Dopey & Horst Nr. 1 [Plem Plem Productions, Mai 2014]

Das heutige Review widmet sich einer Ausgabe, deren Nullnummer (ist nicht böse gemeint) schon vor sehr langer Zeit von meinem geschätzten Bloggkollegen Dominik, alias MysteryouslyBuddha, vorgestellt wurde. Bisher gab es leider auch nur diese beiden Ausgaben, und auch wenn in diesem Heft auf eine Nummer 2 verwiesen wird, bin ich ehrlich gesagt etwas skeptisch, da sich das Verlagsportfolio bei Plem Plem Productions doch recht stark gewandelt hat seitdem. Aber man soll ja niemals nie sagen …

Dopey & Horst Nr. 1

Irgendwie mussten Dopey & Horst ja aus der Entzugsklinik kommen und das Weedus dabei geholfen hat, war ja auch ganz prima. Aber nun verschlägt es sie ausgerechnet nach Canada! Und als ob das noch nicht reichen würde, wird plötzlich Weedus entführt und Dopey & Horst geraten ebenfalls an einen sehr fragwürdigen Fischkopf…

Voll schräg, Man ...

Voll schräg, Man …

Ihr denkt, das klingt ganz schön schräg? Dann solltet ihr das Ergebnis im Heft mal sehen. Dopey & Horst ist die reinste Kiffer-Comedy-Comicserie aus deutschen Landen, die ich kenne, was nicht gerade viel zu sagen hat, da ich selbst kein Kiffer bin. Trotzdem kann ich mich herrlich über diese abgefahrene Geschichte amüsieren und ja, es gibt sogar Wiedererkennungsmomente. Oder ist es etwas Zufall, das der Schöpfer hier einen kurzen, aber bedeutenden Gastauftritt als drogenverkaufender Fast Food-Mitarbeiter hat?
So, oder so macht Dopey & Horst Spaß, auch wenn man nicht bekifft ist. Dennoch gibt es ein paar Szenen und Gags, die wohl nur bei entsprechender Dosierung beliebiger Rauschmittel so richtig witzig sind. Das Artwork selbst ist wesentlich reifer, als noch zu Beginn der beiden Figuren und auch die Farbgebung trägt ihren Reiz dazu bei. Extrem verquer und absolut abgefahren ist somit nicht nur die Geschichte, sondern auch die Zeichnungen und das macht in seiner Kombination einen Riesenspaß, den man nur schwer in Worte fassen kann.

Absicht oder Zufall?

Absicht oder Zufall?

Gerne würde ich mehr von Dopey & Horst lesen, da mich die beiden an eine Mischung aus Bud Spencer & Terence Hill und Jay & Silent Bob erinnern. Auch wenn die Geschichte recht belanglos und die Figuren alles andere als vielschichtig sind, macht es gerade durch seine Leichtigkeit enorme Freude. Man erwartet einfach auf jeder Seite, dass Dopey & Horst gehörig versagen und sich darüber auch noch einen ablachen, weil sie es einfach nicht auf die Reihe bekommen. Mal schauen, ob Chris noch ein Einsehen hat, und die beiden Kiffer auf ein weiteres Abenteuer schickt. Immerhin ist der Cliffhanger am Ende schon echt übel …

Ninja Faultiere? Echt jetzt?

Ninja Faultiere? Echt jetzt?

Copyright aller verwendeten Bilder © 2014-2016 Plem Plem Productions

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2 Kommentare zu “Dopey & Horst Nr. 1 [Plem Plem Productions, Mai 2014]

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