Gratis Comic Tag 2016 Review (30): Seraph of the End – Vampire Reign [Kazé Manga, Mai 2016]

Gratis Comic Tag 2016„Seraph of the End“ ist der zweite Beitrag von Kazé Manga Deutschland und gleichzeitig auch die Mangavorlage zur gleichnamigen Animeserie, deren erste Staffel aktuell bei Pro Sieben MAXX läuft. Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher nicht eine einzige Folge davon gesehen habe, was neben dem sehr späten Sendetermin (Mittwoch Nachts) unter anderem daran liegt, dass ich ein paar Vorurteile gegen Vampirserien habe. Zu viele romantische Vampire haben in den letzten Jahren die Bildschirme und Buchhandlungen überschwemmt. Daher war ich auch etwas voreingenommen, als ich dieses Heft zur Hand genommen habe …

Seraph of the End – Vampire Reign

Die Menschheit ist dem Untergang geweiht, nachdem sie durch ein unbekanntes Virus fast gänzlich ausgerottet wird. Alle Menschen über 13 Jahre fallen diesem Virus zum Opfer. Und alle Kinder unter 13 Jahren werden von der nun dominierenden Spezies, den Vampiren, als Nahrungsquelle wie Zuchtvieh gehalten. Auch die beiden Waisenkinder Mika und Yuichiro gehören dazu, genauso wie alle ihre Freunde aus dem Waisenhaus, in dem sie sich befanden, als der Virus ausbrach. Doch während Yuichiro an eine gewaltsame Lösung aus diesem Dilemma glaubt, hat Mika andere Pläne, um sich und seine Freunde zu retten …

Schon wieder ein Virus, der die Menschheit auslöscht. Und schon wieder Vampire, gegen die man sich zur Wehr setzen muss. Alles irgendwie nichts Neues und einfallsreich gleich gar nicht. Ihr merkt, dass ich es „Seraph of the End“ wirklich nicht leicht mache. Andersherum macht es mir der Manga aber auch nicht leicht, ihn zu mögen. Ich persönlich kann es einfach nicht nachvollziehen, weshalb der Manga so erfolgreich ist. Die Geschichte ist zwar nicht schlecht und Gleiches gilt auch für die Zeichnungen, aber es fehlt auch grundsätzlich an etwas, dass die Serie aus der breiten Masse an Veröffentlichungen heraushebt. Selbst die Figuren sind zu austauschbar und es entsteht einfach keine persönliche Bindung, was zwar anhand der Kürze dieses Kapitels in gewissem Maße nachvollziehbar ist und dennoch fehlt mir der komplette Reiz zu erfahren, wie es mit den „armen“ Waisenkindern am Ende dieses Heftes weitergeht.

Okay. Manga müssen für mich einen gewissen Reiz haben, um mir zu gefallen. Entweder schöne Crime-Storys, eine besondere Art von Humor oder irgendetwas anderes, was sich teilweise nur schlecht in Worte fassen lässt. Aber immer ist da etwas, dass mich sofort überzeugt. Wenn das nicht passiert, dann ergibt es sich auch nach ein paar Bänden leider nicht. Und genau da liegt das Problem von „Seraph of the End“. Es fehlt mir eben dieses Besondere und hat deshalb auch keine Chance auf meinen Lesestapel zu wandern.

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