Ma-Co-Re-Mix (Vol. 42) (Spider-Man Team-Up Nr. 1 & Die neuen X-Men Nr. 14)

Ich versuche mal wieder ein wenig Boden gutzumachen und dafür werde ich in den nächsten Reviews jeweils eine Ausgabe der Spider-Man Team-Up-Reihe und der Die neuen X-Men vorstellen. Ja, sie sind alle nicht die Neuesten, aber so bekomme ich meinen Lesestapel hoffentlich etwas kleiner. Den Anfang macht die überlange Nummer 1 von Spider-Man Team-Up und die ersten Kapitel des „Jean Grey unter Anklage“-Mehrteilers …

MaCoReMix

Spider-Man Team-Up Nr. 1 [Juli 2014 Jahr]

Autor: Christopher Yost, Erik Burnham
Zeichner: David Lopez, Marco Checchetto, In-Hyuk Lee, K-Studios, Pat Olliffe, BIT, Lee Loughridge
Format: Heft
Umfang: 68 Seiten
Inhalt: Superior Spider-Man Team-Up (2013) 1-2 & Scarlet Spider (2012) 20 (I)
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Spider-Man gerät in den Fokus der Avengers, nachdem er mehrere Helden angegriffen hat. Diese wissen jedoch nicht, warum der neue verbesserte Spider-Man so reagiert. Kurz darauf trifft er auf den ehemaligen Klon Peter Parkers, Kaine, der jetzt als Scarlet Spider unterwegs ist. Auch hier ist das Treffen alles andere als freundlich. Doch schon bald treffen die beiden auf einen noch schlimmeren Gegner …

Christopher Yost, der unter anderem auch bereits für „Scarlet Spider“ geschrieben hat, ist bekannt für lockere actionbetonte Abenteuer. Auch Erik Burnham, der ihn hierbei unterstützt und vor allem durch seine Arbeiten an „Ghostbusters“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ für IDW bekannt ist, schlägt in eine ähnliche Kerbe und schreibt vorrangig actionreiche und humorvolle Geschichten. So ist es auch nur verständlich, dass die beiden sich hier so wunderbar ergänzen und zwei lockere Storybögen präsentieren. Beide nehmen direkten Bezug auf die Geschehnisse in Superior Spider-Man und spielen damit allesamt vor den Ereignissen in Goblin, die Otto Octavius aus seiner Rolle als neuer verbesserter Spider-Man wieder herauskatapultierten.
Zeichnerisch gibt es absolut nichts auszusetzen. Neben bekannten Größen wie Marco Checchetto und Pat Olliffe durften auch weniger bekannte, aber nicht minder talentierte Künstler ihr Können unter Beweis stellen. Das Gesamtergebnis kann sich durchaus sehen lassen und trotz teils massiven Stilwechseln kommt es zu keinem Bruch im Gesamtbild und Lesefluss.

Der Start von Spider-Mans neuester Team-Up-Serie überrascht mit lockeren Geschichten und guten Zeichnungen. Das weiß mir zu gefallen und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Ausgaben mit hoffentlich ähnlich gelungenen Geschichten.

Die neuen X-Men Nr. 14 [September 2014]

Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Stuart Immonen, Sara Pichelli
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: All-New X-Men (2013) 22, Guardians of the Galaxy (2013) 11
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Die X-Men aus der Vergangenheit versuchen gerade mit ihrem Leben in der neuen Xavier Schule zurechtzukommen und vor allem die Infos zu verarbeiten, die jeden von ihnen persönlich betreffen, als plötzlich die Shi’ar auftauchen und die junge Jean Grey entführen. Sie wollen sie für ihre Taten, die sie später als erwachsene Jean und unter dem Einfluss des Phoenix begeht vor Gericht stellen. Auch die Guardians of the Galaxy erfahren von dieser Tat und versuchen sie zu verhindern. Doch leider kommen sie ein wenig zu spät, um die Entführung zu vereiteln …

Die Idee an sich ist nicht schlecht. Sogar die bisherige Umsetzung derer kann überzeugen. Sollte es Bendis doch noch schaffen, eine Teamserie einigermaßen spannend zu inszenieren? Doch auch hier zeichnet sich bereits ab, dass die Figuren nur Mittel zum zweck sind und keinerlei charakterliche Entwicklungen durchmachen, was letztendlich wieder zu einer inhaltlichen Enttäuschung führen wird. Gerade der Zwiespalt der jungen Jean Grey, mit allem ihrem bisher erworbenen Wissen, um ihre Taten, Lieben und Tode, birgt so viel Potenzial, was aber nur ganz am Rande angekratzt wird.
Visuell kann ich, dank Stuart Immonen und Sara Pichelli rein gar nichts an dieser Ausgabe aussetzen. Beide Zeichner(innen) sind große Künstler und verstehen ihr Fach. Egal, ob der leicht mangaeske Stil von Immonen oder die vor liebevollen Details und aussagekräftiger Mimik strotzenden Bilder von Pichelli, sie sind einfach nur schön anzusehen und wunderbar flüssig zu „lesen“.

Inhaltlich mit guten Ansätzen und vor allem wunderbaren Bildern, lässt mich dieses Heft auf die nächsten Ausgaben hoffen, dass Bendis doch ein wenig zu seinem alten Glanz zurückkehrt. Doch ein gewisser Zweifel bleibt, da es bereits Andeutungen gibt, die eben diese Hoffnungen zunichtemachen könnten.

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