Dominiks Reisetagebuch (8): Kurztrip Krakau [Polen, Dezember 2016]

Dominik_AVAÄhnlich wie unser Kurztrip nach Prag im Juni sind wir auch dieses Mal in einer kleinen 3er-Gruppe mit dem Flieger nach Krakau geflogen, um dort ein schönes Wochenende rund um die Altstadt, den Weihnachtsmarkt, das jüdische Viertel, die Burg Wawel und die örtlichen Lokalitäten zu verbringen.
Mir persönlich gefallen solche kurzen Städte Trips sehr gut, hat man doch die Möglichkeit, komplett vom Alltag einmal abschalten zu können. Viel Spaß und wenig Schlaf sind im Grunde im Programm enthalten.
Hinzu kam, dass ich vor Abflug eine gute Erkältung mit mir rumschleppte und eigentlich ein anstrengender Kurztrip eventuell nicht sonderlich förderlich erschien. Ich war ganz froh darüber, dass ich nicht der Einzige gewesen bin, der entsprechend mit Erkältungssymptomen etc. unterwegs gewesen ist.
Weitere Kurztrips bzw. Städtereisen werden mit Sicherheit folgen und ich kann einfach nur sagen, dass es mit den richtigen Leuten umso mehr Spaß macht 😉

Weihnachtsmarkt in Krakau

Weihnachtsmarkt in Krakau

Am Freitagabend sind wir von Dortmund Flughafen abgeflogen.
Nun hieß es erst einmal, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen zu kommen.
Schneller wäre es vom Dortmunder Hauptbahnhof mit dem Shuttle Bus gegangen, doch dieser ist kostenpflichtig und so sind wir mit Bus und U Bahn unterwegs gewesen.
Am Flughafen angekommen ist nicht viel los um diese Zeit.
Unser Flieger sollte gegen 19.30 Uhr starten, hatte jedoch zwei Stunden Verspätung. Uns allen erschien die Wartezeit im Aufenthaltsraum recht anstrengend. Viel mehr als eine Snack-Bar, Toiletten und ein paar Getränkeautomaten gibt es an diesem kleinen Flughafen eigentlich auch nicht.
Die reguläre Betriebszeit am Dortmunder Flughafen ist von 06:00 – 22:00 Uhr. Wir hatten leichte Bedenken, dass unser Flieger es nicht pünktlich schafft, doch gegen 21.30 konnten wir dann auch starten.
Mit Rynair günstig durch die Lüfte. Der Flug war unspektakulär. Mit etwas Schlaf und dem ersten Band (Roman) von Game of Thrones war alles in Ordnung.
An dieser Stelle möchte ich auch einfach mal erwähnen, was so ein Kurztrip gekostet hat (auch wenn man nicht unbedingt über finanzielle Sachen spricht bzw. schreibt).
Für den kompletten Flug habe ich rund 90 Euro bezahlt und für die Unterkunft rund 65 Euro inklusive zwei mal Frühstücken. Hinzu kommen Taxigebühren vom Aiport (rund 25 Euro pro Fahrt) und die örtlichen Ausgaben jedes einzelnen Teilnehmers.

Innenhof der Burg Wawel

Innenhof der Burg Wawel

Mit dem Taxi sind wir dann vom Airport in Krakau zu unseren Hotel in der Altstadt gefahren. Dort haben wir erfahren, dass wir in ein anderes Hotel verlegt werden müssen. Die vorherigen Gäste in unseren gebuchten Zimmern haben es wohl etwas mit der Heizung übertrieben. Jedenfalls wollte man uns keine Zimmer mit einer nicht funktionierenden Heizung anbieten, so sind wir kurzerhand in das nächste Hotel.
Ob unsere neue Unterkunft besser als die alte gewesen ist? Das kann ich nicht sagen, jedoch waren wir alle mit unseren Zimmern entsprechend zufrieden.
Am Freitagabend sind wir dann gegen 23.00 Uhr noch raus in die Kälte durch die Altstadt auf den Weihnachtsmarkt etwas essen gegangen und in eine örtliche Bar auf ein „Feierabend Bier“.
Es waren leichte Minus Grade, der Wind war beißend und ein leichter Schneefall bedeckte die Straßen.
Gegen 2.30 Uhr lagen wir dann in unseren Zimmern im Bett.

Rundgang der Burg Wawel

Rundgang der Burg Wawel

Am nächsten Tag haben wir um 8.00 Uhr gefrühstückt und sind darauf erneut durch die Altstadt, an den Kirchen vorbei über den Weihnachtsmarkt bis hin zur Burg Wawel gelaufen.
Etwas polnische Geschichte anhand der Burg Wawel gehörte auch zum Programm unseres Kurztrips.
Nach dem Burg Besuch sind wir durch das jüdische Viertel geschlendert, haben jeweils einiges eingekauft und gegen Mittag eine sehr gute polnische Mahlzeit in einer gemütlichen Lokalität zu uns genommen.
Dort haben wir recht viel Zeit verbracht und sind dann für einen zweistündigen Mittagschlaf zurück in unser Hotel gegangen.
Gegen Abend sind wir erneut über den Weihnachtsmarkt der Altstadt gelaufen. Später sind wir in eine Karaoke Bar gegangen. Mit ein wenig Mut hat es allen beteiligten auch richtig Spaß gemacht.
Ob wir gut singen können? Ich sag nur Numb und Danger Zone …

Nach diesem interessanten Abend in der Karaoke Bar sind wir auch wieder zurück in unser Hotel.
Um 4. Uhr am Sonntag sind wir vom Hotel abgeholt worden.
Um 8.00 Uhr waren wir bereits wieder in Dortmund.

Der Drache der Burg Wawel

Der Drache der Burg Wawel

Infos zu Burg Wawel

Polnische Könige haben in Krakau auf der Burg Wawel gewohnt. Auf einem kleinen Hügel (228 Meter) liegt die Burg über dem Fluss Weichsel (längster Fluss in Polen).
Die Altstadt in Krakau und Wawel zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Interessant ist die Drachengeschichte, welche besagt, dass eine Karsthöhle von den Burgmauern bis zum oberen Hügel der Burg führt.
Landschaftlich liegt die Burg auf stark verkarsteten Höhlen durchzogenem Gebiet.
Die Menschen gaben ihr bezüglich der Form den Namen „Drachenhöhle“.
Die Legende berichtet davon, dass einst ein Drache in dieser Höhle gewohnt habe, bis der Ritter Krak kam und den Drachen überlisten konnte.
Darauf entstand an dieser Stelle die Stadt Krakau, welche nach dem Ritter Krak benannt wurde.
Historisch belegt ist, dass sich die komplexe Bebauung der Burg Wawel über 1000 Jahre zieht.
Es finden sich entsprechend Zeugnisse aus allen Stilepochen wieder (Romantik, Gotik, Renaissance und Barock).

Ein Rundgang durch Burg Wawel muss mit Sicherheit sehr interessant sein, haben wir uns jedoch nicht so viel anschauen können.
Für eine Eintrittsgebühr kann der Besucher sich folgende Teile der Burg ansehen.

Im Schloss kann der Besucher sich die

  • Repräsentationsgemächer,
  • private Königsgemächer
  • Schatzkammer,
  • Waffenkammer,
  • Ausstellung Kunst des Ostens

anschauen.

In der Kathedrale gibt es Königsgräber und die Sigismundglocke zusehen.

Der Besucher kann sich im Kathedralmuseum umschauen, den verschollenen Wawel in der Marienrotunde und die Drachengrotte ansehen.

Wir haben uns im Schloss die Schatzkammer bzw. Waffenkammer angeschaut und wollten eigentlich zur Drachengrotte gehen, leider hatte diese jedoch geschlossen.

Der Kurztrip nach Krakau hat sich definitiv gelohnt, ist aber neben dem alltäglichen Arbeitswahn durchaus anstrengend, aber das gehört nun mal dazu, wenn man sich auf so etwas einlässt.
Ich würde sagen, der nächste Kurztrip kann kommen, eventuell wird es nach Rom gehen?!
Bis dahin wünsche ich den Lesern meiner Berichte eine gute Zeit 😉
Euer MysteriouslyBuddha

Ein sehr leckerer polnischer Eintopf

Ein sehr leckerer polnischer Eintopf

Copyright in Anlehnung an Wikipedia – insbesondere die Informationen zur Burg Wawel.
Copyright der Fotos © 2016 by MysteriouslyBuddha

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