2017 aus der EU auszutreten. Der Brexit war geschafft.

Oktober

  • Die ersten beiden Wochen im Oktober waren von den Vorbereitungen zu bevorstehenden Vater-Kind-Kur geprägt, die ich Mitte des Jahres beantragt und mit viel Glück auch bewilligt bekam. Das Ziel war die Insel Rügen und dort das kleine Örtchen Wiek, in dem meine Krankenkasse ihre eigene Kureinrichtung hat. Es gab viel zu packen und zu organisieren, bevor es am 16. Oktober mit dem Reisebus von Erfurt aus losging. Immerhin sollte auch der Blog reibungslos weiterlaufen. Und so plante ich viele Beiträge im Voraus und verschob aktuelle Dinge, wie das wöchentliche „Teenage Mutant Ninja Turtles-Episodenreview“ auf die Zeit nach der Kur. Die Fahrt mit dem Reisebus dauerte knapp acht Stunden und war dennoch sehr schön. In Wiek angekommen stand drei Wochen Erholung nicht mehr viel im Weg. Wir bezogen unser Appartement und genossen drei Wochen Strand und größtenteils gutes Wetter. So fanden meine Kinder und auch ich neue Freunde, zu denen auch jetzt noch Kontakt besteht und auch mein Abnehmwunsch wurde weiter verfolgt, was dank eines Fitnessraums und Schwimmbades leicht fiel.

  • Im Oktober waren es wieder mehr als eine Handvoll Menschen, die von uns gingen. Gleich am 2. Oktober starb der britische Dirigent und Violinist Neville Marriner (†92). Er dirigierte unter anderem die Musik zum Oscar-Film „Amadeus“ und die Championsleague-Hymne. Eine Woche später, am 9. Oktober, verstarb der polnische Regisseur Andrzej Wajda (†90), der sogar mit dem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Nur einen Tag später, am 10. Oktober, war es der „XXL-Ostfriese“ Tamme Hanken (†56), der Tiere mit bloßen Händen kurierte. Am 13. Oktober verstarb der mit einem Literaturnobelpreis ausgezeichnete italienische Satiriker und Autor Dario Fo (†90). Kurze Zeit später, am 21. Oktober, war es dann der deutsche Schauspieler Manfred Krug (†79), von dem wir Abschied nehmen mussten. Aber das sollte noch nicht reichen. Denn am 22.Oktober verstarb der britische Comiczeichner Steve Dillon (†54). Mit seinen Zeichnungen war er an dem Comicmeisterwerk „Preacher“ beteiligt und wird immer unvergessen bleiben.

  • Wie bereits erwähnt, habe ich für den Blog vieles vorbereitet, damit ihr auch während meiner Kur neue Artikel lesen konntet. Dafür habe ich die ersten zwei Wochen hart und viel gearbeitet. Zudem begann ich damit Plem Plem Productions ein wöchentliches Review zu widmen, was ich bis zum letzten Freitag durchgehalten habe. Denn da, am 30. Dezember, musste es wegen der Vorbereitungen für diesen zweiteiligen Rückblick ausfallen. Auch gab es mit dem Spaghetti-Kuchen zum ersten Mal ein Rezept auf meinem Blog. Mein persönliches Highlight war und ist jedoch „Blau ist eine warme Farbe“, da es meine Sichtweise doch stark verändert hat.

  • Weltweit sorgte der Terror für täglich neue Horrormeldungen. Egal ob der Islamische Staat, die Boko Haram, die Taliban oder andere Organisationen, es gab immer neue Schreckensmeldungen. Mehr als 260 Todesopfer forderte der Hurrikan „Matthew“, als er über die Südspitze Haitis hinwegfegte. Ebenfalls für Aufsehen sorgte die Verleihung des Literaturnobelpreises, der dem Singer/Songwriter Bob Dylan zufiel. Er selbst hatte sich lange darauf nicht zu Wort gemeldet und die Entscheidung wurde auch von vielen Seiten heftig diskutiert. Eine weitere Meldung, oder Modeerscheinung, waren Ende Oktober die Killerclowns. Binnen kürzester Zeit entwickelte sich ein Massenphänomen, welches glücklicherweise so schnell verschwand, wie es gekommen war.

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November

  • Die erste Woche im November genoss ich noch in Wiek, da sie auch das Ende meiner Kur markierte. So schön es auch war, wollten meine Kinder und ich gerne wieder nach Hause und dennoch fiel uns der Abschied schwer. Auch deswegen, weil einige unserer neu gewonnen Freunde noch einen Tag länger blieben. Doch noch in den letzten Tagen begann ich, uns etwas Gutes zu tun. Dazu gehörte der Beginn meiner neuen Lego-Figurensammlung, welche nur aus den verschiedenen Spider-Man-Figuren und Nebencharakteren bestehen soll. Und dann wäre da noch die PS4, die ich erworben hatte. Ein günstiges Angebot für eine neue PS4 mit 1TB, zwei Controllern und dem Spiel Uncharted 4 lies mich einfach schwach werden. Dazu kamen dann im Laufe des Monats noch Spiele wie „Life is Strange“, „Tomb Raider“, „The Crew“, „Unravel“ usw. Als Videospielnostalgiker habe ich mir außerdem ein Sega Mega Drive Ultimate Portable Game Player zugelegt, auf dem ich dann auch für die Zukunft einige Asterix-Spiele im Rahmen der Asterix Review Specials spielen kann. Außerdem erfüllte ich mir einen lang gehegten Wunsch mit dem Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera. In Zukunft soll mir diese Canon Eos 1300D dabei helfen schöne Fotos und Videos zu machen, was eventuell auch meinem Youtube-Kanal zugutekommt. Und ich habe, nachdem ich aus der Kur zurück war, begonnen die Serie „Luke Cage“ auf Netflix nachzuholen.

  • Mit Oleg Popow (†86), der mit vollem Namen Oleg Konstantinowitsch Popow hieß, starb am 02. November eine prägende Figur meiner Kindheit. Der Clown und Zirkuskünstler des russischen Staatszirkus war weit über die Grenzen Russlands hinaus bekannt. Nur fünf Tage Später, am 07. November ereilte uns die Nachricht, dass der kanadische Dichter und Singer/Songwriter, Leonard Norman Cohen (†82) verstorben ist. Mit „Hallelujah“ gelang ihm ein Welthit, der wohl am meisten gecoverte wurde. Am 18. November verstarb die amerikanische Soulsängerin Sharon Jones (†60), die oft als weiblicher Gegenpart zu James Brown gehandelt wurde. Als Letztes für diesen Monat, starb am 25. November der kubanische Politiker Fidel Alejandro Castro Ruz (†90).

  • Mit der Neuauflage des Albums „Asterix erobert Rom“, zum gleichnamigen Film, legte ich direkt nach meiner Rückkehr los, um euch weitere Reviews, und wie in diesem Fall sogar mit einem Gewinnspiel, zu präsentieren. Zusätzlich begann ich damit die „Teenage Mutant Ninja Turtles“-Episodenreviews nachzuholen, die während meiner Kur liegengeblieben waren. Mit der neuen Rubrik „Disney & Funnies“ stellte ich eine Serie vor, die ich während der Kur gelesen hatte und die mich sehr positiv überrascht hat. Außerdem hatte ich mit dem ersten Hardcoverband der Neuauflage von „Preacher“ zufällig Steve Dillons Arbeit mit auf die Kur genommen, welches ich auch dort gelesen und auch danach hier auf dem Blog präsentiert habe. Ihr merkt, dass es mir im November wieder schwer fällt mich zu entscheiden, weshalb ich euch drei Reviews verlinkt habe.

  • Der November wartete mit einer Überraschung gleich zu Beginn auf. Durch die Einigung von Youtube mit der GEMA ist es jetzt möglich, viele Lieder auch in Deutschland auf Youtube anzusehen und zu hören. Zwar gibt es auch heute noch ein paar Lieder, die nicht freigeschaltet wurden, aber nach und nach werden auch diese dem deutschen „Publikum“ zugänglich sein. Weitaus weniger positiv verlief in den Augen vieler Menschen die amerikanische Präsidentschaftswahl, bei der der US-Millionär Donald Trump als Sieger gegen Hilary Clinton hervorging. Für sein Lebenswerk erhielt Schauspieler und Regisseur Jackie Chan einen Oscar bei der Preisverleihung in Los Angeles. Außerdem gab es erneut Terroranschläge, wie in Afghanistan auf die schiitische Baqir-ul-Olum-Moschee im Westteil der Hauptstadt Kabul, bei der mehr als 30 Menschen ums Leben kamen und weitere 35 verletzt wurden.

Dezember

  • Der Dezember versprach wieder einiges an Chaos. Nicht nur, dass Weihnachten und der damit verbundene Stress vor der Tür standen, auch auf Arbeit sorgte der hohe Krankenstand für viele Engpässe und ebenso viel Arbeit. Doch auch das konnte mir den Spaß an der Arbeit nicht verderben. Ich hatte im November begonnen mich auf der Datingplattform „Parship“ zu tummeln und lernte sogar eine Dame aus der Nähe kennen. Wir schrieben uns und verabredeten für den Dezember sogar ein Treffen. Wir verstanden uns gut und die Aussichten waren durchaus vielversprechend. Doch drei Tage vor dem Treffen brach sie den Kontakt ab und auch das Treffen selbst fiel ins Wasser, da sie nicht erschien. Eine weitere Erfahrung für das Leben, die man nicht wirklich braucht und dennoch bin ich nicht enttäuscht. Das Leben geht halt weiter, auch ohne Frau, und immerhin habe ich ja meine Kinder bei mir. Mit denen bin ich dann übrigens auch nach Berlin gefahren, um dort meinen Großcousin zu besuchen und über den Weihnachtsmarkt zu schlendern. Mit „Agent Carter“ auf Maxdome, führte ich mir eine weitere, sehr gelungene Marvel TV-Serie zu Gemüte und Anschaffungen wie „Ghostbusters – Answer the Call“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles – Out of the Shadows“ beide als Steelbook, erweiterten meine Comicfilmsammlung. Zwei ganz besondere Highlights waren jedoch das von mir vorbestellte „The Last Guardian“ als Collectors Edition und das „Lego Ghostbusters“-Set mit Ecto-1, welches ich zu Weihnachten erhielt.

  • Leider hielt auch die anstehende Weihnachtsstimmung Gevatter Tod nicht davon ab weitere Menschen zu sich zu holen. Da es im Dezember leider sehr viele waren, versuche ich mich die wesentlichen zu konzentrieren. Den Anfang machte am 02. Dezember die deutsche Schauspielerin und Chanson-Sängerin Gisela May (†92), die unter anderem in „Adelheid und ihre Mörder“ überzeugte. Weiter ging es am 07. Dezember mit der „Grande Dame der Liberalen“ Hildegard Hamm-Brücher (†95), bevor am gleichen Tag mit Greg Lake (†69) das zweite Gründungsmitglied von „Emerson Lake & Palmer“ in diesem Jahr von uns ging. Einen Tag später, am 08. Dezember, trat der US-Astronaut John Glenn (†95) seine letzte Reise an. Fast 10 Tage später, am 17. Dezember, starb der amerikanische Mediziner Henry Jay Heimlich (†96) der auch den bekannten Handgriff, das „Heimlich-Manöver“ erfunden hatte. Nur einen Tag später verstarb die bekannte Schauspielerin Zsa Zsa Gabor (†99), wie Sári Gábor mit Künstlernamen genannt wurde, und die vor allem durch ihre Ehemänner bekannt war. Am zweiten Weihnachtstag, dem 25. Dezember, verließ der Komponist des wohl bekanntesten Weihnachtsliedes der Moderne, „Last Christmas“, Georgios Kyriakos Panagiotou (†53), wie George Michael mit bürgerlichem Namen hieß, diese Welt für immer. Nur zwei Tage später starb die amerikanische Schauspielerin Carrie Fisher (†60) die vor allem in ihrer Rolle als Prinzessin Leia, aus Star Wars bekannt und beliebt war. Am darauf folgenden Tag ging auch ihre Mutter, die US-Schauspielerin Debbie Reynolds (†84), die an der Seite von Gene Kelly in „Singin‘ in the Rain“ ihren Durchbruch hatte auf ihre letzte Reise. Noch am selben Tag verstarb auch der deutsche Liedermacher Knut Kiesewetter (†75), der mehr als 800 Songs schrieb, darunter unter anderem für Gitte Henning. Das Schlusslicht in diesem traurigen Jahr 2016 bildet der Erfinder des Überraschungsei, William Salice (†83), der am 29. Dezember verstarb.

  • Zu den Lieblingsartikeln auf dem Blog zählen im Dezember unter anderem das Video zur „The Last Guardian“-Collectors Edition, bei der mich meine Tochter tatkräftig unterstützt hat. Allerdings muss ich gestehen, dass aufgrund der wenigen Zeit im Dezember auch wieder weniger Artikel auf dem Blog erschienen.

  • Die Schlimmste Nachricht des Dezembers kam aus Berlin, als ein LKW in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz fuhr und 12 Menschen getötet und weitere 45 verletzt wurden. Zwei Wochen zuvor besuchte ich diesen Weihnachtsmarkt noch mit meinen Kindern. Trotz der Tragödie reagierte die deutsche Bevölkerung nicht mit Wut und Hass, sondern mit Mitgefühl, auch wenn diverse Presseorgane, allen voran die große deutsche „Tageszeitung“ mit den vier Buchstaben, andere Schlagzeilen hatte und stattdessen lieber die Angst schürte. In Österreich klappte im dritten Anlauf auch endlich die Stichwahl zur Bundespräsidentenwahl.

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Zum Abschluss dieses zweiteiligen Jahresrückblicks möchte ich noch einer Person danken, die in diesem Jahr über alle Maße und mehr als man verlangen könnte, für mich da war. Meine beste Freundin, die ich seit mehr als 30 Jahren kenne, und die in meiner Jugend- und Schulzeit auch meine erste große Liebe war. Zwölf Monate lang stand sie mir mit Rat und Tat, aber vor allem mit einem offenen Ohr zur Seite. Ich habe viel von ihr gelernt in diesem Jahr und ich bin glücklich sie in meinem Leben zu wissen. Sie ist eine wunderbare, starke und gut aussehende Frau, die, wie ich auch, seit längerem Single ist. Wir beide haben gelernt, dass wir keine Partner an unserer Seite brauchen, um das Leben zu meistern. Und, dass eine echte und wahre Freundschaft mehr wert ist, als eine oberflächliche Liebe, die viele nur aus Angst vor dem Alleinsein eingehen.

Mit diesen letzten Worten wünsche ich allen meinen Lesern ein gesundes neues Jahr 2017. Hoffentlich wird es ein Jahr, in dem das Positive überwiegt.

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2 Kommentare zu “Mueli77s persönlicher Jahresrückblick 2016 (2)

  1. Wow, was für ein interessanter und vor allem sehr persönlicher Jahresrückblick.
    Respekt, für so intensive Worte und die Offenheit auf diesem Blog von dir!
    Dazu gehört auch eine Menge Mut. Auf ein besseres Jahr 2017!

  2. Ein sehr schöner, persönlicher und nachdenklich stimmender Jahresrückblick. Ich kann mich der Respektsbekundung von Buddha nur anschließen. Cool, dass ihr Rügen besucht habt, eine wunderbare Insel, gerade abseits der Haupturlaubszeit, wo man in Ruhe die schönen Ecken für sich hat.
    Mal gucken, was 2017 so bringt 🙂

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