Dominiks Reisetagebuch (6): Kurztrip Prag [ Juni, 2016]

Dominik_AVAIch habe in einem meiner Beiträge bereits darauf hingewiesen, dass ich ein spontacts User bin.
Wer spontacts noch gar nicht kennt, dem lege ich diese App bzw. diese Internetseite wärmstens ans Herz. In größeren Ballungsgebieten bietet diese Seite viele Möglichkeiten, seine Freizeit interessant zu gestalten und neue Menschen kennen zulernen.
Insgesamt zu fünft (kennengelernt über spontacts, mittlerweile sehr gute Freunde) sind wir mit dem Nachtzug von Dortmund am Freitag nach Prag gefahren, haben dort die Tage bis Sonntagabend verbracht und sind dann mit dem Nachtzug zurück nach Dortmund gefahren. Das dieser kleine Trip anstrengend sein könnte, war mir bereits klar. Leider kam noch hinzu, dass ich kurz vor Beginn mich erkältet habe und etwas angeschlagen gewesen bin.

Panoramablick auf Prag

Panoramablick auf Prag

Ich war noch nie in Prag gewesen bisher. Prag ist die bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik. In dieser Stadt leben rund 1.267.449 Menschen. Die öffentlichen Verkehrsmittel (Metro und Straßenbahn) wirken zuversichtlich und fahren regelmäßig.
Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, diese Stadt zu erkunden. Mit 2 kleinen Prag Reiseführern bewaffnet, haben wir uns auf den Weg gemacht.
Freitagnacht um 00.30 Uhr ist der Nachtzug von Dortmund abgefahren. Zum Übernachten hatten wir die Möglichkeit, Liegesessel bzw. Schlafsessel zu nutzen, oder ein Schlafabteil mit sechs Pritschen.
Für einen geringen Aufpreis haben wir uns für das Schlafabteil mit sechs Pritschen entschieden.
Es ist wahrlich sehr eng in diesen Schlafabteilen. Jeweils 3 Betten rechts und links übereinander, eine auslegbare Leiter für das oberste Bett liegt ebenfalls bereit. Die beiden mittleren Betten rechts und links lassen sich als Couch in Verbindung mit den beiden unteren Betten ausklappen. So lässt es sich in gemütlicher enger Runde sitzen.
Der Zug startet in Köln, fährt über Dortmund, nach Hannover über Bielefeld. Von Hannover aus über Berlin in Richtung Dresden und dann nach Prag.
In den größeren Städten steht der Zug, koppelt einige Abteile ab und andere Abteile für die Weiterfahrt an. So können zum Beispiel Bahnreisende aus Amsterdam oder anderen Städten ebenfalls Richtung Prag mitreisen.
Insgesamt sind wir rund 11 Stunden im Zug, ehe wir am Samstagmorgen Prag erreichen.

Mit dem Nightliner nach Prag.

Mit dem Nightliner nach Prag.

Dort haben wir uns aufgemacht, unsere Unterkunft aufzusuchen.
Nach erfolgreichem „Check-in“ sind wir auch schon durch die Altstadt gelaufen.
Im Grunde haben wir das gesamte Wochenende in der Altstadt verbracht. Wir sind viel umhergelaufen und haben uns einige Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Das Burgviertel Hradcany, einige Aussichtspunkte von Prag, Bars und Kneipen, Biergärten und weitere Lokalitäten. Wir haben uns von der Menge treiben lassen in der Altstadt. Das Wetter war sonnig und warm, wenig Regen hatten wir. Die Moldau und die Brücken, welche sie überqueren, sind sehr schön anzusehen. In diesem Atemzug kann ich die Karlsbrücke nicht unerwähnt lassen. Diese Brücke ist stets befüllt von Menschen.
In Prag gibt es viele Möglichkeiten für schöne Stadtfotos oder gar Panorama Bilder. Der Aussichtsturm Petřín (sieht aus wie der Eiffelturm in Paris), ist nur ein Wahrzeichen von Prag, welcher einen sehr schönen Ausblick über die Stadt bietet. In Prag fahren verhältnismäßig viele Segways durch die Gegend. Das ist etwas, was mir sehr gut gefällt. Es gibt sogar einige Plätze, an denen Schilder darauf hinweisen, dass diese Zonen Segway frei sind 😉

Ein tanzendes Gebäude.

Ein tanzendes Gebäude.

Interessant ist auch das Vlado Milunić. Man nennt es auch das tanzende Haus. Die Architektur nahe der Hauptstraße macht schon einiges für den Besucher her.
Für Insider, ich habe zum ersten Mal eine Buddha Bar (internationale Restaurant Kette mit Buddha Statuen und Lounge Musik) gesehen und eine Comic Bar besucht.
Nach einem schönen Abend in den Kneipen und Bars von Prag haben wir diesen Tag ausklingen lassen, ehe es am Sonntagmorgen erneut durch die Altstadt ging.
Wir haben noch ein nicht ganz so spektakuläres Spiegellabyrinth und ein kaleidoskopisches Kino, sowie einige knifflige Räume mit zu lösenden Geschicklichkeitsaufgaben besucht, ehe wir uns langsam aber sicher Richtung Zug und Heimfahrt aufgemacht haben. Den Sonntag haben wir ähnlich, wie den Samstag in der Altstadt verbracht.
Gegen 18.30 Uhr sind wir aus Prag in Richtung Dortmund gefahren.
Dieselbe Strecke zurück über Berlin.

Der Eiffelturm steht in Prag.

Der Eiffelturm steht in Prag.

Anmerkung:
Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass Langfinger sich in diesen Zügen oftmals herumtreiben und es besonders wichtig sei, alle möglichen Riegel des Schlafabteils zu nutzen.
Ich kann dies nur bestätigen, denn auch bei uns hat man versucht, in der Nacht herein zukommen …

So sind wir mit recht wenig Schlaf (man kann schlafen, aber eben nicht so gut, als wäre man @ home) am Montag gegen 5.30 Uhr in Dortmund angekommen.
Ich bin sehr froh gewesen, dass ich nicht umgehend arbeiten musste.

Gute Nacht im Schlafabteil.

Gute Nacht im Schlafabteil.

Fazit:
Es war ein gelungenes Wochenende mit den richtigen Leuten, ein absoluter Erfolg!
Oftmals ist der Ort gar nicht so wichtig, die Freunde, die Leute, die Teilnehmer sind es, die eine Reise (mag es auch ein Kurztrip sein) unvergleichbar machen.
Anstrengend ist es definitiv, aber es lohnt sich einfach.
Mir hat es so sehr gefallen, dass ich bereits im Dezember den nächsten Kurztrip nach Krakau gebucht habe.

In diesem Sinne,
bis dahin …

euer MysteriouslyBuddha

Copyright aller verwendeten Bilder © 2016 MysteriouslyBuddha

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2 Kommentare zu “Dominiks Reisetagebuch (6): Kurztrip Prag [ Juni, 2016]

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