Batman vs. Justice League (19) (Batman Nr. 20 & Justice League Nr. 20)

Ab heute gibt es, auch in den nächsten drei Wochen, die Batman vs. Justice League-Reihe. Warum? Ganz einfach. In der Justice League-Heftserie beginnt mit dem Prolog in dieser Ausgabe das Crossover „Trinity War“ und das möchte ich euch gerne am Stück (so gut wie möglich) präsentieren. Darum zieht auch Batman mit und sobald bei Batman das Jahr Null beginnt, wird es ähnlich laufen. Doch nun startet erst einmal der Trinity War …

BMVSJL

Batman Nr. 20 [Panini, Februar 2014]

Autor: Scott Snyder, James Tynion IV, John Layman
Zeichner: Andy Kubert, Alex Maleev, Jason Fabok
Format: Heft
Umfang: 60 Seiten
Inhalt: Batman (2011) 18, Detective Comics (2011) 18 (I)
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Durch den tragischen Tod seines Sohnes Damian ist Batman kaum noch wiederzuerkennen. Mit überzogener Härte geht er die Verbrecher Gothams vor. Dies fällt auch der jungen Harper Row auf, die Batman seit ihrem ersten Aufeinandertreffen kurz nach der Nacht der Eulen beobachtet. Selbst als sie Batman direkt gegenübersteht und auf ihn einredet, ändert sich sein Verhalten nicht und Harper muss sogar einen heftigen Schlag ihres Helden einstecken …
Unterdessen weitet Ignatius Ogilvy, alias der Kaiser Pinguin seine Macht weiter aus, und als Oswald Cobblepot, der Pinguin, wieder zurückkehrt, muss er erkennen, dass sein Einfluss verschwunden ist …

Gute Seiten und schlechte Seiten …
Ist ein lahmer Witz, ich weiß, aber es passt dennoch sehr gut. Denn die erste Geschichte mit dem austickenden Batman und der jungen Frau die ihn versucht wieder auf den richtigen Weg zu bringen ist äußerst faszinierend und sieht auch optisch nicht schlecht aus. Ich bin ja grundsätzlich ein Freund von gelegentlichen ruhigen Momenten, wenn diese gut inszeniert sind, was hier auch der Fall ist. Ganz anders als der zweite Heftteil, der zwar auch recht ruhig abläuft, aber leider nicht in der Qualität der ersten Hefthälfte. Hier ist es eher so, als würde die Geschichte nicht so recht in fahrt kommen, und das Gefühl habe ich seit Beginn der Kaiser Pinguin-Storyline. Irgendwie schafft es John Layman nicht Spannung in die Handlung zu bekommen und präsentiert stattdessen platte Attitüden und seichte Klischees, die es so schon viel zu oft gab, in vielen Teilen sogar besser als hier.
Zeichnerisch haben beide Geschichten ihre Vorzüge und schauen insgesamt sehr gut aus. Sowohl Andy Kubert als auch Alex Maleev und auch Jason Fabok leisten sehr gute Arbeit, wobei Alex Maleev, sogar noch knapp vor James Tynion IV und Jason Fabok rangiert.

Insgesamt gesehen, wenn ich das Heft in die zwei Hefthälften und dann noch jeweils Story und Zeichnungen teile bleiben dieses Mal immerhin gute 75% Positives zurück. Ich würde also von einer gelungenen Mission sprechen und räume dem Heft daher gute Chancen in diesem Battle ein.

Justice League Nr. 20 [Panini, Februar 2014]

Autor: Geoff Johns, Scott Lobdell
Zeichner: Zander Cannon, Gene Ha, Andres Guinaldo, Joe Prado, Eddy Barrows, Rodney Buchemi
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Justice League (2011) 20, Teen Titans (2011) 18
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Der Satelliten-Wachturm der Justice League wird von Despero angegriffen und alle, die vor Ort sind, sind die neuen Nachwuchsmitglieder Element Woman, Atom und Firestorm. Gegen den mächtigen Despero haben diese allerdings keine Chance und auch von Batman, Superman und Wonder Woman ist derzeit keine Hilfe zu erwarten. Denn noch immer sich Batman denjenigen, der in die Bat-Höhle eingebrochen ist, um seine Geheimwaffe gegen Superman zu stehlen …
Zwischenzeitlich hat auch Tim Drake mit dem Tod von Damian Wayne zu kämpfen und zieht daraus seine eigenen Konsequenzen. Wobei seine Entscheidung nicht nur ihn alleine, sondern auch sein Team die Teen Titans betrifft. Als dann Superboy mit zum Team dazustößt und sie gemeinsam in die Haftanstalt Belle Reeve einbrechen, beginnen sich Zweifel an ihrem Anführer zu regen …

Okay…
Wenn ich ehrlich bin, ist der Prolog zum trinity War nichts weiter als ein laues Lüftchen, welches zwanghaft versucht, 20 Comicseiten zu füllen und dabei gerade einmal ordentlich aussieht. Die neuen Rekruten sind zwar recht interessant und auch Batmans Geheimnis um die Geheimwaffen gegen alle seine Justice League-Temakameraden hat Potenzial, aber irgendwie verpufft das Ganze. Anders hingegen ist es bei den Teen Titans. Tims Verhalten als Red Robin gibt so einige Rätsel auf und das bessert sich auch nicht nach seinem Gespräch mit Amanda Waller in Belle Reeve. Da kommt hoffentlich noch einiges auf den Leser zu.
Das Artwork ist in beiden Fällen gelungen und hübsch anzusehen. Auch wenn an der Justice League-Story immerhin vier Zeichner gewerkelt haben, wirkt es doch sehr harmonisch und homogen. Ähnlich ist es bei Eddy Barrows und Rodney Buchemi für die Teen Titans-Geschichte, wobei Eddy Barrows dennoch in meinen Augen der bessere Part in diesem Kapitel ist.

Auch bei der Justice League-Ausgabe in diesem Monat ist es wie bei Batman. Immerhin 75% überzeugen mich durchaus positiv, wobei es auch hier noch Möglichkeiten der Verbesserung gibt. Vor allem im Hinblick auf den kommenden Trinity War, vor dem mir nach dem hier vorliegenden Prolog schon ein wenig graut. Aber immerhin gibt es ja noch die Teen Titans.

Da beide Hefte mich gleichermaßen gut unterhalten haben bedeutet dies auch einen Gleichstand in der aktuellen Bewertung. Oder kurz gesagt, beide Hefte bekommen dieses Mal einen Punkt, wodurch sich der Punktestand nicht signifikant verschiebt.

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