Bongo Comics des Monats … März 2014 [Panini, März 2014]

… März

Nach einer etwas längeren Pause geht es heute mal wieder mit ein paar Bongo Comics des Monats weiter. Dieses Mal der Monat März. Ich versuche weiterhin, einen einigermaßen regelmäßigen Rhythmus in den Blog zu bringen. Vielleicht gelingt es mir ja auch langsam …

Simpsons Comics Nr. 209 [März 2014]

Autor: Ian Boothby
Zeichner: Phil Ortiz
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons Comics 206
Verlag: Panini Comics
Preis: 2,70 Euro

Mal wieder löst Homer eine Kernschmelze aus. Das ist aber bei Weitem noch nicht das Schlimmste. Denn als Smithers ihn in Mr. Burns Büro bestellt, müssen sie feststellen, das Mr. Burns nicht mehr da ist. Er geht fremd und hat sich ein neues Kraftwerk zugelegt. Das kann Smithers nicht dulden und sabotiert das neue Kraftwerk, welches mit der geothermalen Energie des bisher inaktiven Springfield-Vulkans arbeitet. Dabei löst Smithers eine neue Katastrophe aus, die jetzt nur noch die Dümmsten Bewohner Springfields verhindern können …

Die Idee klingt dämlich?
Genau das ist sie auch. Autor Ian Boothby steckte einmal so voller kreativer Ideen, aber was er in den letzten Ausgaben abgeliefert hat, war mehr als enttäuschend und das ist es auch dieses Mal. Nicht einmal von der Grundidee, okay, die eigentlich auch schon, aber irgendwie fehlt es dem ganzen Heft an Witz. Selbst die eingebauten Gags sind nur bedingt witzig. Ich habe keine Ahnung, was Boothby sich dabei gedacht hat.
Und auch optisch gibt es den üblichen Einheitsbrei. Phil Ortiz macht zwar technisch gesehen alles richtig, aber dennoch fehlt es erneut an Eigenständigkeit und Dynamik. Unkreativer Seitenaufbau und Panelandordnung und die meisten Panels wirken gestelzt, lieb- und seelenlos. Es ist wirklich traurig, was einem hier geboten wird. Oder aber es machen sich bei mir gewisse Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Das kann natürlich auch sein.

Diesen Monat kann, egal was noch kommt, und da wäre nur noch die Erstausgabe mit der kleinen Maggie, das Simpsonsheft definitiv nicht überzeugen. Somit wäre schon jetzt Maggie der klare Favorit, und das, bevor ich das Heft überhaupt gelesen habe. Soweit unten habe ich die Simpsons Comics schon lange nicht mehr gesehen.

Maggie Nr. 1 [März 2014]

Autor: Sergio Aragonés, Carol Lay, Patric M. Verone, Max Davison
Zeichner: Sergio Aragonés, Carol Lay, Mike Kazaleh
Format: Heft
Umfang: 36 Seiten
Inhalt: Simpsons One-Shot Wonders: Maggie 1
Verlag: Panini Comics
Preis: 3,00 Euro

Maggie ist ein süßes Baby. Sogar so süß, dass sie das Gesicht der neuen Werbekampagne von Chop Chop Schnuller werden soll. Alles sind hellauf begeistert, doch Maggie hat einen ziemlichen Dickkopf, der alles kaputt machen könnte …
Und noch eine Möglichkeit an viel Geld zu kommen, entdeckt Lisa, als sie an Maggie „riecht“. Denn der Duft eines Babys wirkt auf viele Lebewesen beruhigend und anziehend. Nach Lisas Auffassung müsste man es nur reproduzieren können. Aber auch hier kommt wieder Maggies Persönlichkeit dazwischen …
Als Abschluss gibt es eine klassische Gute-Nacht-Geschichte im Simpsons-Stil. Ruhig und dennoch typisch, wünscht Matthew Wise Groening eine „Gute Nacht, Springfield“.

Neben den drei soeben vorgestellten längeren Geschichten gibt es auch die üblichen kleinen Stories aus „Maggies Welt“, welche Sergio Aragonés bereits für die Bart Simpsons Comics anfertigte. Diese sind, neben der ersten Geschichte, welche ebenfalls komplett aus Aragonés Feder stammt, meine Highlights in dem Heft. Sie sind einfach simpsonstypisch und bringen dennoch eine gewisse Eigenständigkeit mit, die dem Simpsons Comics-Heft in diesem Monat fehlt. Die zweite Geschichte von Carol Lay ist ganz unterhaltsam, aber letztendlich nichts Besonderes. Für die dritte längere Story bedienten sich Patric M. Verone und Max Davison bei „Goodnight Moon“ von Margaret Wise Brown und auch wenn es von diesem Buch bisher keine deutsche Fassung gibt, ist es dennoch kein unbekanntes Werk. Auch bei den Simpsons selbst kam es in der Folge „O mein Clown Papa“ der zwölften Staffel bereits vor, als Christopher Walken auf seine ganz eigene Art daraus vorlas.
Zeichnerisch gibt es schon dank Sergio Aragonés einiges an Abwechslung. Hinzu kommt der etwas schräge, aber dennoch sehr liebevolle Stil von Mike Kazaleh, der mir ebenfalls sehr positiv auffällt. Lediglich die Zeichnungen von Carol Lay sind wieder typischer Simpsonsdurchschnitt, aber das kann man in dieser visuell bunten Ausgabe durchaus verschmerzen.

Wie bereits im Fazit zu Simpsons Comics Nr. 209 erwähnt, war schon vor dem Lesen das Maggie-Heft mein klarer Favorit. Und dies hat sich auch nach dem Lesen bestätigt. Ein sehr schönes, niedliches und witziges Heft mit viel Charme und der Retter in diesem Monat. Von mir aus kann es durchaus noch ein paar Ausgaben von Maggie geben. Doch zu viel wäre dann vermutlich auch wieder langweilig.

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