Mueli77s persönlicher Jahresrückblick 2016 (1)

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Auch das Jahr 2016 hat wieder viele Spuren in meinem Leben hinterlassen. Und so möchte ich euch, wie auch schon letztes Jahr, einen persönlichen Ein- und Rückblick geben. Das in meinen Augen dominanteste in diesem vergangenen Jahr 2016 ist das Thema Tod. Natürlich werde ich aber auch auf den Blog und alles andere eingehen, um auch die positiven Aspekte von 2016 darzustellen. Da das Ganze erneut ziemlich umfangreich ausfällt, gibt es auch diesmal zwei Teile. Nach dem ersten heutigen Teil folgt der Zweite bereits morgen an Neujahr.

Januar

  • Das neue Jahr begann, wie das vergangene endete. Emotional niedergeschlagen hatte ich die Hoffnung, dass alles nur noch besser werden kann. Ich hoffte darauf, dass ich eine neue Partnerin finden würde und das ich mit neuer Energie auch die Arbeit am Blog wieder aufnehmen könnte. Nun, da dieses neue Jahr endet, kann ich sagen, dass meine Hoffnungen der nüchternen Erkenntnis gewichen sind, dass sich nichts im Leben erzwingen lässt und alles so kommt, wie man es sowieso nicht gebrauchen kann. Dies zeigte sich auch schon sehr früh.

  • 2016 war es sehr gefährlich ein Prominenter zu sein. Am 4. Januar verstarb Achim Mentzel (†69), ein bekannter ostdeutscher Komiker und Musiker. Durch seine enge Freundschaft zu Oliver Kalkofe wurde er auch dem gesamtdeutschen Publikum bekannt. Schon am 7. Januar starb dann der bekannte deutsche COmickünstler Hansrudi Wäsccher (†87), der unter anderem durch seine Arbeiten „Sigurd“ und „Falk“ bekannt wurde. Nur 3 Tage später, am 10. Januar kam die Meldung, dass auch der britische Popstar David Bowie (†69), der für Welthits wie „Space Oddity“ und „Heroes“ bekannt war, gestorben ist. 4 Tage darauf, am 14. Januar, war US-Schauspieler Alan Rickman (†69), bekannt aus „Stirb Langsam“ und mehreren „Harry Potter“-Verfilmungen an der Reihe und nach weiteren vier Tagen folgte ihm am 18. Januar der amerikanische Musiker Glenn Frey (†67), der als Sänger und Gitarrist maßgeblich am Erfolg der Rockband „Eagles“ beteiligt war. Doch damit war es im Januar noch nicht genug. Am 26. Januar starb der britische Musiker Black (†53), der in den 80er Jahren mit „Wonderful Life“ einen Welthit hatte, der mich auch heute noch begleitet. Einen Tag später starb der Unternehmer Arthur Fischer (†96), der unter anderem die Fischer Spreizdübel erfand und hinter dem Kinderbaukastensystem „fischertechnik“ steckte, was aber nur zwei seiner über 1000 Patente und Gebrauchsmuster waren. In den letzten Tagen des Januars starben dann auch noch am 30. Januar der britische Schauspieler Frank Finley (†89), unter anderem bekannt aus „Der Pianist“ und am 31. Januar der deutsche TV-Produzent Wolfgang Rademann (†81) der hinter Serien wie „Die Schwarzwaldklinik“ und „Das Traumschiff“ stand.

  • Viel war im Januar hier auf dem Blog nicht los. Außer dem täglichen Simspons-Gag, der JL8 und dem monatlichen Asterix-Reviewspecial waren Artikel von mir eher rar gesät. Dennoch gab es einen, der mir im Januar besonders wichtig war, und auch heute noch mein Highlight dieses Monats darstellt: Die zweite Ausgabe der Plem Plem-Reihe Mr. Kill mit dem Titel „Guten Appetit, Mr. Kill“.

  • Ein großes Ereigniss im Januar war die Trauerfeier des im Dezember verstorbenen Musikers Lemmy Kilmister dem „Godfather of Rock’n’Roll“ die sogar live via Youtube übertragen wurde. Außerdem erschien im Januar die erste „historisch, kritische“ Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“, welche das Institut für Zeitgeschichte veröffentlichte. Auch die Flüchtlingskrise aus dem Jahr 2015 beschäftige die Menschen im Januar weiterhin.

Februar

  • Der Februar versprach ebenfalls kaum Besserung in meiner Stimmung. Zwar gab es eine neue Dame, die Ende 2015 in mein Leben stolperte, aber alleine die Entfernung machte es sehr schwer Gefühle aufzubauen. Dennoch tat mir der Kontakt mit ihr sehr gut, wofür ich ihr noch heute dankbar bin, auch wenn das mit uns nicht geklappt hat. Das alleine Leben mit meinen Kindern, die Arbeit und alles was zu organisieren war, kostete viel Kraft. Vor allem, weil mit der Schuleinführung in die erste Klasse für meinen Sohn und der Wechsel von der Grundschule in die Regelschule meiner Tochter zwei wichtige Lebensereignisse anstanden, kosteten mich sehr viel Kraft, da ich alles alleine bewerkstelligen musste und von meiner Ex-Partnerin mit keiner Hilfe zu rechnen war. So war das bei der Trennung nicht gedacht gewesen, aber ihr neues Leben mitsamt neuem Freund zeigten mir, was Versprechen wert sein können. Doch statt mich darüber zu ärgern, nahm ich alle Kraft zusammen und begann mich meinen Aufgaben zu widmen. Leider hat man dies erneut an der sehr schwachen Beteiligung meinerseits im Blog bemerkt.

  • Auch im Februar gab es traurige Nachrichten aus der Prominenz. Zwar waren es insgesamt weniger als im Januar, dafür sind die Tode nicht weniger traurig. Bereits zu Beginn des Monats, am 3. Februar, starb Maurice White (†74), Gründungsmitglied der Band Earth Wind & Fire. Wenige Tage später, am 7. Februar verstarb Publizist und TV-Moderator Roger Willemsen (†60) und 12. Tage später, am 19. Februar ging Nelle Harper Lee (†89), Autorin von „Wer die Nachtigall stört“ und Pulitzer-Preisträgerin, von dieser Welt. Am gleichen Tag starb auch der italienische Autor Umberto Eco (†84), dessen wohl bekanntestes Werk „Der Name der Rose“ ist. Vier Tage später, am 23. Februar verstarb eine Legende meiner Jugend. Peter Lustig (†78), der vor allem mit seiner informativen Sendung „Löwenzahn“ Generationen von Kindern begeisterte. Nur kurz darauf, am 25. Februar, verstarb relativ unbeachtet Gillis Lundgren (†86), der Erfinder von Ikeas bekanntestem Regalsystem „Billy“. Den Abschluss im Februar machte am 28. Februar der US-Schauspieler und Oscar-Preisträger George Kennedy (†91), der unter anderem Rollen in „Der Unbeugsame“ und „Die nackte Kanone“ hatte.

  • Von den wenigen Artikeln außerhalb der üblichen Veröffentlichungen stellt die zehnte Ausgabe der „Geschichten von keinerlei Interesse“ mein Highlight des Monats dar. Hier spiegelte sich erneut meine Gemütsverfassung wieder, ohne dabei das Thema Beziehungen und Trennung zu thematisieren.

  • Außerdem wurde im Februar die 10. Staffel der Kultserie „Akte X“ ausgestrahlt, die nach ihrem Erfolg in den 90er Jahren einen Neustart erfahren durfte, der allerdings von einer sehr schlechten deutschen Synchronisation, inklusive neuer und extrem unpassender Stimme für Fox Mulder, überschattet wurde. Selbst der Terror, der bereits 2015 fest im Griff hatte, fasste dieses Jahr erneut Fuß mit einem schrecklichen Bombenanschlag in Ankara, am 17. Februar. Und ein Zugunglück, welches im nachhinein auf menschliches Versagen zurückzuführen war, erschütterte Deutschland, als bei Bad Aibling zwei Züge frontal zusammenstießen und dabei 10 Menschen das Leben kostete und weitere 80 teils schwer verletzt wurden.

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März

  • Schon Anfang Februar erhielt ich über Facebook eine Nachrichtenanfrage einer jungen Dame, die Interesse an mir zeigte. Immerhin war ich auch in einigen Singlegruppen dort unterwegs. Sie war nett, wir verstanden uns gut, und sie mochte auch meine Kinder. Doch mehr als zweimal haben wir uns nicht getroffen, denn da gab es etwas, das irgendwie immer unausgesprochen zwischen uns stand. Ein Altersunterschied von 19 Jahren, bei meinen 38 Jahren zu diesem Zeitpunkt, immerhin die Hälfte, bescherte dem ein schnelles Ende. Die Interessen waren außerdem zu verschieden und auch waren wir beide nicht wirklich bereit dafür. Für mich als Mann Ende 30 war es dennoch eine schmeichelhafte Erfahrung. All das und auch die anderen Kontakte, die ich nach und nach knüpfte, aus denen teilweise schöne Freundschaften entstanden, haben mir wieder Kraft und Lebensfreude gegeben. Ich unternahm im beginnenden Frühling sehr viel mit meinen Kindern, wie zum Beispiel unseren Ausflug nach Leipzig in den Zoo Ende März.

  • Der Tod begleitete den März ebenso, wie den Rest des Jahres. Am 5. März verstarb der US-Informatiker Ray Tomlinson (†74), der als Erfinder der E-Mail gilt und das @-Zeichen etablierte. Einen Tag später, am 6. März, ging die Meldung um die Welt, dass Nancy Reagan (†94), ehemalige First Lady und Ehefrau von Ex-Präsident Ronald Reagan verstorben ist. Noch am gleichen Tag starb auch der amerikanische Comiczeichner Paul Ryan (†66), der vor allem für seine Arbeiten an der Comicserie „The Phantom“ bekannt war, aber auch für Marvel Comics und DC Comics viele Serien eine zeitlang betreute. Weitere zwei Tage später, am 8. März, folgte ihr der fünfte Beatle George Martin (†90), der 1962 maßgeblich für den Erfolg der Band verantwortlich zeichnete, in die Ewigkeit. Schon am 10. März starb dann auch noch der deutsch-britische Szenenbildner Ken Adam, der für seine Bühnenbilder an diversen James Bond-Filmen der 60/70er Jahre zweimal mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Ebenfalls am 10. März verstarb der britische Keyborder, Pianist und Mitbegründer von Emerson, Lake and Palmer, Keith Emerson (†71), der an Welthits wie „Lucky Man“ beteiligt war. Nur 8 Tage später verließ der ehemalige Außenminister Guido Westerwelle (†54) die politische Bühne für immer und er nahm am gleichen Tag noch Lothar Späth (†78), ehemaliger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, mit. Gegen Ende des Monats schlug das Schicksal noch einmal hart zu und riss mit Roger Cicero (†45) am 24. März einen der begnadetsten Sänger Deutschlands aus dem Leben, der mit Songs wie „Frauen regier’n die Welt“ Erfolge feierte. Als letztes verließ am 31. März der zweite FDP-Politiker in diesem Monat und ebenfalls langjährige Außenminister Hans-Dietrich Genscher (†89) diese Welt.

  • Auf dem Blog tat sich trotzdem sich meine Gemütslage besserte, noch nicht viel, was aber inzwischen der recht knappen Zeit geschuldet war, und das ich meine wenige Freizeit mit Dingen verbracht habe, die mir ehrlich gesagt wichtiger waren, als der Blog und regelmäßigem Content darauf. Und deshalb, und weil es ganz ehrlich ein toller Band ist, stellt das Review zu „Howard the Duck“ Nr. 1, mein persönliches Highlight im März dar.

  • Das Staffelfinale des Neustarts von Akte X markierte einen positiveren Höhepunkt in diesem Monat. Auch wenn ich mich persönlich nicht so recht mit Mulders neuer Stimme (und auch der neuen Stimme von Walter Skinner) anfreunden konnte, weckten die Folgen doch erneut die glühende Leidenschaft der alten Folgen. Außerdem gab es mit Stereoact feat. Kerstin Ott und ihrem Hit „Die immer lacht“ den ersten Ohrwurm des Jahres. Doch es gab auch schlimme Nachrichten im März, wie der Terroranschlag am 22. März in Brüssel der mehr als 30 Menschenleben kostete. Und auch der Selbstmordanschlag mit einem Tanklaster nahe Bagdag, sowie die erneut durchbrochene Waffenruhe in Syrien forderten viele Menschenleben. Da konnte auch das bevorstehende Osterfest nicht wirklich in Freuden gefeiert werden.

April

  • Der April war nicht nur was das Wetter betrifft sehr turbulent. Schon der 1. Arpil begann mit einer Wiederholung des Vorjahres in Form von einer Rückkehr der weißen Pracht, genannt Schnee. Außerdem habe ich begonnen das Leben wieder mehr zu genießen und mir eigene schöne Momente zu schaffen, sei es ruhige Abende mit schönen Filmen, der Besuch der Signierstunde von Comiczeichner Marco Rudy in meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt oder die Komplettierung der kompletten 2. Serie der Lego Simpsons Minifiguren, welche nun ein einem schönen Rahmen über meiner Wohnzimmertür hängt. Aber auch der Erwerb einer Bootleg-DVD mit der klassischen Spider-Man TV-Film-Trilogie aus den 70/80er Jahren gehört zu den schöneren Momenten des Aprils.

  • In der ersten Woche konnte man noch denken, dass der April ruhiger verläuft. Immerhin gab es bis zum 7. Tag des Monats keine Todesfälle unter den Prominenten zu beklagen. Den Anfang machte dann aber am 7. April die deutsche Schauspielerin Hendrikje Fitz (†54), die vor allem durch ihre Rolle als Pia Heilmann in der Serie „In aller Freundschaft“ bekannt war. Zehn Tage später, am 17. April, starb die US-Schauspielerin Doris Roberts (†90) die vielen in ihrer Rolle als Mildred Krebs aus der Serie „Remington Steele“ in Erinnerung sein dürfte. Auch Guy Hamilton (†93) der mit vier James Bond-Filmen, bei denen er Regie führte, das Bild des Geheimagenten mitprägte musste am 20. April dieses Jahres gehen. Schon einen Tag später schockte die Nachricht des Todes von US-Sänger Prince (†57) die Welt. Der Weltstar hinter Hits wie „Purple Rain“ und „Kiss“ wurde bereits mit sieben Grammys, einem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet. Mit Papa Wemba (†66) starb ein weiterer Musiker binnen kürzester Zeit am 24. April. Er galt als der berühmteste Künstler Kongos, einer seiner bekanntesten Hits war „Yolele“ aus dem Jahr 1995. Auch die Riege der Synchronsprecher wurde im April ausgedünnt. Den Anfang machte am 26. April Arne Elsholz (†72), der vor allem als deutsche Stimme von Tom Hanks und Bill Murray bekannt war. Einen Tag später verstarb Wolfgang Hess, der vielen Fans als DIE Stimme von Bud Spencer und von Obelix dem Gallier bekannt ist. Als Letzter in diesem Monat starb am 30. April der deutsche Schauspieler Uwe Friedrichs (†81), der unter anderem durch seine Auftritte in der Sesamstrasse und als Zollfander Zaluskowski in „Schwarz, Rot, Gold“ bekannt wurde.

  • Auf dem Blog wurde es wieder etwas aktiver mit Reviews wie den „Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreviews“ und dem mehrteiligen Review zu „Batman: Bruce Wayne – Auf der Flucht“. Aber mein Highlight ist die bereits erwähnte Signierstunde von Marco Rudy, der mir nicht nur meinen Band von Marvel Knights: Spider-Man signierte, sondern auch einen Sketch mit Spider-Man anfertigte.

  • Besonders viel Aufmerksamkeit erregte im April auch das Schmähgedicht von Jan Böhmermann gegen türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, welches auch politische und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Die endgültige Entscheidung samt Gerichtsurteil ist aktuell für den Februar 2017 anberaumt. Doch auch die Entführung von über 250 Mitarbeitern einer Zementfabrik des Unternehmens Al Badia Cement durch den IS sorgte für Aufsehen.

Marco Rudy © 2016 Mueli77

Marco Rudy © 2016 Mueli77

Mai

  • Das Jahr schritt voran und genauso auch meine Entwicklung. Ich habe Menschen kennengelernt und von Ihnen oder auch durch sie gelernt. Vor allem durch das Verhalten dieser Menschen. Einige hatten positiven Einfluss auf mich, andere haben mir gezeigt, wie ich niemals werden möchte. In beiden Beispielen habe ich für mich etwas daraus gelernt, was mich hat reifen lassen. Und mit jedem Tag kam auch ein bisschen mehr Lebensfreude zurück. Auch weil ich erkannt habe, dass ich nicht zwingend eine Partnerin brauche. Dass es zwar in gewissen Momenten sehr schön sein kann, aber nicht unbedingt notwendig. Und, dass es Dinge im Leben gibt, die einen auch so glücklich machen können. Erst recht, wenn man lernt, diese kleinen alltäglichen Dinge des Lebens mehr wertzuschätzen. Eines dieser kleinen Dinge war der Konzertbesuch mit meiner Tochter zu Silbermond in Erfurt. Für sie war es das Größte und für mich war wiederum ihr glückliches Lächeln das Schönste an diesem Abend.

  • Auch hielt sich der Mai mit Todesmeldungen zurück. Immerhin hatte das Jahr bis dahin schon zu viele Menschen das Leben gekostet. Und so muss ich hier nur wenige Namen auflisten. Der Erste, der diese Erde 14. Mai verlassen musste, war der amerikanische Comiczeichner Darwyn Cooke (†53), der mit seinem unvergleichlichen Stil an „Batman: Ego“ für Aufsehen sorgte. Einen Tag später verstummte die hilfreiche Stimme von Erika Berger (†76), die eine ganze Generation sexuell aufklärte. Kurz darauf, am 18. Mai, ist der deutsch-amerikanische Historiker Fritz Stern (†90) der unter anderem Margaret Thatcher die Angst vor den Deutschen nahm, als 1990 die Wiedervereinigung anstand gestorben. Am 31. Mai verstarb der deutsche Journalist Rupert Neudeck (†77) der mit seiner Frau und Heinrich Böll das Komitee „Ein Schiff für Vietnam“gründete.

  • Der Blog profitierte ebenfalls von der auflebenden guten Laune, sodass einige Rubriken reaktiviert wurden und zusätzliche Reviews folgten. Mein persönliches Highlight ist jedoch der Bericht zum Silbermond Live-Konzert, weil hier erstmals auch meine Tochter einen Text beisteuerte.

  • Erneut erregt Jan Böhmermann mit seiner Sendung NEO Magazin Royal Aufmerksamkeit, als sie die nicht gerade ehrenwerten Machenschaften bei der RTL-Sendung Schwiegertochter gesucht aufdecken und unter dem Hashtag #verafake Deutschlandweit bekannt machte. Außerdem bekam nach Akte X eine weitere Serie einen Reboot, der jedoch kein Erfolg war und schon nach der ersten Staffel wieder eingestellt wurde. Nichtsdestotrotz habe ich mir diese Serie „Heroes Reborn“ im Steelbook zugelegt, da ich auch die alte Serie bereits als Steelbooks besitze. Außerdem fand ich die Fortsetzung gar nicht mal so schlecht. Außerdem traf die dritte Ausgabe von Tomppas Counselor bei mir ein und Adel Tawils Ex-Frau Jasmin Tawil, die nun unter ihrem Künstlernamen Jasmin Madeleine auftritt, startete mit ihrem neuen Song „Glück“ ebenfalls durch. Außerdem gab es diverse Proteste in Griechenland, welche durch die neue Sparpolitik der Regierung unter Alexis Tsipras und der damit verbundenen Rentenkürzungen und Steuererhöhungen hervorgerufen wurden.

Juni

  • Der Juni bedeutet auch immer Geburtstag. Immerhin habe ich in diesem Monat meinen Schlüpftag, auch wenn ich das Selbst kaum feiere. Dafür habe ich begonnen, mein Leben weiter meinen Kindern und unserem gemeinsamen Glück zu widmen. Eine neue Partnerin war auch weiterhin nicht ernsthaft in Sicht und so beschloss ich, mir in einer etwas anderen Form Gutes zu tun. Das war vorrangig mehr Zeit für meine Kinder und mich selbst, vor allem dank des guten Wetters in der Natur. Ich habe einen Antrag zur Vater-Kind-Kur abgegeben, der auch kurz darauf bewilligt wurde. Außerdem schlug ich oft und regelmäßig bei den Angeboten von Quertee, einem T-Shirt-Produzenten mit ausgefallenen Motiven zu und legte mir außerdem die ersten 6 Bände der Preacher-Hardcoverneuauflage von Panini. Außerdem waren die Vorbereitungen zur Schuleinführung meines Sohnes in vollem Gange, was neben der Arbeit und dem Haushalt schon des Öfteren zu erhöhter Müdigkeit führte.

  • Müde des Lebens holte sich der Juni wieder mehr Prominente in den Tod. Den Anfang machte am 3. Juni die Boxlegende Cassius Marsellus Clay, alias Muhammed Ali (†74). Kurz darauf folgte ihm, ebenfalls aus der Sportlerriege am 11. Juni Radrennfahrer Rudi Altig (†79). Etwas mehr als eine Woche später, am 19. Juni erschütterte die Meldung über den Tod von Schauspieler Götz George (†77) Deutschland. Mit Filmen wie „Der Schatz im Silbersee“, „Schtonk“ oder in seiner unvergesslichen Rolle als Tatort-Kommissar Schimanski, schrieb er TV-Geschichte. Gerade einmal einen Tag später traf es die französische Schriftstellerin Benoîte Groult (†96), deren bekanntestes Werk „Salz auf unserer Haut“ erfolgreich verfilmt wurde. 5 Tage später war es dann der österreichische Karikaturist Manfred Deix (†67) der für immer seinen Stift aus der Hand legen sollte. Als Letzter in diesem Monat ging die Hau-Drauf Legende und Freund von Terence Hill, Carlo Pedersoli, alias Baud Spencer (†86) auf seine letzte Reise.

  • Die bereits angesprochene Müdigkeit spiegelte sich dann auch zunehmend auf dem Blog wieder. Reviews erschienen nur noch, wenn ich sie bereits fertig geschrieben hatte und neues Material zu lesen fiel mir wieder etwas schwerer. Allerdings war es nun meiner begrenzten Energie geschuldet und weniger der persönlichen Verfassung. Und so gab es nur sehr wenig, was in die engere Wahl für mein Highlight des Monats kommen konnte. Aber die Wahl war einfach. Plem Plems „Leftovers“ Nr. 2 hatte mich so sher beeinderuckt, dass es spielend leicht aus diesem Monat heraussticht.

  • Der Juni war vor allem durch die Fussball-EM geprägt, wenngleich sich mein Interesse in Grenzen hielt. Überschattet wurde dieses sportliche Ereignis jedoch durch einen Terroranschlag in einem Pariser Vorort, bei dem ein Polizist getötet und seine Familie als Geiseln genommen wurde. Bei der ebenfalls im Juni stattgefundenen Musikveranstaltung Rock am Ring, kam es nach einem Blitzeinschlag zu mehr als 70 Verletzten.

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2 Kommentare zu “Mueli77s persönlicher Jahresrückblick 2016 (1)

  1. Wünsche dir ein frohes neues Jahr. Auch das neue Jahr wird für uns alle Höhen und Tiefen bereiten, wobei ich hoffe das wir alle mehr Höhen als Tiefen erleben. Wo ist dein zweiter Teil? Hatte heute drauf gehofft!

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