WHOA! Comics Nr. 3 [Plem Plem Productions, Juli 2012]

Nach der Zwei kommt die Drei. Ist ja auch logisch. Bei Plem Plem Productions hat das in dem vorliegenden Fall auch etwas mehr als drei Jahre gedauert. Doch, wie das so oft ist, ist es manchmal nur eine Frage der Zeit. Immerhin habe ich mir mit diesem Review jetzt, wenn man es auf das Veröffentlichungsdatum bezieht, auch vier Jahre Zeit gelassen. Aber Dopey und Horst, die in diesem Heft ebenfalls vertreten sind, habe die Zeit sicher ausgiebig genutzt, oder nicht einmal gemerkt, dass sie vergangen ist …

WHOA! Comics Nr. 3

Wer wollte nicht schon immer wissen, wer der Hühneraugenbär ist, und wo er herkommt. Viel interessanter ist aber noch, wie er sich durch die Welt schlägt …
Ebenfalls durchschlagen muss sich Dracula, und zwar durch ein Speedatingabend mit haufenweise verqueren Gestalten. Wenn da nur nicht sein Blutdurst wäre …
Selbst Dopey und Horst haben so ihre Probleme. Sind sie doch seit geraumer Zeit eingesperrt und können nicht ihrem Drogenkonsum fröhnen. Aber es gibt ja Alternativen, die man „rauchen“ kann …
Wie eintönig dagegen die Routine des Alltags ist, zeigt Horst J. Gonzales, der einen beeindruckenden Einblick in sein Leben gibt, und kurz darauf sogar eine Vorschau auf kommende TV-Ereignisse …
Den Abschluss macht der erste Auftritt von Mr. Kill, der sich einmal mehr ein paar mörderischen „Kollegen“ entgegenstellen muss, die ihn bei einem Auftrag stören wollen …

Als Blutsauger hat man's auch nicht leicht ...

Als Blutsauger hat man’s auch nicht leicht …

Neben den Gaststars Naomi Fearn, Till Felix und Steven Weißke, ist neben Hauptakteur (Autor und Zeichner) auch der inzwischen zum Haus und Hofautor avancierte Henning Mehrtens mit an Bord, um WHOA Comics Nr. 3 noch ein Stück besser zu machen, als die letzte Ausgabe. Während Naomi Fearn, Till Felix und Steven Weißke nur jeweils einen einseitigen (als Format betrachtet) beitrag ablieferten, darf henning Mehrtens bei gleich drei Geschichten als Autor mithelfen. Das wären neben der Dracula-Geschichte und Horst J. Gonzales‘ Routinealltag (die auch im Gratis Comic Tag-Beitrag von Plem Plem Productions enthalten sind) vor allem seine eigene Kreation von Mr. Kill, der inzwischen ebenfalls sehr erfolgreich bei Plem Plem Productions mordet. Alle Geschichten haben ihren eigenen unverwechselbaren Charme und sind dennoch abwechslungsreich wie kaum zuvor. Für so ziemlich jeden Geschmack ist diesmal etwas dabei.
Auch zeichnerisch wird viel Abwechslung geboten, was aber nicht an den drei Gastzeichnern liegt, die wie bereits erwähnt jeweils nur eine Seite beigetragen haben, sondern auch an der sichtbaren Entwicklung, die Christopher Kloiber selbst innerhalb dieses Heftes durchgemacht hat, wenn gleich man bedenken muss, dass diese Zeichnungen über einen Zeitraum von immerhin drei Jahren entstanden sind. Zumindest hielt mit dieser Ausgabe auch erstmal die Farbe innerhalb des Comics Einzug bei WHOA! Comics.

Langeweile mit Horst ...

Langeweile mit Horst …

Die Wartezeit war lang, aber in Teilen hat es sich wirklich gelohnt. Dennoch merkt man einigen Geschichten auch hier wieder ihr Alter spürbar an, was sie deswegen aber nicht schlechter macht. Für Komplettisten und Nostalgiker ist WHOA! Comics Nummer drei, sofern überhaupt noch für einen humanen Preis zu erwerben, sicherlich ein Muss.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012-2016 Plem Plem Productions

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