Gratis Comic Tag 2016 Review (16): Lupus in Fabula [Carlsen, Mai 2016]

Gratis Comic Tag 2016Wie auch schon in den letzten Jahren präsentiert Carlsen Manga aus deutschen Landen. Dieses Jahr ist neben „Das Liberi-Projekt“ auch Kamineos „Lupus in Fabula“. Ich muss zugeben, dass ich mit dem Titel an sich nichts anfangen konnte. Sicher, Lupus bedeutet Wolf, aber was hat es mit Fabula auf sich? Und dann die Inhaltsbeschreibung passte mit dem Titel erst recht nicht so wirklich zusammen. Dennoch bin ich voller Neugierde an den Band herangegangen …

Lupus in Fabula

J. ist Agent beim FBI und verantwortlich für die übernatürlichen Fälle. Als er an einen Selbstmordschauplatz gerufen wird, bei dem das Opfer buchstäblich explodierte, trifft er auch auf seine neue Partnerin Ace. Auch wenn J. nicht wirklich erfreut ist, auch deshalb, weil er von seiner neuen Partnerin nichts wusste, macht er sich an die Ermittlungen. Alle Hinweise deuten auf eine Hexe, aber die Gründe liegen weiterhin im Dunkeln. Als dann ein weiteres Opfer auftaucht, welches sich regelrecht in einen blutigen Matsch aufgelöst hat und dort keine Hinweise auf eine Hexe zu finden sind, wird es erst richtig mysteriös …

Ich möchte zuerst noch einmal auf den Titel des Bandes zu sprechen kommen. Dank Onkel Google weiß ich jetzt, dass lupus in fabula eine lateinische Redewendung ist. Sie bedeutet „Wie der Wolf aus dem Märchen“ und bezeichnet eine Situation, in der jemand plötzlich auftaucht, über den man gerade gesprochen hat. Ich selbst kenne in diesem Zusammenhang den humorvollen Spruch „Wenn man von der Wüste spricht, dann kommt das Kamel“, was in etwa gleichzusetzen ist.
Aber selbst nach diesem Wissen erschließt sich mir der Zusammenhang von Titel und Inhalt nicht wirklich. Dafür gefällt mir aber der Inhalt, die Geschichte, die Figuren und die Zeichnungen wirklich sehr gut. Stellenweise kommt ein wenig Akte X-Feeling auf, was vermutlich auch von Kamineo so gewollt ist. Diese ist mir übrigens schon durch einige Werke beim Verlag Schwarzer Turm sowie ihrem ersten bei Carlsen erschienene Werk „Alpha²“ bekannt. Auch, wenn ich diese ehrlicherweise noch nicht gelesen habe, sind sie mir durchaus ein Begriff, gerade weil ich die Arbeit des Schwarzen Turms genau verfolge, was aber unter anderem zwei Gründe hat. Zum einen haben hier Horst und Alraune zum ersten Mal das Licht der deutschen Verlagswelt erblickt und zum anderen hat der kleine, aber bei Weitem nicht unbedeutende Verlag, seinen Sitz nur wenige hundert Meter von meinem Wohnort entfernt.

Tatsache aber ist, dass mir „Lupus in Fabula“ sehr gut gefällt und ich schon alleine der Thematik und dem leider zu abrupten Ende dieser „Leseprobe“ gerne wissen möchte, wie es weitergeht mit J. und Ace sowie den seltsamen Mordfällen.

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