Metahuman$ Remastered Nr. 2 [Plem Plem Productions, April 2015]

Weiter geht es heute mit den wöchentlichen Plem Plem Reviews. Heute ist die zweite Ausgabe der Metahuman$ an der reihe, dessen erste Ausgabe ich vor sehr langer Zeit hier auf dem Blog vorgestellt habe. Die Ausgaben Zwei und Drei befinden sich zwar schon seit einiger Zeit in meinem Besitz, aber auch hier ist es die knappe Zeit, die es verhindert hat, mich damit zu befassen. Doch damit ist ja bekanntlich seit letzter Woche Schluss …

Metahuman$ Remastered Nr. 2

Die Dodge City Bank wird ausgeraubt und der Übeltäter ist erneut Professor Squid. Schnell sind die Metahuman$ informiert und nehmen sich des Problems an. Und dann wäre da noch das vor Kurzem zum Leben erweckte geklonte Ohr von Vincent van Gogh, das ebenfalls einen eigenen Plan zu verfolgen scheint, indem es sich die Kräfte des Three Mile Island Babys zunutze macht …

So faszinierend diese zweite Ausgabe auch sein mag, man merkt ihr das Alter doch schon sehr intensiv an. Ähnlich wie beim WHOA! Comics Nr. 2 von letzter Woche entsteht dennoch ein gewisser Indie-Charme, der sich nicht verleugnen lässt.
Eine eher „seichte“ Geschichte, ohne dies zu negativieren, sorgt für Kurzweil und gute Unterhaltung. Leider stört die holprige Erzählweise immer wieder den Lesefluss sodass Spaß nur sehr schwer aufkommt.
Ähnlich verhält es sich mit den Zeichnungen. Doch wenn man sich RIOT und die vielen Zeichnungen von Marc Blinn auf Facebook ansieht, dann weiß man, dass Metahuman$ Nr. 2 nur eine Fingerübung war. Inzwischen hat sich sein Stil weiter entwickelt und dies zum Positiven. Dennoch passt der charmante Indiestil zu der ebenfalls etwas unbeholfenen aber faszinierenden Geschichte, sodass man mit nostalgischem Blick ein gelungenes Comicabenteuer erhält, das mit ein paar Kritikpunkten leben muss. Außerdem muss ich zugeben, dass dem Artwork die Überarbeitung mit den sehr lebhaften Farben nur zugute kommt. In reinem Schwarz/Weiß wirkt die Optik in meinen Augen doch recht unübersichtlich.

Mit recht wenig Handlung, viel Humor und Gewalt, zeigt sich diese Ausgabe der Metahuman$ leider nicht von seiner besten Seite. Die Figuren bleiben nach wie vor recht eindimensional und die Geschichte vorhersehbar. Aber alles ist in der Entwicklung und auch dies spürt man, wenn man Ausgabe 2 im direkten Vergleich zur Ausgabe 1 setzt. Von daher kann es jetzt mit jeder Ausgabe nur noch besser werden.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2015-2016 Plem Plem Productions

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