Batman vs. Justice League (20) (Batman Nr. 21 & Justice League Nr. 21)

Wie letzte Woche versprochen, gibt es heute ein weiteres Aufeinandertreffen der beiden DC-Serien „Batman“ und „Justice League“. In der letzten Woche konnten beide Serien einen Punkt für sich verbuchen. Mal schauen, wie es diese Woche ist. Während in der Justice League der „Trinity War“ beginnt, trifft Batman auf Man-Bat …

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Batman Nr. 21 [Panini, März 2014]

Autor: John Layman
Zeichner: Jason Fabok, Andy Clarke, Jason Masters
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Detective Comics (2011) 19 (I, II & V)
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Mitten in Gotham, im bekannten 900er Block, wo Batman eher selten zu tun hat, bricht eine neue Bedrohung aus. Sämtliche Bewohner verwandeln sich plötzlich und scheinbar grundlos in fledermausähnliche Geschöpfe, die ihre Mitbewohner überfallen. Die wahre Gefahr zeigt sich aber erst, als Batman entdeckt, wer für die Verbreitung verantwortlich ist: Victor Szasz …
Doch er ist nicht der Erfinder jenes Serums, das für dieses Chaos verantwortlich ist. Denn derjenige hat es aus einem gänzlich anderen Grund geschaffen und ist nun bereit Verantwortung hierfür zu übernehmen. Aber wie ist das Serum in Szasz Besitz gekommen. Die Antwort hierauf kennt nur der Kaiser Pinguin …

Warum der 900. Block und warum ein Heft mit doppeltem Umfang? Die Antwort ist einfach. Bei dem hier enthaltenen Detective Comics #19 handelt es sich nach alter Zählung, um das 900. Heft der Reihe Detective Comics. Leider ist die Geschichte eines solchen Jubiläums nicht wirklich würdig. Sie ist zwar sehr unterhaltsam und bringt mit der offiziellen Einführung Man-Bats einen bekannten und sehr beliebten Charakter endlich in das DC New 52-Universum, bleibt aber abgesehen davon recht inhaltsarm und oberflächlich. Gerade, was die Charakterisierung der neuen Figuren betrifft.
Zeichnerisch bietet Jason Fabok grundsolide Arbeit, die mir nach wie vor gut gefällt. Großformatige Bilder in denen Batman gekonnt und actionreich in Szene gesetzt wird sind ebenso vorhanden wie übersichtliche Seiten, die sich nicht innerhalb ihrer Handlung verlieren. Gänzlich anders wirken dagegen die Zeichnungen von Andy Clarke. Sie sind wesentlich feiner und beziehen ihre Details nicht aus der Koloration. Noch in Stück anders ist das Artwork von Jason Masters in der dritten enthaltenen Geschichte. Sie kommt mit dickeren Linien und einem Stil daher, den man am ehesten noch mit dem von Animationsfilmen vergleichen kann.

Inhaltlich nicht wirklich überzeugend, dafür optisch ganz nett anzusehen, ist diese Ausgabe von Batman. John Layman ist nach wie vor ein guter Autor, der aber sichtbar im Schatten von Scott Snyder steht, was man letztendlich leider auch an den Geschichten erkennt. Gegen einen anderen Autor hätte er vielleicht die Nase vorn, aber so …

Justice League Nr. 21 [Panini, März 2014]

Autor: Geoff Johns, Jeff Lemire, Scott Lobdell
Zeichner: Ivan Reis, Doug Mahnke, Eddy Barrows
Format: Heft
Umfang: 100 Seiten
Inhalt: Justice League (2011) 22, Justice League of America (2013) 6 & Teen Titans (2011) 19
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Der Trinity War beginnt, als Pandora ihre Büchse dem einzigen „Menschen“ auf der Erde übergibt, von dem sie glaubt, dass er ihrer Macht widerstehen kann: Superman. Doch wider ihren Erwartungen ist Superman menschlicher, als es ihr lieb ist und auch er verfällt der Büchse der Pandora. Unterdessen begibt sich Billy Batson, alias Shazam, nach Kahndaq, um dort die Asche von Black Adam zu verstreuen. Diese unbedachte Handlung ruft nicht nur die Justice League, sondern auch deren Pendants die Justice League of America und die Justice League Dark auf den Plan …
Unterdessen bekommen es die Teen Titans rund um Red Robin, mit Trigon zu tun, der sich ebenfalls als ziemlich harte Nuss entpuppt …

Geoff Johns gitl als einer DER Autoren der aktuellen Comiclandschaft, aber irgendwie erschließt sich mir sein, von anderen so hoch gelobtes, Genie nicht so recht. Vielleicht liegt es auch schlichtweg daran, dass er mir bisher fast nur bei solchen Crossovern über den Weg gelaufen ist. Und Crossover haben es grundsätzlich nicht so leicht. Immerhin sollen sie imposant und actionreich, mit weitreichenden Auswirkungen sein, wodurch die Logik und Charakterisierungen der Figuren zumeist auf der Strecke bleiben. Alles bewegt sich auch jetzt wieder darauf hin, nur eine große sinnlose Keilerei zu werden, die lediglich einen Vorwand nutzt, um diverse Superhelden aufeinander losstürmen zu lassen. Da nützt leider der auch von mir geschätzte Jeff Lemire nicht mehr viel.
Die Teen Titans kommen dahin gehend etwas gemächlicher daher, auch wenn diese eine ebenso monumentale Bedrohung erwartet. Scott Lobdell hat einfach sein Teenagerteam besser in der Hand und weiß es, die packenderen Geschichten zu schreiben.
Vom Artwork her nehmen sich alle drei enthaltenen Hefte nicht viel. Die Stile von Ivan Reis, Doug Mahnke und Eddy Barrows nehmen sich nicht wirklich viel und sehen allesamt sehr gut aus. Typische Kost des aktuellen Comicjahrtausends. Nicht schlecht, aber in großen Teilen zu auswechselbar, was aber auch mitunter an den recht ähnlichen Kolorierungen liegt.

Mit drei US-Heften und fast als 100 Seiten Umfang zollt Panini diesem Crossover der drei Justice League-Reihen ihren Respekt. Doch auch die Teen Titans sind nach wie vor mit an Bord und somit bleibt die Reihe eine für mich wunderbare Team-Mischung. Wenngleich mich die Geschichten um die Ligaserien und das Crossover „Trinity War“ bisher noch nicht so recht überzeugen können.

Wie auch schon letzten Monat fällt die Gesamtwertung der beiden Kontrahenten-Serien für mich recht gleichwertig aus. Beide Hefte haben schön Momente und durchaus ansehnliche Zeichnungen, weshalb es mir schwerfällt, mich zu entscheiden. Von daher bekommen einfach wieder beide einen Punkt.

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