Batman: Bruce Wayne – Auf der Flucht Nr. 3 [Panini, April 2004]

Schon die dritte Woche in Folge, in der ich mich der Flucht von Bruce Wayne widme. Ein wenig Regelmäßigkeit schaffe ich dann doch wohl wieder. Mal schauen, wie lange das anhält. Aber jetzt geht es erst einmal um den dritten Band der Reihe und was dieser so bietet, nachdem ich mit dem Zweiten nicht ganz so zufrieden war …

Batman: Bruce Wayne – Auf der Flucht Nr. 3

Autor: Greg Rucka, Devon Grayson, Ed Brubaker
Zeichner: Steve Lieber, Sergio Cariello, Roger Robinson, Scott McDaniel
Format: Softcover
Umfang: 116 Seiten
Inhalt: Detective Comics 771-772, Gotham Knights 31, Batman 605
Verlag: Panini Comics
Preis: 12,00 Euro

Die Herkunft der Drogen, welche Batman seit einiger Zeit beschäftigen scheint, geklärt. Auch offenbart sich, dass Checkmate irgendwie an der Sache interessiert ist, was für Batman neue Fragen aufwirft. Er nimmt sich deren Agenten David Said vor, um an die notwendigen Informationen zu gelangen. Währenddessen erhält auch Bruce Waynes Bodyguard Sasha Bordeaux, die zu einer lebenslangen Haftstrafe als Bruce Waynes Komplizin verurteilt wurde und nun in Haft sitzt, merkwürdigen Besuch. Dieser versucht sie zu überreden gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber auszusagen, um wieder in die Freiheit zu gelangen.
Doch Batman gibt nicht auf, findet heraus, wer hinter dem Mord steckt und macht und macht sogar den Attentäter ausfindig. Sein guter Ruf ist wiederhergestellt. Doch es gibt noch etwas zu erledigen …

Der Dreiteiler aus dem letzten Band findet hier seinen würdigen Abschluss und endlich wird auch ersichtlich, weshalb er sich in dieser Reihe befindet. Greg Rucka hat hier wirklich gute Arbeit geleistet und die Notwendigkeit bis fast zum Schluss hinausgezögert, auch wenn hier und da Anzeichen vorhanden waren. Aber nicht nur Rucka lieferte erneut eine gute Geschichte. Auch Devin Grayson erzählt eine actionreiche und rasante Story, der es aber für meinen Geschmack etwas an Tiefgang fehlt, was Brubaker im letzten Kapitel wieder wettmacht. Er zeigt nicht nur auf, wie sich Batman wieder mit seiner Familie versöhnt, sondern auch die zwischenmenschliche Entwicklung, die sie in den letzten Monaten seit dem Mord an Vesper Fairchild durchgemacht haben.

Zeichnerisch gibt sich in jedem Kapitel ein anderer Künstler Mühe. Im ersten Kapitel ist es noch Steve Lieber, der bereits den Dreiteiler im letzten Band visuell umsetzte. Hier jedoch darf er nur noch einmal ran. Danach darf Sergio Cariello übernehmen, der mich ein wenig an John und Sal Buscema erinnert. Roger Robinson und Scott McDaniel liefern zum Schluss gewohnt gute Arbeit ab und, auch wenn beide Stile eigentlich grundsätzlich verschieden sind. Während Robinson eher realistisch zeichnet, wirkt McDaniel etwas cartooniger.

Auch Band drei konnte mich wieder überzeugen. Jetzt frage ich mich aber, was in Band vier noch großartig passieren kann. Denn immerhin wurde der eigentliche Täter bereits ermittelt und der Gerechtigkeit überführt. Aber das zeigt sich dann spätestens im Review am nächsten Freitag.

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