Dominiks Private Session (13): Vainstream Rockfest [2. Juli 2016, Münster]

Dominik_AVAEs war trotz einem heftigen Regenschauer, der uns alle kräftig nass gemacht hat, ein sehr cooles Rockfest!
Seit 2006 findet jährlich in der Studenten- und Fahrradstadt Münster das Vainstream Rockfest am letzten Juni- oder ersten Juliwochenende statt.
In erster Linie ist dieses Festival für die härteren unter uns. Bands aus den Bereichen Punk, Metal, Hardcore Punk und angrenzenden Stilrichtungen treten hier auf. Wobei K.I.Z. wohl eher eine Ausnahme sind, was angrenzende Musikrichtungen anbelangt. Mit über 12.000 Fans ein gelungenes Rockfest in Münster.
Wenn nichts dagegen spricht, bin ich nächstes Jahr wieder am Start.
Münster rockt 😉

Morgens früh losgefahren und gegen 9.00 Uhr waren wir vor Ort.
Ich wollte mir unbedingt den Opening Act Any Given Day anschauen. Von dieser Band habe ich schon viel positives gehört, vor allem ihr bekannter Cover Song von Rihanna (Diamonds) hat mich schwer beeindruckt. Mit nur 25 Minuten Spielzeit ist das Vergnügen aber auch wieder schnell vorbei.
Direkt nach ihrem Set haben Being as an Ocean angefangen zu spielen. Bei dieser Band sind wir leider frühstücken gegangen (Pizza/Döner am Morgen …).
So habe ich mir die Band aus der Ferne angehört und angesehen. Ich muss ehrlich sagen, diese Band war für mich ein kleines weiteres Highlight. Ich habe bisher noch nichts von Being as an Ocean zuvor gehört, doch aktuell habe ich mir ein paar Alben bei Amazon gekauft und bin begeistert. Coole Band, coole Musik, cooler Frontmann, auch die Live Performance gefällt mir gut. Ich mag es einfach, wenn Bandmitglieder ins Publikum springen ;). Etwas schade, dass ich mir die zu diesem Zeitpunkt für mich noch unbekannte Band nicht aus nächster Nähe angeschaut habe.

Die nachfolgenden Bands (Our last Night, Burry Tomorrow und Deez Nuts) sagten mir teilweise nur vom Namen etwas.
Sie haben mir gefallen, konnten mich aber nicht unbedingt umhauen, sodass ich losspringe und ihre Alben kaufe. Deez Nuts fand ich persönlich sehr interessant.
Darauf spielten August burns red und Silverstein. Diese Bands kannten wir bereits und entsprechend haben wir auch gefeiert.
Hierbei muss ich einfach mal loswerden, dass Crowdsurfen immer wieder richtig geil ist.

Crowdsurfen ist einfach geil.

Crowdsurfen ist einfach geil.

Sehr gut an diesem Rockfest hat mir übrigens die Organisation des Zeitplans gefallen.
Zwei große Bühnen direkt nebeneinander.
Die Bands wechseln sich direkt ab. Keine Wartezeit, es geht umgehend mit der nächsten Band weiter.
Dabei gab es nur drei Pausen für das Publikum. So gab es die Möglichkeit, sich was zu Essen zu holen oder sich andere Bands auf den beiden anderen Bühnen anzuschauen.
Es gab noch eine weitere kleine Bühne auf dem Gelände. Diese war gut zu erreichen, jedoch vom Platz nicht für das große Publikum bestimmt. Etwas schwieriger gestaltete sich der Zugang zur Green Hell Clubstage, welche in einer Halle war. Teilweise wollten hier so viele Leute hinein, dass es einfach nicht mehr passt.
Durch ein Ampelsystem, welches mehrmals rot anzeigte, wussten die Besucher Bescheid, dass die Halle einfach überfüllt ist.
In dieser Halle wurde auch das mehr als spannende Fußballspiel Deutschland gegen Italien übertragen.
Bis auf diese zu kleine Halle hat mir die Organisation absolut gut gefallen. Es ist auch nicht weiter schlimm, wenn Bands nur eine gute halbe Stunde spielen. Wobei, wenn der Besucher nur wegen seiner Lieblingsband auf dem Vainstream sein sollte, könnte eine halbe Stunde doch recht kurz sein.

The Amity Affliction, Anti-Flag oder Stick to your Guns sagten mir nur was vom Namen.
Gute Bands, coole Musik, doch ein weiteres Highlight für mich an diesem Tag war Caliban. In der ersten Reihe standen wir bei dieser Band. Somit hatten wir eine gute Sicht auf die Show.
Der Sänger Andreas Dörner hatte Geburtstag und das Publikum grölte mehrmals Happy Birthday to you …
Die Live Performance hat mir sehr gut gefallen, auch Andreas sprang zum Letzen Lied hin ins Publikum und feierte die Menge.

Vor dem ersten Wellenbrecher wurde es mit zunehmender Stunde immer voller und die Menschen drängten aneinander. Crowdsurfen, Wall of Death, Pogen oder gar Circle Pit, manchmal auch alles auf einmal.
Es ist eben ein Rockfest 😉

Kennt ihr Christian Steiffen? Nein? Nun, der Name ist Programm, ähm, ebenfalls eine Band, die nicht so ganz dem Genre zuzuordnen ist …
Wir haben diese Band zumindest aus der Ferne einmal gesehen,  Michael Wendler, der sagt euch doch was, oder ? 😉

Nach Caliban fing es an zu regnen. Schade, denn auf Frank Turner habe ich mich bereits sehr gefreut. Der Regen wurde immer stärker und Frank Turner sein Publikum drängte sich immer weiter nach hinten unter Zelte und Bäume zurück. Das fand ich wirklich schade, denn Frank Turner ist eine Band die ich erst seit einem Jahr, ähnlich wie jetzt Being as an Ocean, kennengelernt habe. So habe ich diese Band völlig durchnässt mir trotzdem angeschaut.

Weiter ging es darauf mit H2O auf der kleineren Throwdown Stage.
Mir war kalt, ich war nass, doch die Sonne kam wieder raus.

Bei Boysetsfire haben wir erneut eine Mahlzeit eingenommen, ehe meine Freunde und ich uns für die nächste Band trennten, den K.I.Z. schien mir keiner der beiden sich anhören zu wollen.
Ich habe mich mitten in die Menge gedrängt bei K.I.Z.  Die Musik ist eigentlich auch gar nicht so meins, aber das Publikum scheint gefallen an K.I.Z. zu haben.
K.I.Z. ist wohl die einzige Band mit einem DJ heute gewesen …

Flogging Molly und der Headliner Heaven Shall Burn waren einfach nur geil! Flogging Molly ließen das Publikum ordentlich tanzen, und Heaven Shall Burn heizten der Menge deftig ein. Papierschlangenraketen oder Feuerstöße, das Publikum war begeistert. Wir standen erneut seitlich erste Reihe und am Ende hat Sänger Marcus Bischoff uns die Hand gegeben 😉

Das Publikum

Das Publikum

Nach Heaven Shall Burn ging das Festival an sich weiter in der Halle auf der Green Hell Clubstage.
Hier spielten nach dem Fußballspiel noch Municipal Waste und The Casualties.
Leider war die Ampel vor der Halle umgehend auf Rot gestellt, sodass keine weiteren Besucher mehr Einlass in die Halle finden konnten.
Somit war für viele Vainstream Rockfest Besucher der Tag nach Heaven Shall Burn zu Ende.
Wir haben uns auch auf den Rückweg gemacht und die letzten Minuten des Fußballspiels sowie Elfmeterschießen im Radio uns angehört.

Ein gelungener Tag, ein wirklich gelungenes Rockfest.

Wenn alles klappt, bis zum nächsten Jahr.

Coypright bei den Veranstaltern von Vainstream Rockfest und den einzelnen Bands

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