WHOA! Comics Nr. 7 [Plem Plem Productions, Mai 2016]

Auch heute ist es wieder ziemlich spät geworden. Das hat aber mehrere Gründe, die ich hier nicht nennen muss. Dafür gibt es aber auch ein Review zu WHOA! Comics Nummer Sieben, welches wieder mit vielen Künstlern und sechs abwechslungsreichen Geschichten aufwarten kann …

WHOA! Comics Nr. 7

Autor: Dario DiDonato, Till Felix, Aljoscha Jelinek, Lukasz Kowalczuk, James Johnson, Paco Puente
Zeichner: Dario DiDonato, Till Felix, Piers Goffart, Lukasz Kowalczuk, James Johnson, Paco Puente
Format: Heft
Umfang: 28 Seiten
Verlag: Plem Plem Productions
Preis: 4,90 Euro

Enthalten sind diesmal ein Dämonen-Helden-Geschichte von Dario DiDonato. Ein weiterer Teil aus Till Felix Insektenwelt. Außerdem eine Kriminalgeschichte im Altenheim von Aljoscha Jelinek und Piers Goffart. Eine Geschichte um die inneren Dämonen von Lukasz Kawalczuk, sowie ein Space-Adventure von James Johnson. Den Abschluss macht ein One-Pager Fun-Comic von Paco Puente, alias Afro Monkey …

Nicht jede Geschichte und nicht jeder Stil wird allen gefallen. Das ist so, und das wird immer so bleiben. Aber mit dieser Auswahl haben Verlagschef Christopher Kloiber und Editor Thorsten Brochhaus ein gutes Händchen bewiesen.
Es gibt Beiträge, die sich mir nicht sofort erschließen, wie beispielsweise der von Lukasz Kowalczuk, wobei ich den Sinn schon verstehe, die Aufmachung aber nicht wirklich Begeisterung bei mir hervorruft. Auch Dario DiDonato, den ich sehr schätze, hinterlässt mit seiner Geschichte ein Gefühl der Unvollständigkeit. Geht es noch weiter oder nicht? Wieso und weshalb ist passiert, was passiert ist? Dafür sehen die Zeichnungen wirklich gut aus. Aber vielleicht geht die Handlung ja auch noch weiter. Till Felix Insektenwelt bleibt weiterhin gut. So kommt in diesem Kapitel auch wieder etwas Spannung auf, die ich im letzten Heft vermisst habe.

Das es im Altenheim obskure Erlebnisse gibt, ist mir nicht fremd. Was aber Aljoscha Jelinek und Piers Goffart hier präsentieren, ist schon extrem abgefahren und schräg. Aber dennoch sehr unterhaltsam. James Johnsons Beitrag kann ich leider nicht viel abgewinnen. Zum einen wirkt er auf mich zu verworren. Zum anderen kann ich mit Space-Adventures nur wenig anfangen. Das kann ich der Geschichte zwar nicht zum Vorwurf machen, zeigt mir aber wieder, dass es schon etwas Besonderes braucht, um mich trotz eines Themas, dass eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre ist, Interesse zu wecken vermag. In diesem Fall ist es leider nicht gelungen. Der abschließende Einseiter ist erneut sehr unterhaltsam und kurzweilig, und kommt sogar mit einer gelungenen Wendung daher.

So viele verschiedene Geschichten von ebenso verschiedenen Künstlern. WHOA! Comics entwickelt sich zu einer sehr guten Anthologieserie, die vielen Künstlern eine Plattform bietet, um ihre Werke endlich auch einmal in gedruckter Form in der Hand halten zu können. Ich bin von Heft zu Heft immer mehr begeistert.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2016 Plem Plem Productions

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