WHOA! Comics Nr. 2 [Plem Plem Productions, Juni 2009]

Ab heute versuche ich euch, für die nächsten Wochen, jeweils einen Titel aus dem Plem Plem Verlagsprogramm vorzustellen, der bisher noch nicht auf diesem Blog reviewt wurde. Das sind sowohl ältere Ausgaben, wie das heutige WHOA! Comics Nr., welches noch aus den Anfangstagen stammt, als auch relativ aktuelle Veröffentlichung, für die ich bisher noch keine Zeit gefunden habe. Doch in diesem kleinen beschaulichen Rahmen, werden sie jetzt ihren Weg auf diesen Blog finden …

WHOA! Comics Nr. 2

Ehrlichkeit währt am längsten, oder so ähnlich, Auf jeden Fall scheint es irgendwie erleichternd zu sein, als Ben Brockner einen Einbruch mit seinem Freund Richard Gross gesteht…
Aber auch das beschwerliche Leben einer Domina in persönlichen Nöten wird genauer beleuchtet, sowie der Verlauf einer Entführung durch Aliens, die aber nicht so verläuft, wie man es für gewöhnlich erwartet …
Und dann wären da noch Barry Lou Sunshine Jr., der wieder einmal Probleme mit dem Gesetz bekommt und auch Sanchez und der Professor müssen sich mit Schwierigkeiten herumplagen, wie Sanchez erster Freundin und der möglichen ersten sexuellen Begegnung …

Ein Einbruch ist nicht so einfach ...

Ein Einbruch ist nicht so einfach …

Ja, man merkt dem Heft sein Alter an. Es versprüht den typischen Charme eines Underground Independent-Comics, was nicht nur in den Handlungen der insgesamt fünf Kurzgeschichten spürbar, sondern auch in den Zeichnungen, die genau wie die Storys von Christopher Kloiber stammen, sichtbar ist. Iinhaltlich haben die Geschichten außer Klamauk und leichter Unterhaltung nicht viel zu bieten. Sie sind kein Vergleich mit dem, was aktuell in den WHOA Comics erscheint, zeigen aber dennoch sehr gut wie positiv sich diese Anthologiereihe, die neben „Sanchez“ auch „Mr. Kill“, „Dopey & Horst“ und weitere Figuren ihren ersten Auftritt ermöglicht hat, entwickelt hat. Natürlich gibt es auch eine Menge Anspielungen aus Film, TV, Musik und vielen anderen popkulturellen Einflüssen und eine Menge an nackter Haut darf auch nicht fehlen. Die Zeichnungen haben noch lange nicht die Qualität, die man heute von den Veröffentlichungen des kleinen Verlages gewohnt ist, können aber gerade wegen dieser teils starken Überzeichnung der einzelnen Figuren überzeugen und zum einen oder anderen Lächeln animieren, auch wenn nicht jeder Gag sitzt und ein gewisses Alter für ein besseres Verständnis von Vorteil ist.

Barry Lou Sunshine Jr. mit seinem Kater Juicy

Barry Lou Sunshine Jr. mit seinem Kater Juicy

Nicht nur für Fans und Nostalgiker des Plem Plem Verlages ist WHOA! Comics einen Blick wert. Auch wenn man gerne einmal sehen möche, wie sich Chris Kloiber in den letzten Jahren entwickelt hat, eignet es sich sehr gut. Ganz abgesehen vom Unterhaltungsfaktor, der auch ohne Drogenkonsum zu plötzlichen Lachattacken führt.
Also zugreifen. Viele Hefte gibt es nicht mehr und bei der Gelegenheit gleich noch die nachfolgenden Hefte mitnehmen, sofern diese noch lieferbar sind.

WHOA! Comics Nr. 2 (Blanko Cover Edition mit Zeichnung von Dennis „BouncieD.“ Lehmann und Farben von Christopher „Fanboy“ Kloiber)

Copyright aller verwendeten Bilder © 2009-2016 Plem Plem Productions / Christopher Kloiber

Partnerlink:

„WHOA! Comics“ Nr. 2 bei Plem Plem Productions bestellen.

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