Ma-Co-Re-Mix (Vol. 44) (Spider-Man Team-Up Nr. 3 & Die neuen X-Men Nr. 16)

Auch heute gibt es wieder „Spider-Man Team-Up“ und „Die neuen X-Men“ im Doppelpack. Zum einen gibt es das Finale des „Jean Grey unter Anklage“-Storyarcs und auch der Kampf mit den Sinistren Sechs findet in der dritten „Spider-Man Team-Up“-Ausgabe seinen Abschluss. Und im nächsten Ma-Co-Re-Mix gibt es dann auch schon die letzte Ausgabe von „Spider-Man Team-Up“, aber jetzt geht es erst einmal mit den heutigen Ausgaben los …

MaCoReMix

Spider-Man Team-Up Nr. 3 [November 2014]

Autor: Christopher Yost
Zeichner: Marco Checchetto, Paco Diaz, Will Sliney
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Superior Spider-Man Team-Up (2013) 7-8
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Nachdem der neue verbesserte Spider-Man die Kontrolle über seine Überlegenen Sechs verloren hat, sind er und der Lightmaster nun deren Gefangene. Selbst Sun Girl scheint gefallen zu sein, so glaubt es zumindest Spider-Man. Doch die ist noch am Leben und macht sich auf den Weg um die Beiden zu retten …
Kurz darauf trifft der nun ziemlich deprimierte Spider-Man, der gerade auf dem Weg ist, um sich den Avengers zu stellen, auf Namor, der wiederum mitten in der Stadt von wakandischen Kriegern angegriffen wird. Auch wenn Spider-Man das eigentlich gefällt, weil er Namor nicht mag, schreitet er ein …

Erneut gibt Chistopher Yost sein Bestes, um locker Team-Up-Storys zu präsentieren. Zum größten Teil gelingt ihm dies sogar ganz gut, wenn man sich nur auf die erste Hälfte des Heftes beschränkt. Das Aufeinandertreffen mit Namor ist nämlich weniger ein Team-Up. Vielmehr ist es eine künstlich arrangierte Prügelei, die genaugenommen nur als ein Lückenfüller zu verstehen ist und Elemente aus dem Krieg zwischen Atlantis und Wakanda aufgreift. Doch zum größten Teil kann man dieses Abenteuer leicht verschmerzen.
Wenn da nicht Will Slineys Zeichnungen wären, die wirklich sehr gut aussehen. Vom Detailreichtum kommen sie zwar nicht an Marco Checchetto heran, haben aber dennoch einen ganz besonderen Charme. Lediglich mit Gesichtern scheint Will Sliney Probleme zu haben. Diese sehen zu gleichförmig und emotionslos aus.

Sieht man von den angesprochenen Kritikpunkten ab, bleibt ein kurzweiliges und unterhaltsames Heft. Und wenn ich ehrlich bin, erwarte ich von einem Team-Up auch nicht wirklich viel anderes. So gesehen hat die Ausgabe alles richtig gemacht und sieht auch noch gut aus. Kein Highlight, aber dennoch solide.

Die neuen X-Men Nr. 16 [November 2014]

Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Stuart Immonen, Sara Pichelli, David Marquez
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: All-New X-Men (2013) 24, Guardians of the Galaxy (2013) 13
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Jean steht unter Anklage und sieht sich zum ersten Mal den Taten ihres älteren Ichs gegenüber. Und auch wenn sie selbst diese Untaten nicht begangen hat, muss sie einsehen, dass sie wohl doch irgendwie daran schuld ist. Dennoch will sie sich nicht so einfach opfern und flieht, während ihre Freunde gerade dabei sind sie zu befreien. Plötzlich entwickelt Jean aber neue, bisher unbekannte Kräfte, die denen des Phoenix nicht nur ebenbürtig, sondern vielleicht sogar überlegen sein könnten …

Eines muss man Brian Michael Bendis lassen. Das Ende dieses insgesamt 6-teiligen Arcs hat schon ein paar Überraschungen mitgebracht. Und dabei meine ich nicht einmal Jeans Entwicklung, die in gewissem Maße doch schon vorhersehbar war. Trotzdem bleiben die Figuren charakterlich recht flach und nur weniger als eine Handvoll macht eine überhaupt spürbare Entwicklung durch, die aber auch nicht sonderlich gravierend ausfällt.
Zeichnerisch bleibt mit Stuart Immonen und Sara Pichelli alles beim Alten und weiß mir zu gefallen. Auch David Marquez Einsatz am zweiten Heftteil fällt sehr positiv aus. Immerhin ist sein Stil, dem von Sara Pichelli recht ähnlich und kann dennoch eine gewisse Eigenständigkeit aufweisen.

Das Finale war ansehnlich und auch durchaus spannend. Es brachte ein paar interessante Entwicklungen mit und sah auch gut aus. Somit war es eine durchweg gute Unterhaltung, auch wenn es charakterlich schöner gewesen wäre, wenn die Figuren innerhalb dessen, was sie erleben, auch charakterliche Entwicklungen durchgemacht hätten, sie sicht- und spürbar gewesen wären.

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