Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (82) – Staffel 4, Folge 4 [Nickelodeon]

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Wieder eine neue Woche mit einem weiteren Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview. Und wieder ist es etwas später. Aber wie bereits letzte Woche erwähnt, wird es sich jetzt so um diese Zeit einpegeln, oder wie heute eben noch ein bisschen später. Aber genug der Vorrede und stattdessen lieber gleich mit dem Review gestartet …

Der Kopfgeldjäger“
(The Outlaw Armaggon!
)

US-Erstaustrahlung: 15.11.2015
DT-Erstaustrahlung: 30.04.2016
Drehbuch: Gavin Hignight
Regie: Alan Wan

Nach dem Aufeinandertreffen von Lord Vringath Dregg mit den Turtles auf Varanon (in der ersten Episode der vierten Staffel), macht er nun seine Drohung wahr. Er heuert einen Kopfgeldjäger an, der sich den Turtes annehmen soll. Aber es ist nicht irgendjemand, sondern Armaggon. Angehöriger einer brutalen haiartigen Rasse, der auch noch einen schwer bewaffneten Kampfanzug trägt. Die Turtles flüchten in eine verlassene Raumstation, ohne zu wissen, dass sie damit Armaggon in die Falle gegangen sind. Doch wie auch schon bei Dregg stellen sich die Turtles der Bedrohung und haben am Ende einen neuen Feind und noch weniger Zeit, um die Triceratonier bei ihrem Plan die Erde zu vernichten, aufzuhalten …

Ein paar der Actionszenen …

Eigentlich ist die Handlung eher dünn. Nicht wirklich spannend und nur eine Aneinanderreihung von Actionszenen. Und eigentlich reicht das manchmal auch. Nur dieses Mal aus irgendeinem Grund nicht. Die Geschichte kann mich einfach nicht fesseln und erneut spielt sich alles im Halbdunkel ab. Nach den letzten Folgen hatte ich eigentlich andere Erwartungen an den Fortgang der Serie und diese Folge wirkt wie ein Rückschritt. Ein Filler, eben. Und der ist nicht einmal wirklich unterhaltsam. Zwar gibt es wieder ein paar Anspielungen, denen ich mich auch gleich widmen werde, aber letztendlich fehlt mir persönlich der Reiz und der letzte Kick, um mich zu überzeugen.

Die in dieser Folge vorgestellte Hintergrundgeschichte des Fugitoids basiert in ihren Grundzügen auf dem Comic „Fugitoid“ von Mirage Comics, von der es bisher keine deutsche Fassung gibt. Des Weiteren hat Michelangelo eine neue Lieblingscomicserie, die auf den Namen „Alienoids“ hört und eine direkte Referenz zum „Alien“-Franchise darstellt.

Die Entstehung des Fugitoid

Am meisten hat sich diese Folge jedoch an Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ („Jaws“) aus dem Jahr 1975 bedient. Dies beginnt schon bei Raphaels Zitat, als der Kopfgeldjäger Armaggon das Schiff unserer Helden angreift mit den Worten: „Wir werden ein größeres Schiff brauchen“. Ähnliches sagte Chief Brody, als er sah, wie der große weiße Hai ein Fischerboot angriff. Genauso verhält es sich mit Leonardos Alleingang gegen Armaggon, wie es auch Chief Brody im weißen Hai tat. Auch der Überraschungsangriff aus Leonardo hat sein Vorbild in besagtem Film, genau wie der Angriff Armaggons, bei dem die Turtles kriechend vor der Bedrohung fliehen, wie es auch Hooper und Brody taten, als der weiße Hai durch das Heck ihres Schiffes brach. Die letzte große Ähnlichkeit ist die Explosion am Ende, bei der allerdings Armaggon nicht, wie der weiße Hai, stirbt.

Overmind in seinen verschiedenen Stadien

Und dann wäre da noch die künstliche Intelligenz der verlassenen Raumstation, die auf den Namen Overmind hört und von sich selbst immer in der dritten Person spricht. Außerdem weißt Overmind viele Gemeinsamkeiten mit anderen „Bösewichtern“ der Popkultur auf. Seine Höflichkeit und Wortgewandtheit erinnern dabei an Hal 9000 aus „2001: Odyssee im Weltraum“, sein „Gesicht“ an Ultron aus den Marvel Comics und seine Motivation und sein endgültiges Aussehen ähnelt unter anderem VIKI aus „I, Robot“ und Skynet aus dem „Terminator“-Franchise. Overminds Versuche die Hauptfiguren in Roboter umzuwandeln erinnert dabei an die Borg aus „Star Trek“ und die Cybermen aus „Dr. Who“.

Die Turtles und ihre Freunde werden umgewandelt …

Insgesamt war die Episode nur etwas mehr als leidlich unterhaltsam, und das, obwohl durchaus ein paar interessante Referenzen versteckt waren. Es will einfach keine wirkliche Spannung aufkommen und stellenweise zieht es sich ganz schön zäh und man hat das Gefühl, das es kaum vorwärtsgeht. Aber vielleicht ist es ja mit der nächsten Folge wieder etwas besser bestellt.

„Auf geht’s Mr. Spock…“ Ähm… Falsche Serie

Copyright aller verwendeten Bilder © 2016 Nickelodeon

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