Geschichten von keinerlei Interesse (16)

Geschichten von keinerlei Interesse

Dominik_AVADiese Geschichte habe ich bereits vor mehr als 10 Jahren geschrieben.
Neulich, als ich ein bisschen in den Archiven meiner Festplatte unterwegs gewesen bin, fiel mir diese Geschichte erneut in die Hände.
Ich habe sie für den Blog etwas umgeschrieben, aber nicht viel. Größtenteils waren es nur Rechtschreibfehler und Korrekturen für ein besseres Verständnis in Form der Grammatik.
Mir gefällt diese Geschichte immer noch sehr gut, ich wünsche den Lesern ganz viel Spaß beim Lesen.

Folge (16): Snø

Es schneit. Der Schnee fällt langsam, aber gleichmäßig vom Himmel herab. Kalte weiße Flocken berühren meine Haut. Ich merke die Kälte der Schneeflocken nicht.

Hektisch renne ich durch die Straßen von Oslo, streife und remple vorübergehende Passanten an. Sie rufen mir irgendetwas zu, doch mich interessiert es nicht. Ich renne weiter.

Blicke werden mir zugeworfen, doch ich renne einfach weiter. Renne um mein Leben.
Ich renne über Straßen, an vorbeifahrenden Autos entlang durch dunkle Gassen.
Ich Blicke über meine Schulter zurück, nur um sicherzugehen, dass mich auch wirklich keiner verfolgt.

Was muss ich dabei leider feststellen?
Es gibt scheinbar keine Chance sie abzuschütteln.

Ein Schuss fällt.

Ich renne schneller,
ein weiterer Schuss fällt.

Keine Chance,
wo soll ich hin.

Und dann scheint es zu spät zu sein.
Der nächste Schuss trifft meinen Rücken.
Ich falle zu Boden.
In den kalten weißen Schnee.
Diese eisige Kälte, wie sie meinen Körper berührt.
Diese grausame Kälte in meinem Gesicht.

Und plötzlich fällt erneut ein Schuss.

Geräusche werden immer lauter, ich öffne meine Hand.
Etwas fällt aus meiner Hand auf den kalten schneebedeckten Boden.
Es scheint sehr wertvoll zu sein.

Alles geht so schnell. Meine Sinne wirken betrübt.
Mir wird warm.

Ich sehe, wie der weiße Schnee die Farbe verändert, aus weiß wird blutrot.

Meine Augen schließen sich langsam.
Mein Herz schlägt langsamer.
Mir wird ganz komisch.
Es wird dunkel.
Ich höre Fußtritte.
Ich möchte mich umdrehen, doch ich schaffe es nicht.
Meine letzten Atemzüge,
dann bin ich tot.

In unmittelbarer Nähe rennen Polizisten auf eine im Schnee liegende Frau zu.
Erschossen haben sie diese einst so schön aussehende junge Dame.
Mehrere Polizisten halten die herbeistürmende Menge in Schach.
Ein anderer Polizist nähert sich der jungen Frau auf dem rötlichen Schnee.

„Sie hat es gar nicht! Es ist eine ganz normale Uhr.
Wir haben die Falsche erwischt! Los weiter. Verteilt euch, sucht und findet diesen verdammten Dieb.“

Und so verteilen sich die Polizisten.
Sie suchen einen gestohlenen Gegenstand.
Was kann so wertvoll sein, dass dabei Menschen umkommen?

© 2016 Copyright des gesamten Textes bei Mueli77s Feine Welt. Nachdruck und jegliche Weiterverbreitung (auch Auszugsweise) nur mit schriftlicher Genehmigung von Mueli77s Feine Welt.

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