Spider-Man & The Avengers (34) (Spider-Man (Vol. 3) Nr. 18 & Spider-Man Special Nr. 1)

Heute gibt es auch schon das Finale zu Goblin Nation und auch dem Ende zum neuen besseren Spider-Man. Denn ab dem nächsten Heft heißt es, zurück zu den Wurzeln. Zumindest in manchen Dingen. Doch jetzt bleibt erst einmal die Frage, ob Dan Slott und Giuseppe Camuncoli es schaffen, die Spannung bis zum Schluss zu halten …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Nr. 18 (Goblin Nation, Teil 2 (von 3)) [Panini, Januar 2015]

Autor: Dan Slott, Christos Gage
Zeichner: Giuseppe Camuncoli
Format: Heft
Umfang: 52 Seiten
Inhalt: Superior Spider-Man 28-29
Verlag: Panini Comics
Preis: 4,99 Euro

Die Situation in New York eskaliert immer weiter, als der Grüne Kobold mit seiner Armee Angst und Schrecken verbreitet. Inzwischen sieht sich auch Bürgermeister Jameson in einer misslichen Lage und schickt deshalb in Zusammenarbeit mit Alchemax seine neuen verbesserten Spider-Slayer ins Rennen, die er diesmal allerdings auf den Kobold ansetzt. Während Mary Jane die Situation erkennt und Tante May und ihren Man Jay Jameson in Sicherheit bringt, schafft es die mit dem Koboldserum verwandelte Carlie Cooper kurz die Oberhand über ihr Bewusstsein zu erlangen und sich Spider-man zu stellen, in der Hoffnung, dass ihr dieser mit einem Gegenmittel helfen kann. Doch in der Zwischenzeit bringt der Grüne Kobold Anna Maria in seine Gewalt, für die Sp-Ock tiefe Gefühle hegt …

In dieser Ausgabe bekommt Dan Slott erneut Unterstützung von Christos Gage, der nicht das erste Mal an Slotts Seite aushilft. Und wie auch schon die letzten Male, macht er seine Arbeit ganz gut, wenngleich Slott ein wenig mehr mit Spider-Mans Geschichte arbeitet und Dinge aus der Vergangenheit einbaut. Hier merkt man dann auch, das Slott selbst ein echter Spider-Man-Fanboy ist und er seine Arbeit mit sehr viel Freude ausübt.
Ähnlich ist es mit dem Artwork von Giuseppe Camuncoli. Allerdings wirken einige seiner Zeichnungen diesmal ein wenig gehetzt und in Teilen sogar unfertig. Gerade was die Hintergründe betrifft, hat Camuncoli schon bessere Arbeiten abgeliefert. Dem Lesespaß und Gesamtbild tut dies jedoch keinen Abbruch.

Mit diesem Heft geht es spannend weiter und die Fäden spinnen sich langsam zu einem großen Knäuel zusammen. Vergangenheit und Gegenwart vereinen sich und ich hoffe noch auf die eine oder andere Überraschung im letzten Kapitel, welches das folgende Special, mit seinen 100 Seiten bildet. Los geht’s …

Spider-Man Special (2014) Nr. 1 (Goblin Nation, Teil 3 (von 3)) [Panini, Januar 2015]

Autor: Christos Gage, Dan Slott
Zeichner: Javier Rodriguez, Phil Briones, Giuseppe Camuncoli
Format: Heft
Umfang: 100 Seiten
Inhalt: Superior Spider-Man Annual 2, Superior Spider-Man 30-31
Verlag: Panini Comics
Preis: 5,99 Euro

Es wird gefährlich. So richtig gefährlich. Aber nicht nur für Spider-Man oder die entführte Anna Maria, sondern auch für Ben Urich, dessen Neffe als Hobgoblin in den Diensten des Grünen Kobolds steht. Und anders als Ben es glaubt, fühlt sich sein Neffe Phil sogar wohl dabei. Er genießt es, endlich Macht zu besitzen und diese auch ausüben zu dürfen. Währenddessen versucht Otto Octavius in Peters Körper mithilfe seiner Partnerin bei Parker Industries Sajani Jaffrey ein Gegenmittel auf Basis von Carlie Coopers Blut herzustellen, die noch immer unter den Auswirkungen des Koboldserums leidet. Und dann wäre da noch der Kampf auf Geistesebene zwischen dem verbliebenen Rest von Peter Parker und dem übermächtigen Otto Octavius. Wie soll Spider-Man es schaffen all diese Probleme zu lösen und dabei noch New York von der Plage des Grünen Kobolds zu befreien. Langsam aber sicher erkennt Otto Octavius, dass der doch nicht so viel besser als der ursprüngliche Spider-Man ist. Zweifel machen breit …

100 Seiten mit Spannung und alles beginnt mit einem Ben Urich der ganz ruhig vor seinem Laptop sitzt und vor Selbstzweifeln zerfließt. Er sucht die Schuld an Phils Verhalten bei sich und hofft, dass er doch noch etwas ändern kann. So nachdenklich habe ich eine Figur in einer Handlung von Christos Gage schon lange nicht mehr, wenn überhaupt, gesehen. Es ist richtig erfrischend zu sehen, das Gage auch anders, als nur actionreich kann, was ja im Grunde bei einem Superheldencomic nichts Schlechtes ist. Aber in meinen Augen reicht es nicht, wenn ein Autor nur eine Geschichte erzählt, ohne sich wirklich mit dem Charakter der Figur, oder seiner Vergangenheit zu befassen. Denn in solchen Fällen, wird ein Autor es niemals schaffen eine Figur zum Leben zu erwecken, statt sie nur wie eine Marionette an ihren Fäden tanzen zu lassen. Genau diesen Punkt hat Gage für mich mit dieser Geschichte überschritten und endlich gezeigt, dass er zu mehr fähig ist. Zu Dan Slott muss ich nicht mehr allzu viel sagen, hat er mich doch mit seiner bisherigen Arbeit bereits mehr als genug überzeugt.
Das Zeichnerteam, bestehend aus Javier Rodriguez, der die Geschichte mit Ben Urich bebildert zeigt erneut sein Talent mit außergewöhnlichen Blickwinkeln und Farbgebungen. Für die zweite Story, in der es hauptsächlich um Carlie und Sajani geht, ist der mir bisher unbekannte Künstler Philippe Briones. Zumindest ist er mir bisher nicht wirklich positiv aufgefallen und ich denke auch nicht, dass sich dies mit dieser Arbeit großartig ändern wird. Sein Stil ist einfach zu uneigenständig, um ihn wirklich wiederzuerkennen. Und jetzt zum abschließenden Zeichner Giuseppe Camuncoli. Wie jeder weiß, bin ich ein großer Fan seiner Arbeit, aber es gibt eine Sache, die mich an seinem Spider-Man immer wieder gestört hat. Zwar habe ich das, wenn ich mich recht erinner, bereits ganz beginn einmal erwähnt, aber gerade in diesem Heft und wegen seines Covers, muss ich es noch einmal machen. Sein Spider-Man sieht einfach richtig Fett um den Bauch aus. Gerade auf dem Cover ist das sehr gut zu sehen. Ich weiß jetzt nicht, ob dies ursprünglich Absicht war, um den doch etwas beleibteren Doc Ock in Spider-Mans Aussehen erkenntlich zu machen, aber mit Peters Rückkehr finde ich es dann doch etwas unpassend. Abgesehen davon sieht, und sah der Superior Spider-Man bei anderen Zeichnern nie so füllig aus, was dem eigentlich grazilen und beweglichen Charakter des Spider-Man auch widerspricht.

Das war es. Das Ende des Superior Spider-Man, das Ende von Otto Octavius im Körper von Peter Parker. Der erstaunliche Spider-Man ist zurück und dies bedeutet für Peter viel aufzuarbeiten, auch wenn er ein bisschen von den Ereignissen mitbekommen hat. Mir persönlich hat der Run und der „Körpertausch“ recht gut gefallen, brachte er doch etwas frischen Wind in den zugegebenermaßen etwas angestaubten Plot um den Netzschwinger. Als langjährigem Leser wie mir war es auch ganz klar, dass dieser Status nicht ewig anhalten würde, da keine Veränderung seit dem Start wirklcih von Dauer war, was in Superheldencomics allerdings auch üblich ist. Nun freue ich mich aber ebenso auf die kommenden Abenteuer und danke dem ganzen Künstlerteam für eineinhalb Jahre erfrischend neue Comicabenteuer mit einem etwas anderen Spider-Man.

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